AdSense Konto erstellen – Anleitung & hilfreiche Tipps!

Du möchtest durch Werbeanzeigen auf deiner Website Geld verdienen? Dann liegst du mit Google AdSense genau richtig. Denn hiermit werden Anzeigen auf die Besucher abgestimmt um passende Werbung abzuliefern. Was AdSense genau ist und wie du es korrekt anwendest, zeigen wir dir in diesem Artikel auf.

Das erwartet dich heute:

Was ist AdSense?

Google verkauft durch Adwords seit dem Jahr 2000 schon Werbung. Um die Reichweite aber zu erhöhen, hat Google ein Werbenetzwerk gegründet. Dieses heißt AdSense. Mit AdSense hast du die Möglichkeit, mit kurzen Werbe- oder Textanzeigen Umsatz mit deiner Website zu generieren. Gleiches gilt auch für deinen Blog oder Shop.

Da Google AdSense zielgruppenorientiert arbeitet, werden die Werbeanzeigen explizit an das Suchverhalten der Nutzer angepasst. Kommen mehrere Ads für denselben Platz in Frage, kommt es innerhalb einer Auktion zu der Entscheidung, welche Anzeige diesen Platz erhält. Prinzipiell gewinnt immer die Anzeige, welche den höchsten Umsatz pro Einblendung einbringt. Denn das bedeutet für den AdSense Partner hohe Einnahmen.

Wie funktioniert AdSense?

Die Grundvoraussetzungen, um Google AdSense zu nutzen, sind folgende:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • vorhandenes Google-Konto
  • Website mit guten Inhalten
  • regelmäßige Besucher der Website

Erfüllst du diese Voraussetzungen, darfst du dich für AdSense bewerben. Das heißt, du beweibst dich um die Aufnahme. Hierbei musst du einen Codeschnipsel in dem Seitencode deiner Website platzieren. Dann überprüft Google deinen Antrag und genehmigt ihn oder lehnt ihn ab.

Wichtig

Wenn Google deinen Antrag ablehnt, zum Beispiel wegen Mängel, hast du die Möglichkeit, diese Mängel zu beheben und dich dann noch mal zu bewerben.

Ist deine Bewerbung erfolgreich, musst du die Angaben zu den Werbeflächen festlegen. Sprich, du wählst:

  • Dein Farbschema
  • das Format
  • die Abmessung deiner Werbeanzeige

Google generiert zu jedem deiner Anzeigenblöcke einen Code. Diesen fügst du an einer bestimmten Stelle in den Code deiner Website ein. In kürzester Zeit werden anschließend deine Ads durch Google platziert.

Welche Browser werden von AdSense unterstützt?

Generell unterstützt AdSense folgende Browser:

  • Chrome
  • Edge
  • Firefox
  • Internet Explorer
  • Safari

Allerdings solltest du diesen immer auf dem neuesten Stand halten, damit die optimale Funktion der AdSense Benutzeroberfläche auch gewährleistet ist. Es ist möglich, dass auch andere Browser funktionieren, dann allerdings nur eingeschränkt. Wichtig ist außerdem, dass du in dem Browser „Javascript“ und „Cookies“ aktivierst. So siehst du Google Anzeigen und kannst AdSense nutzen.

Hinweis

Kommt es durch Werbeblocker zu Einschränkungen in AdSense, solltest du diese vorübergehend deaktivieren.

Was ist innerhalb von AdSense verboten?

Trotz vieler Möglichkeiten, die du mit Google AdSense hast, gibt es auch einige Punkte, die ganz klar Verboten sind und für eine Sperrung sorgen. Diese sind:

  • Inhalte nur für Erwachsene
  • Nicht jugendfreie Themen in Familieninhalten
  • Inhalte in Bezug auf Drogen, Alkohol, Tabak, Glücksspiele und andere Spiele, Gesundheit und Medizin, Hacking und Cracking, Waffen
  • Seiten auf denen für bestimmte Aktivitäten eine Vergütung angeboten wird
  • Inhalte mit Falschdarstellung
  • schockierende Inhalte
  • Inhalte, die unlauteres Verhalten möglich machen
  • illegale Inhalte.

