Website gestalten – 11 Tipps für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt

Was macht heute eine gute Unternehmenswebsite aus? Die virtuelle Präsenz bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die es richtig zu nutzen gilt. Die Zeiten, in denen es nur wichtig war, Präsenz zu zeigen, sind vorbei. Heute musst du beeindrucken, und zwar auf ganzer Linie. Den Ansprüchen der Nutzer dabei gerecht zu werden ist nicht immer leicht, sollte im Hinblick auf deine Zielsetzung – Kunden zu gewinnen und die Popularität deiner Seite zu steigern – allerdings unbestritten im Zentrum stehen. Wir haben dir eine Checkliste mit 11 Tipps erstellt, wie du deine Website gestalten und deine Internetpräsenz erfolgreich ausbauen kannst.

Das erwartet dich heute:

Aufbau einer Website

Der Aufbau deiner Website ist essentiell, da du zuerst die Besucher anlocken und dann mit dem Inhalt fesseln musst. Dazu musst du schon beim Aufbau und später natürlich bei den Inhalten einiges beachten. Auf alle wichtigen Punkte gehen wir selbstverständlich bei den nachfolgenden 11 Tipps detaillierter ein.

Ganz wichtig bei all deinen Inhalten: Die Macht der Wörter richtig nutzen! Versetze dich beim Erstellen deiner Texte in deinen Kunden. Komplizierte Fachbegriffe und Fachsprache sind ungeeignet. Übernimm die Sprache des Kunden. Dies zahlt sich auch beim „Gefunden werden“ aus.

Wer ist deine Zielgruppe? Wer schaut sich deine Seite an?

Je nachdem, welche Produkte und Dienstleistungen du anbietest, hast du auch eine ganz bestimmte Zielgruppe, die du mit deiner Seite ansprechen willst. Daher ist es wichtig, dass du die Seite auf diese Zielgruppe ausrichtest und nicht versuchst, alle potenziellen Kunden weltweit zu erreichen. Damit würdest du dich nur verzetteln und deine Website würde zu unspezifisch werden.

Eine sinnvolle Vorarbeit ist, die eigene Zielgruppe nach Typen zu definieren, somit wird sie greifbarer und dies erleichtert es dir, eine maßgeschneiderte Kommunikationsstrategie zu finden.
Ein praktischer Tipp ist die Zusammenstellung eines Tagesablaufs deines potenziellen Kundenkreises, in der du dir folgende Fragen hinsichtlich Ihrer Zielgruppe beantworten solltest:

  • Was sind die Gewohnheiten?
  • Wie gestaltet sich der Alltag?
  • Welche Freizeitaktivitäten werden ausgeübt?
  • Welche Interessen liegen vor?
  • Wofür wird mein Produkt/meine Dienstleistung genutzt?
  • Welche Bedürfnisse befriedigt es bei meinen Kunden?

Nutze die Erkenntnisse um deine Inhalte entsprechend zu kommunizieren. Behalte dabei unbedingt im Hinterkopf: In der Kürze liegt die Würze!

Was erwartet der Besucher?

Wenn der Besucher zu dir gefunden hat, weil deine Produkte ihn ansprechen, dann erwartet er hilfreiche, detaillierte und aktuelle Informationen, günstige Preise, vielleicht Sonderangebote, guten Service. Alles, was du als Kunde auch erwarten würdest, wenn du nach einem Produkt suchst. Dazu musst du dich lediglich in deinen potenziellen Kunden hineinversetzen. Und am besten etwas, was es bei der Konkurrenz nicht zu kaufen gibt.

Was bietest du dem Besucher?

Du musst deinem Besucher eine einfache, übersichtliche Seite anbieten, auf der er alle Inhalte schnell erfassen und wo er leicht navigieren kann. Er sollte die Seite von seinen mobilen Endgeräten genauso wie am PC leicht erreichen können. Außerdem sollte die Seite seriös wirken und wichtige und aktuelle Informationen sowie ansprechende visuelle Komponenten (Bilder, Videos) bereithalten. Dabei sollte sie jedoch nicht überladen sein.

