10 Tipps, wie Sie Ihr Home Office einrichten

Jeder, der von Zuhause aus arbeitet, weiß, wie schwierig es manchmal sein kann, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Umso wichtiger ist es deshalb, das Homeoffice klar von dem Wohnbereich ab zu trennen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Dies ist im Alltag jedoch manchmal gar nicht so einfach umzusetzen – vor allem wenn man wenig Platz zur Verfügung hat… Die Experten des Architektur- & Interiorportals homify.de wissen, was wirklich hilft, um dauerhaft für Ordnung zu sorgen –  und das sowohl auf dem Schreibtisch als auch im Kopf. Hier sind 10 Tipps, mit denen sich das Homeoffice clever einrichten lässt.

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1. Welcher Arbeitstyp sind Sie?

Während die einen zum Arbeiten absolute Ruhe brauchen, kommen die anderen erst so richtig mit Musik in Fahrt.

Deshalb sollten Sie sich bei der Entscheidung, wo Sie Ihren Schreibtisch platzieren möchten, erst einmal die Frage stellen, welcher Typ Sie sind. Jemand, der sich durch den Blick aus dem Fenster inspirieren oder hingegen ablenken lässt? Ist letzteres der Fall, sollten Sie Ihren Arbeitsplatz definitiv in eine ruhige Ecke ohne Ausblick verlagern – hierfür bieten sich auch Nischen im Flur an. Die Rückwand kann wahlweise mit Milchglas oder Tafellack gestaltet werden, sodass sie einerseits ein schöner Blickfang und andererseits praktisches Arbeitsutensil ist.

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2. Moderne Technologien

Ihr Schreibtisch hat nicht die gewünschte Höhe, die Farbe missfällt Ihnen oder das Material passt nicht zu Ihrer Einrichtung…?

Dann wird es Zeit für einen Schreibtisch, der Ihre Bedürfnisse erfüllt! Wie das gehen soll? Mithilfe eines 3-D-Scanners, der Ihre Handgriffe auswertet, sodass sich der Tisch so ergonomisch wie möglich an Ihre Arbeitsabläufe anpassen kann. Jetzt noch die Farbe und das Material auswählen und der auf Sie persönlich abgestimmte Schreibtisch kann angefertigt werden.

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3. Flexibler Stauraum

Funktion auf engstem Raum – nirgendwo ist das so wichtig wie in Flugzeugen. Deshalb werden die Trolleys aus diesem Bereich kurzerhand zweckentfremdet und als ausgefallener Aktenschrank im Büro integriert.

Aufgrund der Rollen kann der Schrank je nach Bedarf seinen Standort wechseln. Dank seines stylishen Designs können Sie Ihr Homeoffice einrichten, ohne es zu sehr nach Büro aussehen zu lassen.

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4. Parallel arbeiten

Der Textmarker ist in irgendeiner Schublade und bevor man ein Dokument abheften kann, muss man sich erst durch den Papierstapel auf dem Küchentisch wühlen…? Schluss damit! Dieser Schreibtisch ist dazu da, um Struktur in Ihren Arbeitsalltag zu bekommen.

Mit insgesamt fünf Flächen kann hier sowohl analog als auch digital gearbeitet werden – der Laptop im unteren Bereich, das Nachschlagewerk und die Schreibuntensilien oben. Mittels Rollen können die Platten verschoben werden, sodass man statt nur eines Arbeitsplatzes vielmehr fünf Flächen zur Verfügung hat.

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5. Kleine Flächen ausnutzen

Dieser minimalistische Sekretär ist ein wahres Raumwunder. Der sogenannte flatmate verwandelt lange Flure oder kleine Nischen im Nullkommanix in ein Homeoffice. Zurecht wurde er 2012 mit dem Interior Innovation Award ausgezeichnet: Neben dem seitlichen Stauraum für Ordner hat er eine integrierte Stromversorgung – bei geschlossener Arbeitsfläche lässt sich sogar das Mobiltelefon aufladen. Der flatmate vereint Design und Funktion und ist der optimale Schreibtisch für jeden Freelancer, der wenig Platz zur Verfügung hat.

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6. Die richtige Beleuchtung

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beleuchtung im Homeoffice. Das richtige Licht sorgt für die perfekte Ausleuchtung des Arbeitsplatzes und wirkt im besten Fall auch der Müdigkeit entgegen. Hängeleuchten bieten sich hier besonders an, da sie nicht nur einzelne Spots in Szene setzen, sondern den kompletten Raum ausleuchten.

