E-Rechnung-Software im Vergleich: Die 9 besten Programme für 2026
Seit Januar 2025 ist die E‑Rechnung für B2B-Geschäfte Pflicht. Höchste Zeit, deine Rechnungsprozesse auf den neuesten Stand zu bringen. Falls du bisher Rechnungen mit Word oder Excel schreibst, ist jetzt der richtige Moment, auf eine professionelle E‑Rechnung-Software umzusteigen. So erfüllst du nicht nur alle gesetzlichen Anforderungen, sondern sparst auch wertvolle Zeit.
Doch welche Lösung passt am besten zu deinen Bedürfnissen? In unserem Vergleich erfährst du, welche Features wirklich wichtig sind und welche Software dich individuell bei deinen Bedürfnissen bezüglich E-Rechnung (und darüber hinaus) unterstützen kann.
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Was ist eine E-Rechnung-Software?
Zuerst einmal: Eine E-Rechnung ist eine strukturierte, maschinenlesbare Datei, die alle Rechnungsdaten in einem standardisierten Format enthält, zum Beispiel XRechnung oder ZUGFeRD. Anders als bei einem PDF werden die Daten nicht einfach dargestellt, sondern können von Buchhaltungssystemen direkt ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Ganz ohne manuelles Abtippen.
Das klingt erstmal technisch, ist in der Praxis aber gut umsetzbar, wenn du das richtige Tool nutzt: Eine E-Rechnung-Software erstellt deine Rechnungen im richtigen Format, verschickt sie an deine Geschäftspartner und verarbeitet eingehende E-Rechnungen direkt in deiner Buchhaltung weiter. Viele Tools prüfen dabei automatisch, ob deine Rechnungen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, und archivieren alles GoBD-konform, damit du bei einer möglichen Betriebsprüfung auf der sicheren Seite bist.
Welche Funktionen sollte eine E-Rechnung-Software bieten?
Ein gutes E-Rechnungsprogramm nimmt dir im Alltag deutlich Arbeit ab und sorgt dafür, dass du rechtskonform arbeitest. Ohne, dass du dich mit technischen Aspekten auseinandersetzen musst. Es hilft dir nicht nur bei E-Rechnungen, sondern digitalisiert und vereinfacht deine komplette Rechnungsstellung und- verarbeitung.
Wichtige Funktionen für E-Rechnungen sind unter anderem:
- E-Rechnungen erstellen (als XRechnung oder ZUGFeRD)
Die Software erstellt E-Rechnungen in den Formaten, die im B2B Alltag am häufigsten verlangt werden. Im besten Fall kannst du das Format je Kunde festlegen und musst dich beim Schreiben nicht mehr darum kümmern. - E-Rechnungen empfangen und lesbar darstellen
Eingehende E-Rechnungen werden erkannt, ausgelesen und so angezeigt, dass du sie wie einen normalen Beleg prüfen kannst. Das ist besonders hilfreich, wenn du nicht mit „Dateiformaten“, sondern mit Rechnungsinhalten arbeiten willst. - Pflichtangaben und Format automatisch prüfen (Validierung)
Gute Tools prüfen vor dem Versand, ob Mussfelder fehlen oder ob das Format nicht sauber ist. Das spart Rückfragen und sorgt dafür, dass Rechnungen nicht abgelehnt werden. - Direkten E-Mail-Versand unterstützen
Du kannst E-Rechnungen direkt aus der Software per E-Mail verschicken, ohne Umwege über Download und manuelles Anhängen. - Rechnungsdaten weiterverarbeiten
Idealerweise übernimmt die Software die Daten so, dass du damit direkt weiterarbeiten kannst, zum Beispiel für Buchung, Zahlungsabgleich oder Offene Posten, statt nur eine Datei zu erzeugen. - GoBD-konforme Archivierung
Damit E-Rechnungen revisionssicher gespeichert sind und du sie bei Bedarf schnell wiederfindest, zum Beispiel bei Rückfragen oder einer Prüfung. - Schnittstellen und Integrationen
Anbindungen an Steuerberater Export, DATEV, ERP oder Shopsysteme sind wichtig, damit E-Rechnungen kein Inselsystem werden.
Wenn du nicht nur E-Rechnungen, sondern deine Buchhaltung komplett in einem Tool erledigen willst, werden meist noch weitere Funktionen wichtig. Dazu zählen zum Beispiel EÜR, automatische Umsatzsteuervoranmeldungen und zeitsparende Automatisierungen.