Außerdem musst du Folgendes beachten:

  • Nicht auf eigene Anzeigen klicken.
  • Die Zahl der Ansichten dürfen nicht, durch verschiedene Methoden, künstlich erhöht werden.
  • Anzeigenbanner dürfen nicht auf Seiten platziert werden, die gegen Google-Content-Richtlinien verstoßen.
  • Besucher dürfen nicht zu den Klicks auf Anzeigen angeregt werden.
  • Es ist nicht erlaubt, irreführende Bilder neben dem Banner zu platzieren.

Wann solltest du anfangen, Google AdSense zu nutzen?

Hier stellt sich zuerst die Frage, ob es sich generell lohnt, AdSense einzubauen. Das wichtigste hierbei ist, dass du erst mal Traffic aufbaust. Das heißt, du brauchst viele Besucher auf deiner Website. Sinnvoll ist es, ab 5.000 bis 10.000 Pageviewes mit AdSense zu beginnen. Aber pauschal lässt sich das nicht sagen, weil jede Website anders ist. Dennoch haben wir ein paar Punkte für dich, die bei der Entscheidung, wann du Google AdSense anfängst zu nutzen, helfen.

  1. Erfüllst du die Voraussetzungen, um AdSense zu nutzen?
  2. Sind ausreichend relevante Inhalte vorhanden?
  3. Hast du schon einiges an Traffic?

Kannst du diese Fragen positiv beantworten, sollte deinem Start mit Google AdSense nichts mehr im Weg stehen.

Wie meldest du dich im AdSense Konto an?

Adsense Konto Anmeldung
Das brauchst du für die AdSense Konto Anmeldung unter www.google.de/adsense

Vorab solltest du wissen, dass AdSense ein Hilfe-Center hat, in dem du alle Fragen beantwortet und jeden Schritt Punkt für Punkt erklärt bekommst. Dennoch wollen wir dir hier die einzelnen Schritte zur Anmeldung aufzeigen:

Antrag einreichen

  • Button „jetzt anmelden“
  • Google Konto wählen
  • Captcha ausfüllen
  • Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung zustimmen
  • angegebene E-Mail-Adresse bestätigen über einen Link in der Bestätigungsmail.

Konto-Erstellung

  • Website angeben, auf der AdSense geschaltet werden soll
  • Sprache der Website auswählen
  • Programmrichtlinien akzeptieren

Antrag senden

  • Angabe von persönlichen Daten, wie zum Beispiel Name und Anschrift oder Privatperson oder Unternehmer
  • Button „Antrag senden“

Anschließend überprüft Google deinen Antrag.

Was sind die ersten Schritte im AdSense Konto?

AdSense enthält viele Optionen die einen durchaus überfordern können. Darum haben wir hier die ersten wichtigen Schritte für dich.

Als Erstes ist es wichtig, dass du dich im Navigationsbereich auskennst. Darum solltest du dir die Hauptseiten genauer ansehen.

  • Startseite (hier findest du eine Übersicht über Einnahmen, Kontoleistung und Links zu detaillierten Berichten).
  • Anzeigen (auf dieser Seite richtest du deine Anzeigen ein und verwaltest sie).
  • Blockierungen (Diese Seite beinhaltet alle Optionen zum Blockieren von Anzeigen).
  • Berichte (Hier erhältst du Zugriff auf alle Optionen für Berichte).
  • Optimierung (Diese Seite hilft dir, dein AdSense Konto perfekt zu nutzen. Du findest hier alles, was du brauchst, um die Kontoleistung zu steigern).

Wie lange dauert die Freischaltung von AdSense?