11 Tipps für eine erfolgreiche Website

Nach den ersten kurzen Informationen über eine gute Website, gehen wir nun detaillierter vor und geben dir nachfolgend 11 Tipps, wie du eine erfolgreiche Website aufbaust.

Tipp 1: Einfachheit: Der erste Eindruck zählt

Eine unübersichtliche oder überladene Seite, auf der der Besucher nicht weiß, wo er die benötigten Infos finden kann, wird schnell wieder verlassen. Daher ist es wichtig, dass du auf unnötige Elemente und auffällige Designs verzichtest. Dazu können wir dir vier einfache Anhaltspunkte geben:

  • Nicht zu bunt gestalten, bitte maximal 5 verschiedene Farben verwenden.
  • Eine gut lesbare Schriftart verwenden. Auch gerne mehrere, aber nicht zu viele.
  • Darauf achten, dass die Darstellung nicht in zu vielen unterschiedlichen Schriftgrößen gestaltet wird, am besten nur zwei oder drei Größen verwenden.
  • Statistiken und Grafiken als Beleg für etwas sind ja ganz gut, aber zu viele Grafiken stören das Gesamtbild. Bitte nur eine Grafik verwenden, wenn sie unbedingt notwendig für die Seite ist und eine wichtige Funktion erfüllt.

Was fällt dem Besucher zuerst auf?

Beeindrucke den Besucher ab der ersten Sekunde, denn meist ist dies deine einzige Chance. Das Surfverhalten von Nutzern hat sich durch die unendliche Verfügbarkeit von Angeboten verändert. Ist nicht in den ersten 30 Sekunden klar ersichtlich, ob die Seite einen Wert für die getätigte Suche hat, wechselt der Kunde zur nächsten. Um dies zu vermeiden, solltest du einige Dinge beachten.
Der Besucher lässt sich anziehen durch Überschriften mit sinnvollen Inhalten, durch fettgedruckte Keywords im Text oder besser durch Aufzählungspunkte und natürlich durch inhaltsreiche Bilder.
Optimal ist es, wenn du den Kunden mit kurzen Sätzen und Übersichtslisten in einer neutral formulierten Anrede informierst. Dies kannst du mit einer Handlungsaufforderung zur Bestellung deiner Produkte, zur Terminvereinbarung oder zum Download von Tools, E-Books oder einer Software verknüpfen.

Was stellst du auf der Startseite deiner Website vor?

Deine Startseite ist das Erste, was der Kunde von dir sieht und somit der erste wichtige Eindruck, der darüber entscheidet, ob der Kunde auf der Seite bleibt oder weiterblättert.

In dem Moment, in dem der Kunde auf deiner Seite landet, bist du ihm als Unternehmen noch völlig fremd und er muss innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden, ob er hier richtig ist. Daher gibt es wichtige Mindestinformationen, die du dem Interessenten auf den ersten Blick bieten musst.

Absolut notwendig auf der Startseite:

  • das Angebot deines Unternehmens
  • der Nutzen für den Kunden
  • dein Alleinstellungsmerkmal
  • die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme

Diese Informationen kommen optimal zur Geltung muss der Nutzer dabei nicht scrollen (Blättern der Seite nach unten). Für eine Prüfung deiner Seite in verschiedenen Browsern stehen dir kostenfreie Tools wie IE NetRenderer (www.netrenderer.de), Browsershots (browsershots.org) oder IETester (Download unter: http://www.my-debugbar.com/wiki/IETester/HomePage), der nach dem Download auch offline genutzt werden kann, zur Verfügung.