Gut zu wissen: Viele gängige Buchhaltungsprogramme haben bereits eine E-Rechnungs-Funktion integriert, sodass du nicht zwingend eine separate Lösung benötigst.
Die 9 besten E-Rechnung-Programme im Schnellvergleich
Die Wahl der richtigen Software für E-Rechnungen hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Während Anbieter wie sevdesk umfangreiche Funktionen für Buchhaltung und Rechnungsstellung bieten, gibt es auch schlankere Lösungen, die sich eher auf die Erstellung von (E-)Rechnungen konzentrieren.
In unserem Vergleich erfährst du, welche Software dich am besten unterstützt, damit du die E-Rechnungspflicht mühelos erfüllst und deine Buchhaltung effizienter gestaltest.
* Es werden nur die Features aufgeführt, die vom Anbieter explizit nach außen kommuniziert werden. Es herrscht keine Garantie auf Vollständigkeit. Stand der Daten: 04/2026
Die beliebtesten Anbieter im Detail-Vergleich
#1 sevdesk
sevdesk ist eine der führenden Buchhaltungssoftwares in Deutschland und hilft dir, Rechnungen, Belege und Finanzen ohne Buchhaltungswissen zu erledigen. E‑Rechnungen erstellst du im XRechnung‑ oder ZUGFeRD‑Format mit wenigen Klicks. Und Belege kannst du einfach abfotografieren oder hochladen. sevdesk liest die Daten aus und ordnet sie gleich den richtigen Lieferanten und Buchhungskategorien zu.
Mit dem kostenlosen Tarif startest du schnell, unkompliziert und ohne Risiko. Wenn dein Unternehmen wächst, wächst sevdesk mit: vom einfachen Rechnungstool bis zur vollwertigen Buchhaltung mit Banking, Umsatzsteuer‑Voranmeldung, EÜR und GuV.
Für wen ist sevdesk besonders geeignet?
sevdesk eignet sich ideal für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen, die ihre Buchhaltung selbst in die Hand nehmen wollen, ohne sich tief in Steuer- oder Buchhaltungswissen einarbeiten zu müssen. Danke der benutzerfreundlichen Oberfläche und dem geführten Onboarding kannst du in Nullkommanichts deine erste Rechnung schreiben. Zahlreiche Add-ons und Integrationen sorgen außerdem dafür, dass du viele zeitfressenden Arbeiten automatisieren kannst. Daher ist sevdesk zum Beispiel ideal für Dienstleister & Coaches, Handwerker, aber auch Onlinehändler.
Eine einfache Anbindung an den Steuerberater ist natürlich auch möglich.
Was kostet sevdesk?
Kostenlose Version verfügbar, kostenpflichtige Tarife ab 12,90 € / Monat, 14 Tage Testphase (für die Premium-Funktionen).
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von sevdesk
Bei Für Gründer wurde sevdesk sogar als Testsieger ausgezeichnet und belegt Platz 1 im Vergleich. Ein überzeugendes Gesamtpaket für Selbstständige und kleine Unternehmen.
Du möchtest dir die E-Rechnungsfeatures von sevdesk einmal im Detail ansehen? Dann schau dir einfach das Anleitungsvideo zum Tool an:
#2 Zervant
Zervant ist ein besonders einfaches Rechnungsprogramm für Freiberufler und kleine Unternehmen. Es ermöglicht die Erstellung von E-Rechnungen im XRechnung-Format und überzeugt durch eine sehr klare Benutzeroberfläche.
- Besonders geeignet für: Freelancer und Solo-Unternehmer, die vor allem Rechnungen schreiben und kein vollständiges Buchhaltungssystem brauchen
- Kosten: Kostenlose Version verfügbar, kostenpflichtige Tarife ab 9,90 € / Monat, 14 Tage Testphase.
Vor- und Nachteile von Zervant
#3 orgaMax
orgaMax ist eine vielseitige Bürosoftware, die speziell auf die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten ist. Sie bietet umfangreiche Funktionen für Buchhaltung, Kundenverwaltung und Auftragsabwicklung. Gleichzeitig unterstützt die Software die Erstellung, den Empfang und die Verarbeitung von E-Rechnungen nach aktuellen Standards.