Die Freischaltung kann variieren zwischen 6 bis 8 stunden und 7 Tagen. Das ist zum Beispiel davon abhängig, wie viele Publisher sich in dem Moment anmelden wollen. Da die Anträge nicht automatisch geprüft werden, sondern von Mitarbeitern, ist es durchaus möglich, dass es zu Engpässen kommt. Hierbei ist gegebenenfalls einfach ein wenig Geduld gefragt.

Wie funktioniert das AdSense Login?

Um dich im AdSense Konto einzuloggen, bedarf es nur an vier einfachen Schritten:

  1. Die Seite Google AdSense aufrufen.
  2. Auf Anmelden klicken.
  3. E-Mail-Adresse und Passwort eingeben.
  4. Auf Anmelden klicken.
AdSense Login
AdSense Login auf www.google.de/adsense

Es kann vorkommen, wenn du das noch nicht getan hast, dass du die Nutzungsbedingungen erst akzeptieren musst, bevor das AdSense Login funktioniert. Ist das der Fall, lies dir die Bedingungen durch und mach ein Häkchen für „ich stimme zu“. So wechselst du dann zu deinem Konto.

AdSense: Welche Einstellungen sind wichtig?

Nun gilt es, die ersten wichtigen Einstellungen vorzunehmen. Dies beginnt bei dem Anlegen eines Anzeigenblocks. Gib dem Block einen sprechenden Namen, damit du, wenn du mehrere Blöcke erstellst, einen Überblick behältst. Der zweitere Schritt ist das Anzeigenformat. Hierbei musst du ein wenig basteln, damit es passt. Denn, die Größe der Anzeige ist abhängig von dem Platz, der dir zur Verfügung steht. Dies kann ein schmaler und langer Banner sein, oder eine Breite, hohe. Auch bei dem Inhalt der Anzeigenblöcke ist deine Kreativität gefragt. Hier verhält es sich ebenso wie bei dem Format – du musst ein wenig basteln.

Hinweis

Bildest du Channels, hast du die Möglichkeit, Anzeigenblöcke zusammenzuführen. Dieser Punkt spielt allerdings in erster Linie eine Rolle für dich, wenn du mehrere Websiten betreibst.

Der wichtigste Punkt ist das Design deines Anzeigenblocks. Wähle Farben für deinen Anzeigenblock, die dem Besucher „ins Auge springen“. So ziehst du nicht nur die Aufmerksamkeit auf die Anzeige, du erfüllst auch gleichzeitig eine Vorgabe von Google. Und zwar, dass Besucher nicht durch ein einheitliches Bild in die irregeführt werden und unbeabsichtigt auf die Anzeige klicken.

Der letzte Schritt ist das Speichern und Code abrufen. Mit diesem Schritt schließt du die Erstellung ab und generierst direkt den Code, welchen du auf deiner Website einfügst.

Wie kannst du AdSense in deine Website einbinden?

Um AdSense in deine Website einzubinden, musst du Anzeigencodes von Google AdSense einfügen. Allerdings kann das, je nach Bearbeitungstool auf deiner Website, variieren. Die einzelnen Schritte findest du im weiteren Verlauf.

Welche Anzeigenarten gibt es?

Google stellt dir verschiedene Anzeigenarten zur Verfügung, welche du im besten Fall miteinander kombinieren kannst. Allerdings solltest du wissen, dass auf einer Website generell nur:

  • Drei Content-Blöcke,
  • drei Link-Blöcke und
  • zwei Suchfelder

platziert werden dürfen. Bei der Gestaltung der Anzeigen solltest du darauf achten, dass das Design an deine Website angepasst ist. Nachstehend erklären wir dir die verschieden Anzeigenarten.

Textanzeigen

Die Textanzeige besteht aus drei Teilen. Der erste Teil ist der Titel inklusive dem Link zur Website. Die anderen Teile sind ein oder zwei Textzeilen und die Adresse der Website. Die Ausrichtung kann horizontal, vertikal oder quadratisch erfolgen. Das liegt ganz bei dir.

