Quittungsvordruck Vorlage

Kostenloser Quittungsvordruck mit Anleitung

FĂĽr Microsoft Word zum Download

BezĂĽglich des Inhalts und der Form einer Quittung gibt es einiges zu beachten. Fehlen auf Quittungen gesetzlich vorgeschriebene Inhalte, dann ist die Quittung nicht gĂĽltig und wird nicht anerkannt.

Du bist auf der Suche nach einem Quittungsvordruck, um eine ordnungsgemäße Quittung erstellen zu können? Dann bist du bei uns genau richtig – Wir bieten dir deinen Vordruck: kostenlos, individuell anpassbar und rechtssicher!

Quittungsvordruck Vorlage Muster fĂĽr Word

Mindestangaben auf Quittungen

Welche Angaben deine Quittungsvorlage enthalten muss damit deine Quittung letztendlich als rechtssicher gilt, erfährst du im Folgenden.

Anleitung

  1. Lade dir die Vorlage fĂĽr Microsoft Word herunter.
  2. Oben links steht nun bereits Quittung.
  3. Oben rechts folgen nun der Betrag sowie die Mehrwertsteuer.
  4. Darunter trägst du den Gesamtbetrag ein.
  5. AnschlieĂźend bitte den Betrag in Worten fĂĽr EUR eintragen, Cent als Zahl.
  6. Nun folgt eine kleine Tabelle in welche du einträgst von wem die Quittung kommt und für wen sie ausgestellt wird.
  7. Jetzt fehlt nur noch Ort, Datum, ein Buchungsvermerk sowie Stempel und/oder Unterschrift.
  8. Vorlage speichern oder ausdrucken. Zum verschicken per Email als PDF speichern. FĂĽr weitere Quittungen als Word-Dokument speichern.
    Wenn eine Rechnung bereits existiert, kann diese alternativ als Quittung genutzt werden. Die Quittung muss allerdings die Vermerke „Betrag erhalten“ sowie das Datum und die Unterschrift des Empfängers aufweisen. Hierbei muss zusätzlich beachtet werden, dass die Vorlage ab einem Rechnungsbetrag von 150,00€ weitere Angaben enthalten muss. Folgende Zusatzangaben muss die Quittung enhalten:
  9. Firmenname des Käufers.
  10. Rechtsform des Unternehmens.
  11. Umsatzsteuerbetrag.
  12. Firmenname, Adresse sowie Steuernummer des Verkäufers sowie eine fortlaufende Rechnungsnummer

Was muss auf der Quittung stehen?

Auf der Quittung muss die Ware oder Leistung stehen, die in Empfang genommen wurde, außerdem eine Bestätigung über den Empfang. Dazu sind Bruttopreis und Umsatzsteuersatz anzugeben.

Eine Quittung muss unbedingt vollständig sein, damit sie nicht zum Problem in der Buchführung werden. Vor allem fehlerhafte Angaben zur Umsatzsteuer können sich problematisch darstellen, denn hier ist der Vorsteuerabzug gefährdet. Wird hingegen eine Umsatzsteuer ausgewiesen, obwohl der Verkäufer oder Anbieter gar nicht dazu berechtigt war, muss diese auch an das Finanzamt abgeführt werden – ohne Möglichkeit zum Vorsteuerabzug.
Auf der Quittung muss nun also Folgendes enthalten sein:

  • Bruttopreis
  • Umsatzsteuersatz
  • Empfangsdatum und –ort
  • Name und Anschrift des Empfängers
  • „erhalten“-Vermerk und Unterschrift des Empfängers

Das BGB regelt in § 125 derartige Belege: Ist nur eine der genannten Angaben nicht enthalten, ist die gesamte Quittung ungültig.

Wie schreibt man eine Quittung?

Für das Schreiben einer Quittung ist die Nutzung eines Formulars zu empfehlen – vorgedruckte Quittungsblöcke müssen nur noch ausgefüllt werden und verhindern, dass gesetzlich vorgeschriebene Angaben vergessen werden.
Die Quittung besitzt eine „von“-Zeile: Hier muss der Name des Empfängers einer Lieferung oder Leistung eingetragen werden. Er ist der Schuldner.
In der „für“-Zeile muss der Verwendungszweck zu finden sein: Welche Ware oder welche Leistung wurde gekauft?
Dann folgen Ort und Unterschrift, wobei die Unterschrift des Anbieters durch einen Firmenstempel ergänzt werden kann. Außerdem ist in diesem Bereich der Vermerk „Betrag erhalten“ zu führen.
Gut zu wissen: Die Verwendung eines Quittungsblocks ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, auch ein festes Format muss nicht eingehalten werden. Theoretisch kannst du auch ein Blatt Papier mit den nötigen Angaben beschreiben und unterzeichnen lassen.

Wer bekommt was beim Quittungsblock?

Ein Quittungsblock Vordruck kann selbstdurchschreibend sein oder über ein Blaupapier verfügen. Auf diese Weise erhält man beim Ausstellen einer Quittung immer zwei Blätter: einmal einen weißes Originalblatt und einmal einen farbigen Durchschlag. Das oberste Blatt, also das weiße Original, erhält der Empfänger. Der farbige Durchschlag verbleibt im eigenen Unternehmen.

Wer etwa als Handwerker für seine Leistungen Geld erhält, stellt auf seinem Rechnungsblock eine Quittung aus und behält die Kopie (also das farbige Papier des Durchschlags). Der Kunde hat damit einen Nachweis, dass das Geld bezahlt wurde. Einfache Quittungsblöcke werden meist für geringe Beträge bis zu 150 Euro verwendet. Kleinunternehmer mit steuerfreien Umsätzen sollten speziell für diese Zielgruppe gedachte Quittungsblöcke ohne den Vordruck der Mehrwertsteuer verwenden.


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