- Besonders geeignet für: Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die viel Wert auf Automatisierungen legen und Warenwirtschaft mit abdecken wollen
- Kosten: Ab 12,90 € netto pro Monat, 14 Tage kostenlos testen.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von orgaMax
#4 WISO MeinBüro
WISO Mein Büro aus dem Hause Buhl kombiniert klassische Büro- und Buchhaltungsfunktionen mit E-Rechnungs-Features. Es ist sowohl als Cloud-Lösung als auch als Desktop-Variante verfügbar. Über WISO Steuer (separat erhältlich) können hiermit auch direkt Steuererkläerungen erstellt und übermittelt werden. Die Daten können direkt übertragen werden.
- Besonders geeignet für: Kanzleien, Freelancer und Unternehmen, die komplexere interne Prozesse digitalisieren wollen
- Kosten: Ab 9 € netto pro Monat, 14 Tage kostenlos testen.
Vor- und Nachteile der E‑Rechnungssoftware von WISO
#5 easybill
easybill ist eine cloudbasierte Anwendung für die Rechnungsstellung, die sich besonders im E-Commerce-Umfeld etabliert hat. Die Software unterstützt grundlegende Buchhaltungsfunktionen und bietet zahlreiche Schnittstellen zu Shopsystemen und Plattformen, was sie vor allem für digital aufgestellte Unternehmen interessant macht.
- Besonders geeignet für: Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler, die vor allem Rechnungen schreiben wollen. Vor allem auf Onlinehändler ausgerichtet
- Kosten: Kostenlose Version verfügbar, kostenpflichtige Tarife ab 12 € / Monat, 14 Tage Testphase.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von easybill
#6 Accountable
Accountable ist eine Buchhaltungs- und Steuerapp, die neben E-Rechnungen auch viele Buchhaltungsfunktionen bietet. Und das schon ab dem kostenlosen Tarif. Auch deine Steuererklärungen kannst du mit Accountable erstellen.
- Besonders geeignet für: Freiberufler, Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer, die Buchhaltung und Steuern in einem Tools erledigen wollen und weniger Anbindungen an Dritt-Tools haben
- Kosten: Kostenlose Version verfügbar, kostenpflichtige Tarife ab 12,40 € / Monat, 14 Tage Testphase.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von Accountable
#7 Lexware Office (vorher: lexoffice)
Lexware Office ist eines der bekanntesten Cloud-Rechnungsprogramme, das neben E-Rechnungen und klassischer Buchhaltung vor allem mit vielen Schnittstellen und optionaler Lohnbuchhaltung.
- Besonders geeignet für: Perfekt für Kleinunternehmen und Selbstständige, aber auch für größere Unternehmen, die komplexe Buchhaltungsanforderungen haben
- Kosten: Ab 7,90 € netto pro Monat, 30 Tage kostenlos testen.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von Lexware Office
#8 Billomat
Billomat ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware, die ihren Fokus vor allem auf effizientes Rechnungsmanagement und automatisierte Prozesse legt. Zudem bieten sie die Option, auch das Thema Finanzierung mit aifinyo abzudecken und bieten Schittstellen zu bekannten Shopsystemen wie Shopify.
- Besonders geeignet für: Freiberufler, Selbstständige und KMUs, die ihre Buchhaltungs- und Rechnungserstellung digitalisieren und gleichzeitig E-Rechnungen effizient verwalten möchten
- Kosten: Ab 19 € netto pro Monat, 14 Tage kostenlos testen.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von Billomat
#9 Papierkram
Papierkram ist ein schlankes, cloudbasiertes Buchhaltungsprogramm für Selbstständige und kleine Unternehmen. Neben klassischen Funktionen wir Angebotes- und Rechnungserstellung oder Steuerauswertungen setzt dieses Tool vor allem auf einfache projektbasierte Abrechnung.
- Besonders geeignet für: Freelancer, Kleinunternehmer und Start-ups, die projektbasiert arbeiten und nahtlos Arbeitszeiten erfassen und abrechnen wollen
- Kosten: Kostenlose Version verfügbar, kostenpflichtige Tarife ab 9,90 € / Monat, 15 Tage Testphase.
Vor- und Nachteile der E-Rechnungssoftware von Papierkram
Und wie findest du die passende E-Rechnung-Software für dich?
Bevor du dich für eine E-Rechnung-Software entscheidest, lohnt es sich, kurz zu überlegen, was du wirklich brauchst. Die folgenden Fragen helfen dir dabei, die passende Lösung zu finden:
- Wie viele Rechnungen schreibst du im Monat?
Bei wenigen Rechnungen reicht oft eine einfache oder kostenlose Lösung. Wenn du viele Rechnungen verschickst, lohnen sich Automatisierungen. - Möchtest du nur Rechnungen schreiben oder gleich die ganze Buchhaltung abwickeln?