Displayanzeigen

Die Darstellung erfolgt hier horizontal, vertikal oder quadratisch und wird in 17 unterschiedlichen Formaten angeboten. Diese Displayanzeigen stechen besonders hervor und fallen dem User somit direkt ins Auge.

Linkblöcke

Die Gestaltung der Linkblöcke kann horizontal oder vertikal erfolgen. Durch diese Blöcke gelangt der User auf eine Sammlung von entsprechenden, zum Thema passenden, Google Anzeigen. Sobald er auf eine der Anzeigen klickt, erhält der Websitenbetriebe der Erlös.

Rich Media

Unterschätze nicht die Attraktivität der Interaktion mit Inhalten. Bei der Anzeigenart „Rich Media“ geht es um interaktive Anzeigen, wie HTML-Anzeigen, Flash-Anzeigen und Videoanzeigen. Diese erhöhen den Wettbewerb um die Werbefläche und sorgen somit für eine Steigerung des Umsatzpotenzials.

Mobile Anzeigen

Hier geht es um Responsive-Anzeigenblöcke. Diese sind für eine optimale Nutzung durch mobile Endgeräte zuständig. So werden mobile Anzeigen in Textform oder Bildform gestaltet. Wichtig ist, dass bei der Einrichtung zwischen folgenden Geräten unterschieden wird:

  • Android
  • iOS
  • Mobilgeräte mit WAP-Browser

Wie funktioniert die Code-Implementierung?

Um den Code zu implementieren, musst du als erstes einen Anzeigenblock erstellen. Anschließend rufst du den Code ab und kopierst ihn. Dann musst du den Code auf deiner Website in den HTML-Quellcode einfügen. Als Letztes überprüfst du, ob die Anzeige korrekt dargestellt wird.

Wie erhältst du eine genauere Auswertung von deinem AdSense Konto?

Um eine genauere Auswertung zu erhalten, benötigst du Google Analytics. Hier erhältst du gezielte Informationen und kannst somit den Content optimieren. Dies wiederum bedeutet höhere Einnahmen.

Kannst du mit Google AdSense Einnahmen generieren?

Fakt ist, das große Geld kannst du mit AdSense nicht verdienen. Selbstverständlich variieren die Summen, welche pro Klick bezahlt werden und somit auch das Einkommen. Das lässt sich allerdings nicht beeinflussen und ist ausschließlich von der Klickrate abhängig. Damit du eine kleine Orientierung bei der Errechnung des Einkommens hast, gehen wir einmal von einer Klickrate von zwei Prozent zu einem Klickpreis von 0,50 Euro aus. Dann kannst du damit rechnen, dass dir jeder Besucher einen Cent einbringt. Die Zahl der Besucher, die du letztendlich brauchst, um ein entsprechendes Einkommen zu erzielen, errechnet sich von selbst.

Wie viel verdient man mit AdSense?

Wie vorstehend schon beschrieben, ist es nicht möglich, genaue Zahlen zu nennen. Dennoch gibt es eine Auflistung von Einnahmenpotenzialen, die sich auf Beobachtungen und Erfahrungen berufen. Hierzu gibt es drei Gruppen, welche wir dir vorstellen.

Allgemeine Inhalte

Wenn du eine Website mit allgemeinen, unspezifischen Themen hast, wie zum Beispiel ein Blog mit privaten Inhalten, kannst du etwa mit 0,20 Euro bis 1,20 Euro CPM rechnen. CPM bedeutet cost-per-mille, auf Deutsch auch TKP = Tausender-Kontakt-Preis. Hierbei geht es um eine Vergütung, die pauschal pro 1000 Seitenaufrufe stattfindet. Des Weiteren fallen unter die allgemeinen Inhalte Websiten mit wiederkehrenden Besuchern wie zum Beispiel Foren oder Tools. Die Gründe für das geringe Einnahmenpotenzial sind:

  • Produkte werden nicht gezielt beworben.
  • Die Website wird nicht aufgrund von Produktinformationen besucht.
  • Wiederkehrende Besucher sind resistenter gegenüber Anzeigenwerbung.