Im Sinne einer schnellen, übersichtlichen Darstellung auf der Startseite solltest du folgende Elemente unbedingt vermeiden:

  • ausschweifende Willkommensgrüße
  • Vorschaltseiten
  • Musik und Animationen

All dies lenkt den Kunden ab oder – im schlimmsten Fall – langweilt ihn und er verlässt deine Seite. Mach dir klar: Der potenzielle Kunde ist bereits auf deiner Seite gelandet, nun gilt es ihn mit deinem Angebot zu überzeugen, nicht mit Spielereien abzulenken. Dies gelingt am besten mit gutem Inhalt und einer klaren Struktur.

Tipp 2: Visuelle Hierarchie

Dieser zweite Tipp ist eng mit dem ersten verbunden, denn wenn du auf der Seite versuchst, alle möglichen optischen Elemente als Blickfang einzusetzen, dann läuft dem Nutzer das Auge über. Stattdessen musst du darauf achten, dass dein Design das Auge nicht überfordert.

Eine schlichte Gestaltung mit nur wenigen Farben und wenigen unterschiedlichen Schriftarten oder Grafiken macht mehr her. Denn der Kunde soll ja nicht dein Design bewundern, sondern dich und deine Produkte kennenlernen und natürlich auch kaufen.

Tipp 3: Glaubwürdigkeit & rechtliche Sicherheit

Deine Seite soll seriös und glaubwürdig sein. Daher ist es wichtig, dass du dem Kunden deine Produkte ehrlich und deutlich beschreibst. Am besten weist du zu jedem Produkt noch den aktuellen Preis aus – ohne Fallen im Kleingedruckten! Das macht einen vertrauenswürdigen Eindruck.

Hinzu kommt, dass deine Firmenseite unbedingt ein Impressum mit der notwendigen Anbieterkennzeichnung und einem Hinweis zum Datenschutz enthält. Wenn du zugleich einen Shop betreibst, dann achte darauf, dass alle rechtlichen Anforderungen (samt AGBs) strikt eingehalten werden. Auch das macht auf den Kunden einen seriösen Eindruck.

Tipp 4: Suchmaschinenoptimierte Inhalte, die dem Besucher einen Mehrwert bieten:

Optimale Texte für Websites sollten heute Folgendes erfüllen:

  • Überschriften müssen eine sinnvolle Bedeutung haben
  • hebe Stichwörter in Fließtexten hervor
  • arbeite mit Bildern und Infografiken
  • schreibe in kurzen Sätzen in einer objektiven, neutralen Sprache
  • strukturiere mit einem „scanbaren“ Layout, Nutzer bevorzugen Aufzählungen gegenüber Fließtexten
  • formuliere direkte Handlungsaufforderungen (Call to Action) wie z.B.: „Jetzt kaufen“, oder „Download“
  • bleib beim Thema der Seite, um den Bogen zum Call to Action zu spannen

Optimale Begriffe für die Zielgruppe

Keywords oder Schlüsselbegriffe sind zentral für Websites. Hiermit entscheidet sich, wie gut du von Kunden gefunden wirst. Wie bereits im Tipp Glaubwürdigkeit & rechtliche Sicherheit erwähnt, gilt es die richtigen Wörter passend zu deiner Zielgruppe zu finden. Um diese Aufgabe ein wenig zu erleichtern, gibt es verschiedene Tools, die du nutzen kannst. Wir möchten dir hier drei vorstellen:

1. Google Keyword Planner:

Google Keyword Planner
Mit dem Google Keyword Planner das Suchvolumen von Keywords ermitteln

Google schläft nicht! War der Keyword Planner bisher als kostenfreies Tool nutzbar, so ist man jetzt gezwungen, zunächst eine kostenpflichtige Google AdWords-Kampagne anzulegen, um Zugriff auf den Planner zu erhalten. Hier ein Tipp, wie du dies umgehen kannst, um weiterhin Nutzen aus dem Keyword Planner zu ziehen.