Manche Tools konzentrieren sich auf die Rechnungserstellung, andere decken auch Buchhaltung, Belegmanagement und Steuerfunktionen ab. - Arbeitest du mobil oder hauptsächlich am Computer?
Wenn du viel unterwegs bist, ist eine App mit Belegerfassung und mobiler Rechnungserstellung und -freigabe praktisch. - Wie wichtig sind dir Schnittstellen und Zusammenarbeit?
Prüfe, ob die Software zu deinem Steuerberater, deiner Bank oder deinem Onlineshop passt – das spart später viel Zeit. - Wie viel Support und Übersicht brauchst du?
Tools unterscheiden sich stark in Bedienung und Hilfestellung. Wenn du lieber intuitiv arbeitest, achte auf eine einfache Oberfläche und guten Kundensupport.
sevdesk ist Testsieger 2026 im FürGründer-Test
Noch eine kleine Entscheidungshilfe: Für-Gründer hat auch 2026 die Top-Rechnungsrogramme getestet und sevdesk zum Testsieger mit der Note 1,1 und dem besten Gesamtpaket gekürt.

Was kostet eine E-Rechnung-Software?
Viele Anbieter haben eine kostenlose Basisversion, mit der du E-Rechnungen erstellen und versenden kannst. Für die tägliche Arbeit im Unternehmen lohnt sich aber meist ein kostenpflichtiger Tarif, da dieser deutlich mehr Komfort und Automatisierung bietet.
In der Regel bewegen sich die Preise zwischen 10 und 30 Euro im Monat:
- Ab etwa 10 bis 15 Euro bekommst du solide Basislösungen, mit denen du Rechnungen schreiben, versenden und archivieren kannst.
- Zwischen 16 und 30 Euro bieten viele Anbieter ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Tarife enthalten meist alle wichtigen Buchhaltungsfunktionen wie Belegerfassung, Automatisierung oder UStVA.
- Ab 30 Euro aufwärts erhältst du Premium-Lösungen mit erweiterten Features – beispielsweise Kostenstellen, detaillierte Auswertungen oder Teamfunktionen für größere Unternehmen.
Tipp: Eine kostenlose Testphase ist ideal, um verschiedene Tools auszuprobieren und zu sehen, welches am besten zu deinem Arbeitsalltag passt.
E-Rechnung-Tools im Direktvergleich
Du bist mit deinem aktuellen Anbieter unzufrieden und suchst nach einer neuen Buchhaltungssoftware bzw. E-Rechnung-Software? Oder vielleicht hast du noch gar kein Tools und vergleichst gerade verschiedene Programme. Wir helfen dir dabei! Sieh dir jetzt unsere Vergleichsseiten an und erfahre mehr über sevdesk als...
- Lexware Office Alternative
- WISO MeinBüro Alternative
- Accountable Alternative
- Fastbill Alternative
- Papierkram Alternative
- Billomat Alternative
- Sage Alternative
- BuchhaltungsButler Alternative
- orgaMax Alternative
- easybill Alternative
- Quickbooks Alternative
- gnucash Alternative
- Debitoor Alternative
- DATEV Alternative
Fazit
Mit der E‑Rechnung steht für viele Unternehmen ein wichtiger Schritt in die digitale Buchhaltung an. Die gute Nachricht: Fast alle modernen Buchhaltungsprogramme unterstützen die gesetzlichen Anforderungen bereits. Unterschiede gibt es jedoch beim Funktionsumfang, bei der Bedienung und bei den Zusatzfunktionen.
Wer nur gelegentlich Rechnungen schreibt, kommt mit einer kostenlosen oder günstigen Lösung gut zurecht. Spätestens wenn Belege automatisiert verarbeitet, Buchhaltungsdaten zentral gepflegt oder mehrere Nutzer eingebunden werden sollen, lohnt sich der Umstieg auf einen kostenpflichtigen Tarif.
Am Ende entscheidet also nicht nur der Preis, sondern vor allem, wie gut das Tool zu deinem Arbeitsalltag passt. Eine kurze Testphase hilft dabei, die passende Software zu finden und den Wechsel zur E‑Rechnung stressfrei zu gestalten. Für viele Nutzer bietet sevdesk dabei eine besonders nutzerfreundliche Lösung, die unkompliziert einzurichten ist und den Einstieg in die E‑Rechnung leicht macht. Deshalb wurde das Programm von FürGründer auch zum Testsieger 2026 gekürt.
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