Redaktionelle Inhalte

Hierunter fallen klassische News-Angebote und Themenblogs. Der CPM beläuft sich hier auf etwa 2 Euro bis 12 Euro. Die Seitenaufrufe sind zwar im Verhältnis zu den Besuchern deutlich geringer, aber der Klick zu weiteren Informationen ist garantierter. Allerdings ist es wichtig, dass die weiteren Informationen auch zu dem Inhalt passen.

Produktbezogene Websiten

Websiten, deren Inhalte aus Testberichten, Vergleichen oder konkreten Händlerkontakten bestehen, haben den höchsten CPM. Dieser beläuft sich hier auf 10 Euro und mehr. Denn ist der Besucher von vornherein kaufinteressiert, ist er auch empfänglicher für Werbeanzeigen.

Lassen sich Einnahmen mit AdSense schätzen?

Die Antwort ist – Ja. Zum einen kannst du anhand der Berichte in deinem AdSense Konto sehen, wie die Einschätzung aussieht. Dies ist abhängig von der letzten Aktivität in deinem Konto. Zum anderen gibt im Internet eine Menge Tools, die du zur Schätzung verwenden kannst. Hierbei ist es nur wichtig, dass du ein Thema oder Keyword festlegt, welches du prüfen möchtest. Dann noch ein paar Daten zu deiner Website angeben und schon erhältst du eine Schätzung.

Besteht bei den Einnahmen eine Steuerpflicht?

Prinzipiell sind die Einnahmen nicht steuerbar, weil der Unternehmenssitz von Google in Irland ist und dort wird die Steuer für deutsche Nutzer direkt abgeführt. Da die Auszahlung nach § 3 Absatz 3 UstG ohne Umsatzsteuer erfolgt, musst du dementsprechend auch keine Umsatzsteuer abführen. Allerdings bist du verpflichtet, die Einnahmen in deiner Umsatzsteuervoranmeldung aufzuführen. Und zwar unter dem Punkt: nicht steuerbare sonstige Leistungen gemäß § 18b Satz 1, Nr. 2 UstG.  Ebenso sind die Einnahmen in der Umsatzsteuererklärung zu deklarieren.

Tipp!

Mit unserer Anleitung zur Umsatzsteuererklärung kannst du die Formulare einfach ausfüllen und typische Fehler vermeiden.

Das ist aber noch nicht alles. Auch in der Einkommensteuer sind die Einnahmen anzugeben und unter Umständen zu versteuern. Aber du kannst die Kosten, die dadurch anfallen, gegenüberstellen und angeben. Nicht zu vergessen ist eine zusammenfassende Meldung (ZM) an das Bundeszentralamt für Steuern in Saarlouis zu übermitteln. Sies erledigt entweder dein Steuerberater oder du nutzt hierfür Elster-Online.

Lassen sich AdSense Einnahmen nachverfolgen?

Ja, die Einnahmen lassen sich nachverfolgen. Wenn du auf die Startseite von AdSense gehst, wird dir täglich eine Zusammenfassung angezeigt. Allerdings nur über die geschätzten Einnahmen. Um einen genauen Überblick zu erhalten, musst du auf die Seite „Leistungsberichte“ in deinem AdSesnse Konto gehen. Weitere wichtige Informationen erhältst du auf der Seite „Zahlungsbeleg“. Hier kommst du über die Seite „Transaktion“ hin. Wurde eine Zahlung vorgenommen, kannst du dir den Zahlungsbeleg unter dem Link „automatische Zahlung“ ansehen.

Wie funktioniert die Adsense Auszahlung?