  • Geh auf Google AdWords, entweder über MyBusiness in deinem Account oder direkt
  • Folge den Anweisungen der AdWord-Kampagne nach dem Einloggen. Es empfiehlt sich, nicht die Express-Variante zu nutzen.
  • Bei den abgefragten Eingaben zur Anzeige kannst du reale oder fiktive Angaben machen. Gib beim Budget den vorgeschlagenen Mindestpreis an.
  • Die Angaben zur Zahlungsweise müssen natürlich stimmen.
  • Sobald du die Anzeigen-Kampagne bestätigt und die vier Schritte erfolgreich abgeschlossen hast, gelangst du zum Dashboard.
  • Hier ist der erste Schritt die AdWord-Kampagne auf „Pausieren“ zu stellen. Um sicherzugehen, dass die Anzeige nie geschaltet wird, kannst du sie im nächsten Schritt über das Pausenzeichen mit „Remove“ entfernen.

Jetzt kannst du über den Reiter „Tools“ bequem auf den Keyword Planner zugreifen und deine Keywords prüfen und optimieren.

Alternativ zum Google Keyword Planner gibt es zwei kostenfreie Tools auf dem Markt. Diese sind besonders für die Kontextsuche, also Keywords in Kombination mit anderen Wörtern, geeignet. Beide sind einfach in der Handhabung und führen schnell zum Ergebnis.

2. keywordtool.io:

Keywoordtool
Suchvolumen bei Keywoord Tool checken

Wie funktioniert es?

  • gib ein Wort oder eine Phrase ein
  • wähle deine Sprache aus
  • wähle die Quelle, in der gesucht werden soll, aus
  • starte die Suche

Ein kleines Minus beim keywordtool.io ist der schnelle Ablauf der Sitzungszeit, der häufiges Aktualisieren notwendig macht. Ein Vorteil ist ganz klar die Darstellung der Ergebnisse als Varianten mit vor- sowie nachgestelltem Kontext.

3. Ubersuggest.org:

Ubersuggest
Keywords bei Ubersuggest suchen

Wie funktioniert es?

  • gib das Keyword oder die Phrase ein
  • wähle deine Sprache aus
  • wähle die Quelle, in der gesucht werden soll aus
  • starte die Suche

Pluspunkt hier ist die detaillierte und übersichtliche Darstellung der Ergebnisse mit den Kontext-Varianten in alphabetischer Reihenfolge. Beide Tools bieten in der kostenlosen Ausführung keine Suchwortstatistiken wie der Google Keyword Planner. Bei Keywordtool.io steht dir dieser Service in der kostenpflichtigen Pro-Version zur Verfügung.

Bekommt der Besucher das zu sehen, was er nach der Google Suche erwartet?

Nicht nur deine Nutzer werden sich über lesefreundliche, informative Texte freuen, auch Suchmaschinen. Diese scannen die ersten zwei Sätze einer Website, um daraus relevante Informationen über die Seite und damit für die Suche herauszufiltern. Stelle klar und prägnant den jeweiligen Inhalt der Seite dar. Der Kunde sollte immer wissen, wo er gerade ist und welchen Zweck die (Unter-)Seite hat. Nutze die Macht der ersten zwei Sätze um dich geschickt in Szene zu setzen. Deine Kunden und Suchmaschinen werden es dir danken.

Tipp 5: Einfache Navigation & übersichtliches Design

Was bringt der beste Inhalt, wenn er nicht entsprechend präsentiert wird? Eine ansprechende, nutzerfreundliche Gestaltung lässt deine Inhalte noch besser wirken und vereinfacht zudem die Nutzung. Heute geht der Trend zu klaren, übersichtlichen, fast minimalistischen Websites mit gutem Inhalt. Zu viele Informationen, ungeordnet über die Seite verteilt, begeistern heute keinen Nutzer mehr. Klare Strukturen, schnell erkennbare, zielgerichtete Informationen, das ist es, was der Kunde sucht.
Hier ein paar einfache Grundlagen für die Gestaltung:

  • eine Seitenstruktur mit nur einer Spalte
  • Fasse Funktionen sinnvoll zusammen
  • gezielt hochwertige Bilder und Infografiken einsetzen
  • achte auf die 4 Grundprinzipien des guten Designs

Die vier Grundprinzipien des guten Designs beinhalten Nähe, Ausrichtung, Wiederholung und Kontrast.