Dieses farbenfrohe Modell punktet nicht nur optisch: Die Leuchte ist mittels zweier Haken an der Decke befestigt und kann jederzeit in der Höhe verstellt werden. Der Lampenschirm wurde aus Karton gefertigt und die integrierte LED-Lichtleiste ist mit 9,36 W besonders energiesparend.

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7. Ordnung halten

Dort, wo gearbeitet wird, fällt auch viel Papiermüll an. Deshalb ist ein Papierkorb in einem Büro unverzichtbar. Dabei ist zubeachten,dass dieser in jedem Fall regelmäßig geleert werden sollte, denn ein überquellender Mülleimer löst unterschwellig Stress aus. Abgesehen von der Ordnung, kann aber auch das Design des Mülleimers den entscheidenden Unterschied machen.

Wer also bisher dachte, ein Mülleimer sei nur ein Mülleimer… Der irrt – wie dieses Modell eindeutig beweist. Jedesmal, wenn man etwas in den schicken Eimer hineinwirft, fängt er an zu wackeln und richtet sich schließlich eigenständig wieder auf – was den ultimativen Spaßfaktor ins Büro bringt. Das Modell “Poubellie” ist in verschiedenen Farben und Materialien erhältlich und poliert das Image des tristen Mülleimers ein für allemal auf.

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8. Den Schreibtisch abschirmen

Dieser Schreibttisch mit seiner gewölbten Überdachung kommt optisch einem Fenster gleich und gibt dem Arbeitsplatz den perfekten Rahmen. Er hat zum einen den entscheidenden Vorteil, dass die Sonne nicht von der Seite blenden kann und so die Sicht auf den Bildschirm hindert. Zum anderen sorgt die ungewöhnliche Form dafür, dass die Arbeit nicht ständig präsent ist – was vor allem die Freelancer unter Ihnen zu schätzen wissen werden.

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9. Büro mit Stil

Wer hat eigentlich gesagt, ein Büro müsse langweilig aussehen? Lamellenvorhänge und grauer Teppichboden sind jedenfalls definitiv keine Indikatoren in Sachen Stil…

Wer seinen Arbeitsplatz lieber von denen der anderen abheben möchte, sollte vor allem spezielle Deko-Elemente in seinem Homeoffice integrieren: einen Ventilator, ein Bild oder ein witziges Design-Objekt wie den quietschgrünen Hund. Somit wird garantiert, dass das Büro individuell aussieht und sich hier jeder wohlfühlt – sowohl man selbst als auch Gäste, die man in Empfang nimmt.

Es ist zudem bewiesen, dass Tiere am Arbeitsplatz das Wohlbefinden enorm steigern. Wer also nicht nur auf Deko-Hunde setzen möchte, sollte seinem Hund deshalb ein nettes Plätzchen im Arbeitsbereich zur Verfügung stellen.

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10. Deko-Elemente

Je persönlicher das Büro aussieht, desto besser. Das muss selbstverständlich nicht bedeuten, dass der Schreibtisch, der Stuhl oder die Wandfarbe in einer Knallfarbe daherkommen sollten…

Vielmehr bietet sich Weiß im Arbeitszimmer an, da es den größtmöglichen Spielraum für Kreativität zulässt. Statt also mit den Möbeln Akzente zu setzen, ist es sinnvoller, diese schlicht zu halten und mit den Accessoires für Highlights zu sorgen. Pflanzen, Muscheln oder motivierende Bilder sind die perfekten Dekorations-Elemente im Homeoffice, da sie dem Arbeitsbereich einerseits Persönlichkeit verleihen und andererseits nicht zu sehr vom Wesentlichen ablenken.

Statt jedoch auf ein gänzlich steriles Büro zu setzen, können die kleinen Accessoires den entscheidenden Unterschied machen… Manchmal hat man schließlich die besten Ideen, wenn man gerade nicht explizit an die Lösungsfindung eines Problems denkt – sondern vielleicht an den letzten Strandurlaub. So werden die Muscheln im Homeoffice also zum Garant in Sachen Initialzündung…!

Die Autorin:

Jessica Labbadia ist Redakteurin bei homify – dem Portal für Architektur, Hausbau und Interiordesign. Im homify-Magazin schreibt sie über Wohn-Inspirationen, Einrichtungstipps und außergewöhnliche Umbauprojekte.

Alisha Meier

Um seine Zielgruppe im Internet zu begeistern muss man kreativ sein. Alisha besitzt diese Kreativität und weiß als Content Marketerin bei sevDesk, welche Inhalte im Netz funktionieren. Im Blog beschäftigt sie sich mit sämtlichen Kreativthemen und versucht Selbstständige zu inspirieren.

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