Die Auszahlung erfolgt einmal im Monat. Und zwar werden im Laufe des Monats die geschätzten Einnahmen ermittelt. Wenn der Folgemonat beginnt, erfolgt eine Ermittlung der endgültigen Einnahmen, welche dann auf der Seite „Transaktion“ gutgeschrieben werden. Überschreitet das Guthaben die Mindesteinnahmen für eine Auszahlung, (für Deutschland gelten 70,00 Euro), erfolgt die Zahlung. In der Regel geschieht dies zwischen dem 21. und 26. des Monats.

Wichtig

Ist die Zahlungsaussetzung für dein Konto aktiviert, erfolgt auch keine Auszahlung.

Was musst du zum Datenschutz wissen?

Dass der Datenschutz quasi heilig ist, ist mittlerweile jedem klar. Ganz besonders gilt dies, wenn es sich um personenbezogene Daten handelt. Das bedeutet in der Theorie, dass du am besten jeden Besucher deiner Website mit einer Einwilligungserklärung konfrontierst. Das heißt, der Besucher muss aktiv zustimmen, um deine Seite besuchen zu dürfen. Dies umzusetzen ist allerdings keine besonders praktikable Lösung. Sinnvoller ist es, wenn du den Nutzer in deiner Datenschutzerklärung über die Einbindung von Google AdSense und die entsprechende Datenübertragung aufklärst.

Außerdem musst du dem Besucher die Chance geben, dem Sammeln und Auswerten seiner Daten widersprechen zu können. Folgendes solltest du in deinen Datenschutzhinweisen klar machen, damit die Nutzer ihre Möglichkeiten verstehen:

  • Wie können Cookies im Browser deaktiviert werden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es in den Google Einstellungen, zum Beispiel zu interessenbezogener Werbung?
  • Was hat die „do not track Funktion“ zu bedeuten?

Hinweis

Nutzt du AdSense, bist du also zu Folgendem verpflichtet:

  1. Du musst umfassende Informationen bereitstellen, welche verständlich sind. Dies geschieht über die Datenschutzerklärung.
  2. Du bist verpflichtet, die Einwilligung der Besucher einzuholen. Dies passiert über den Cookie Hinweis auf deiner Seite.

Was gehört in die Datenschutzerklärung zu Google AdSense?

Folgende Punkte gehören in die Datenschutzerklärung:

  • Der Hinweis auf die Nutzung von AdSense
  • Was AdSense mit den Nutzerdaten macht
  • Ein Hinweis auf Cookies
  • Speicherung der IP Adresse des Nutzers
  • Datenübertragung in die USA
  • Widerspruchsmöglichkeit der Nutzer
  • Hinweis auf die Datenschutzbestimmung von Google zu AdSense

Welche Alternativen gibt es?

AdSense gilt als der Platzhirsch in dem CPC-Bereich. Dennoch kann es vorkommen, dass du auf eine Alternative zurückgreifen musst. Aufgrund der herrschenden Dominanz von Google gibt es in Deutschland allerdings wenig alternativen. Welche, zeigen wir dir hier:

  • Contaxe
  • eBay Relevance Ad
  • Adiro
  • Affilimatch
  • Amazon Self-Optimizing-Links

Vergleich AdSense und Adwords

Um dir einen übersichtlichen Vergleich aufzuführen, haben wir nachstehend eine Tabelle, in der du alle relevanten Informationen zu Google AdWords und AdSense findest. So siehst du, was für dich zum Beispiel eher passt.

AdWordsAdSense
Anzeigen stehen über und neben den Google Suchergebnissen.Anzeigen sind hautsächlich auf Websiten zu finden.
Für Online-Shops oder Dienstleister, die über das Internet Werbung schalten möchten.Für Websitenbetreiber, welche Werbung auf ihrer Seite einbinden.
Kostet Geld.Bringt Geld ein.
Wird auf die Anzeige geklickt, zahlt der AdWords Kunde an Google.68 Prozent der Klickkosten, die ein AdWords Kunde zahlt, gehen an den AdSense Partner, der die Anzeige auf seiner Seite veröffentlicht.