Nähe erreichst du mit der engen Gruppierung von zusammenhängenden Inhalten bzw. Elementen.

Die Ausrichtung führt dies weiter, indem sie Willkürlichkeit eliminiert. Hier schafft man visuelle Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen.

Wiederholung ist besonders für Designelemente, Schriften, Schriftgrößen und Farben ein wichtiger Gestaltungsbaustein. Halte dich an eine einheitliche Linie auf deiner gesamten Website, dies sorgt für Wiedererkennungswert beim Nutzer. Dennoch gilt es, das richtige Gleichgewicht zu finden, zu viel Ähnlichkeit lässt deine Inhalte untergehen. Arbeite daher gezielt mit Kontrasten.

Behalte dabei stets im Hinterkopf: nicht überladen. Gleiches sollte gleich gestaltet werden, anderes wirklich anders, im Gesamtbild jedoch wieder einheitlich.

Kombiniert mit der oben erwähnten Struktur für guten Text erhält deine Website so eine klare Linie, die dem Nutzer eine leichte Navigation und schnelle Information ermöglicht. Im nächsten Abschnitt stellen wir dir weitere Elemente zur Navigation und Bedienung vor, um die klare Linie und einfache Handhabung konsequent zu verfolgen.

Tipp 6: Konventionen & Usability

Usability, die Nutzbarkeit einer Website, bekommt mehr und mehr Gewicht. Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Regeln/Standards entwickelt. Nutzer haben sich an gewisse Abläufe und Symbole gewöhnt, verwirre sie nicht, in dem du alles anders machst.
Gängige Normen sind heute:

  • oben links auf die Startseite zurückzugelangen
  • bei Shops Verlinkungen mit einem Einkaufswagen-Bild oder einem Button „Shop“
  • Icons mit Text zu verwenden, um ihre Bedeutung klar zu definieren
  • wenige Felder beim Kontaktformular
  • die Reihenfolgen beim Bestätigen und Abbrechen einzuhalten; bei Windows links „Ok“ – rechts „Abbrechen“ bei Mac genau umgekehrt
  • keine Flash-Animationen

Tipp 7: Zugänglichkeit

Ein wesentlicher Standard für heutige Websites ist die mobile Optimierung. Für die Google-Suche und das Ranking ist dies ausschlaggebend. Seiten mit einer mobilen Version steigen automatisch im Ranking. Zudem nutzen Kunden vermehrt Smartphones und Tablets. Daher gilt heute: keine Website ohne mobile Optimierung! Meist reicht ein Responsive Design des Templates, das die Seite automatisch an die mobilen Endgeräte anpasst.
Eine separate mobile Version eignet sich für Websites/Unternehmen, die deinen Kunden ein weiterführendes Angebot zur Website bereitstellen wollen.

Tipp 8: Verlinkungen

Verlinkungen sind wichtig, doch nicht alle Angebote sind dabei gut und sinnvoll. Von gekauften Links solltest du die Finger lassen, denn Google erkennt dies und stuft die Seite ab. Ebenso wird Google bei einer zu schnellen Verlinkung auf viele Seiten hellhörig. Dennoch sind Links wichtig, um die Bekanntheit deiner Seite zu steigern und natürlich das Ranking.
Backlinks, Rückverweise von anderen Websites, sind dabei eine nützliche Sache. Es ist nicht notwendig, gleich Unzählige davon zu haben, vielmehr bietet es sich an, nach und nach eine sinnvolle Liste mit lohnenswerten Backlinks aufzubauen. Tritt in Kontakt mit anderen Seiten, die für dein eigenes Unternehmen lohnenswert sind, und lasse dich verlinken.
Dafür geeignet sind:

  • ehemalige Auftraggeber
  • Großhändler in der Branche
  • Online-Ausgaben von Tageszeitungen
  • Kunden
  • Blogs und Websites
  • Testberichte

Eine langsam wachsende, aber gut gewählte Backlink-Liste zahlt sich im Marketing langfristig aus.
Nutze Verlinkungen zudem zur Bereitstellung interessanter Informationen für deine Nutzer. Seiten mit guten Links sind beliebt. Sie animieren zur Rückkehr. Gute Links sind dabei:

  • Wikipedia-Artikel
  • Verweise auf Blogs oder Websites
  • Behörden mit offiziellen Informationen

Natürlich sollten alle Links zu deinem Thema passen und auch hier gilt Qualität vor Quantität.

Tipp 9: Stelle den Nutzer in den Mittelpunkt

Da du deine Website nicht für dich selbst gemacht hast, sondern eigentlich für den Nutzer, der gleichzeitig dein potenzieller Kunde ist, sollte dieser auch im Mittelpunkt stehen. Daher muss die Seite dem Nutzer gefallen und ihm Mehrwert bieten. Wenn du es gut gemacht hast, soll ihn die Seite fesseln und er soll viele Dinge dort entdecken, mit denen er sich näher beschäftigen will. Dafür müssen die Inhalte für ihn interessant und wichtig sein und er muss leicht auf der Seite navigieren können.

Damit du die Seite laufend optimieren kannst, solltest du zum einen stets für gute Inhalte sorgen und dich zum anderen immer wieder durch Tests vergewissern, ob die Seite gut ankommt. Es gibt in dem Fall nichts Wichtigeres für dich als konstruktives Feedback der Nutzer, das du auswerten und in die Optimierung deiner Seite stecken solltest.

Tipp 10: Be social, aber überfordere nicht!

Social Media ist wichtig, aber nicht das Wichtigste. Natürlich solltest du „Share“ – Funktionen der gängigen sozialen Netzwerke auf deiner Seite einbinden. Damit ermöglichst du Nutzern das Teilen deiner Seite in diesen Foren, also die Verbreitung. Die meisten Anbieter zur Erstellung von Websites bieten heute einfach zu handhabende Plug-ins an, die diese Funktion schnell in deine Seite integrieren.

Eine eigene Seite in den Netzwerken solltest du hingegen erst einrichten, wenn deine Website erfolgreich funktioniert, denn Social Media Accounts kosten Zeit. Nur mit einer regelmäßigen Betreuung machen diese Profile Sinn. Täglich sollte mindestens ein neuer Post/Tweet erscheinen. Wichtig ist dabei die Relevanz zum eigenen Unternehmen/Thema, die Aktualität sowie der Mehrwert. Als Faustregel gilt: Nichts im Social Media Account posten, was nicht auch auf der Website ist. Dein Ziel ist es, die Popularität deiner Website und nicht die deines Social Media Profils zu erhöhen.

Tipp 11: Analyse & langfristige Planung

Damit deine Seite laufend von interessierten Kunden besucht wird, ist es wichtig, sie auf dem neusten Stand zu halten und regelmäßig mit spannenden Informationen und aktuellen Angeboten zu füttern. Der Inhalt allein reicht allerdings nicht aus, um langfristig erfolgreich zu sein.

Du musst dir ständig etwas Neues einfallen lassen, um die Kunden bei der Stange zu halten. Dazu gehört aber eine Analyse der aktuellen Seite und der Bedürfnisse der Kunden. Kannst du noch bieten, was die Kunden sehen möchten? Hast du die aktuellsten Produkte und die neusten technischen Möglichkeiten? Bietest du Newsletter oder Gratis-E-Books? Hast du Diskussionsforen oder andere Dinge, die gerade „in“ sind und Kunden anlocken?

Wichtig ist daher, dass du deine Seite langfristig und gründlich planst. Denn die Neuerungen oder auch Inhalte musst du zuerst schaffen und programmieren oder erstellen. Dazu gehören auch eine gute Vorbereitung sowie eine optimale Budgetplanung. Schließlich kosten Neuerungen oder Meinungsumfragen und Werbung auch Geld.