Vor- und Nachteile von Google Adsense

Welche Vorteile und Nachteile du mit Google AdSense hast, zeigen wir dir in der folgenden Tabelle:

VorteileNachteile
kostenlose Anmeldung.Die Zusammensetzung der Erlöse ist nicht transparent.
Einfache Anwendung.Regelmäßige Optimierung ist notwendig, damit du hohe Erlöse erzielst.
Die Einnahme gilt pro Klick.Die Auszahlung erfolgt erst ab 100 USD (in Deutschland 70,00 Euro).
Es werden ausschließlich themenrelevante Anzeigen geschaltet.Zahlung erfolgt erst am Ende des Folgemonats.
Es entfällt die Verwaltungsarbeit mit verschiedenen Werbekunden.
Design der Anzeigen kann individuell angepasst werden.

Mit Adsense auf YouTube Geld verdienen

Damit du mit AdSense auf YouTube Geld verdienst, musst du das Konto mit deinem YouTube-Kanal verknüpfen. Dies erfolgt in zwei Schritten. Der erste Schritt ist die Verlinkung von deinem YouTube-Konto mit AdSense. Der zweite Schritt ist die Aktivierung der Monetarisierung.

AdSense YouTube
AdSense mit deinem YouTube Konto verbinden auf www.youtube.com

Dieser Verknüpfung gilt als eine der einfachsten, um Geld zu verdienen, das sie zuverlässig und einfach zu bedienen ist.

Welche Mindestanforderungen sind für die Aktivierung der Monetarisierungsfunktion zu erfüllen?

Da Google die Teilnahmebedingungen für den YouTube-Partner im Januar 2018 geändert hat, gelten nun folgende Mindestanforderungen für die Monetarisierung:

  • Videos müssen in den letzten 12 Monaten mindestens 4.000 Stunden angesehen worden sein.
  • Du benötigst über 1.000 Abonnenten, bevor deine Aufnahme in das Programm überprüft wird.

Was ist, wenn du dein AdSense Konto löschen möchtest?

Das AdSense Konto löschen, ist im Prinzip in vier Schritten erledigt. Diese sind:

  • Im Konto anmelden
  • Klick auf „Konto“
  • unter dem Punkt Kontoinformationen auf „Konto auflösen“
  • die Informationen auf der Seite „Konto auflösen“ überprüfen.

Aber wie alles andere, hat auch dieser Bereich bestimmte Voraussetzungen, die du zur Kontoauflösung erfüllen musst. Zuerst musst du der Administrator sein. Dann musst du wissen, dass Beiträge, die die Mindesteinnahmen nicht überschreiten, nicht ausgezahlt werden.

Hinweis

Möchtest du später wieder ein Konto anmelden, musst du eine neue Bewerbung einreichen. Außerdem darfst du für das neue Konto keine E-Mail-Adresse verwende, die einem anderen AdSense Konto zugeordnet war oder ist.

Fazit

Um sich mit der ganz Materie korrekt auseinanderzusetzen, solltest du dich im Vorfeld ausreichend informieren. Einfach ein google AdSense Konto anlegen und durchstarten funktioniert hier nicht, weil das Thema einfach sehr komplex ist. Bereitest du dich aber gut vor, hältst dich an die Richtlinien und arbeitst regelmäßig an dem Traffic deiner Website, kannt du durchaus ein gutes Taschengeld verdienen.

Nadine Höpf

Content Marketerin und gleichzeitig als Country Managerin für Frankreich zuständig. Nadine kann nicht nur in deutsch gehaltvolle Inhalte erstellen, sondern mühelos auch in französisch. Eine deutsche Kostprobe von ihrem Können bekommst du auf diesem Blog.

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