Durch Werbung und geeignete Finanzplanung kannst du übrigens die Kunden optimal auf deine Seite bringen. Auch über die bereits erwähnten Social Media Kanäle kannst du beispielsweise von der Facebookseite deines Unternehmens die Kunden direkt auf deine ausführliche Webseite lotsen.

Finde also regelmäßig heraus, was deine Kunden wollen und plane dann deine langfristige zielführende Strategie dazu. Dabei unterstützen dich Anzeigen bei Google („AdWords“) oder gezielte andere Werbemaßnahmen, Weblogs, Foren und Newsletter.

Kontinuität ist das A und O

Prinzipiell solltest du deine Website zur stetigen Verbesserung in regelmäßigen Abständen hinsichtlich der verschiedenen Gesichtspunkte unter die Lupe nehmen. Websites bedürfen mehr als einmal online gestellt zu werden. Regelmäßige Wartung, Aktualität, Optimierung von Keywords und Verbesserungen des Inhaltes sind unumgänglich und werden sich langfristig positiv auswirken. Eine Website ist wie ein Haus, es gibt immer etwas zu tun.

Website Software zur Gestaltung deiner Website

Nicht jeder tut sich leicht mit der Gestaltung und Programmierung einer Website. Dafür sind Kenntnisse in der Programmierung notwendig, denn die Seite wird mittels HTML (für Sprache und Struktur) sowie CSS (Cascading Style Sheets, für die Gestaltung) bedient.

Diese Kenntnisse braucht man zumindest, um einige Anpassungen an einer Website vorzunehmen. Sie von Grund auf neu zu programmieren, dazu bedarf es einer Programmiersprache wie PHP und einer Datenbank wie zum Beispiels MySQL. Aber das beherrschen natürlich nicht alle Website-Besitzer. Daher gibt es gute Tools, die dir dabei helfen, an einer solchen Seite zu arbeiten.

Homepage-Baukasten

Tipp!

Eine gute Möglichkeit, leicht und schnell an eine Webseite zu kommen, wenn man wenig Ahnung von Programmierung hat, sind die sogenannten Homepage-Baukasten. Diese bieten dir die Möglichkeit, mittels vorgefertigter Seiten ganz einfach Bilder und Texte zu ergänzen, um so schnell zu einer eigenen Seite zu kommen.

Um diese Seiten dann zu befüllen und zu pflegen, brauchst du sogenannten Content-Management-Systeme wie beispielsweise Joomla, Drupal oder WordPress. Diese sind etwas schwieriger zu bedienen als die Baukastensysteme, aber gerade WordPress ist so beliebt und so häufig genutzt, dass es von den meisten Webhostern ohnehin bereits mit angeboten wird. Mehr dazu erklären wir dir in unserem separaten Beitrag darüber.

Fazit

Es gibt sicherlich noch weit mehr Tipps und Tricks, als die wichtigen, die wir dir hier vorgestellt haben. Die Möglichkeiten hängen auch oft von der Art deiner Produkte oder Dienstleistungen ab. Aber da deine Website ein wichtiges Werbeinstrument und dein Aushängeschild ist, kommst du leider nicht drum herum, die Seite laufend und optimal zu aktualisieren, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Begeistere deine Kunden mit einer spannenden und informativen Seite, auf der sie stets alle wichtigen Informationen und tolle Produkte finden. Starte Sonder- und Rabattaktionen, versende Newsletter, lass die Kunden auf Foren diskutieren und finde regelmäßig heraus, wie gut die Seite beim Nutzer ankommt. Analysen und Feedback sind äußerst wichtig. Auch konstruktive Kritik sollte dich nicht erschüttern. Sie hilft dir bei der Optimierung deiner Seite.

Nadine Höpf

Content Marketerin und gleichzeitig als Country Managerin für Frankreich zuständig. Nadine kann nicht nur in deutsch gehaltvolle Inhalte erstellen, sondern mühelos auch in französisch. Eine deutsche Kostprobe von ihrem Können bekommst du auf diesem Blog.

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