Unternehmenssoftware: Welche passt zu dir?

Rechnungen schreiben, Waren bestellen, Finanzen im Blick behalten und nebenbei das Tagesgeschäft meistern – als Selbstständiger hast du alle Hände voll zu tun. Gerade die Büroarbeit kann dabei schnell zum Zeitfresser werden, wenn du jeden Schritt händisch erledigst. Eine Unternehmenssoftware schafft hier Abhilfe, denn sie bringt Struktur in deine Abläufe, erleichtert wiederkehrende Aufgaben und verschafft dir mehr Zeit für dein Kerngeschäft.
In diesem Artikel erfährst du, was eine Unternehmenssoftware ist, welche Varianten es davon gibt und für wen sie sich lohnt. Wir vergleichen die Vor- und Nachteile von All-in-one-Lösungen und spezialisierten Einzel-Tools und zeigen dir, wie du die passende Unternehmenssoftware für dein Business findest. Außerdem stellen wir dir vor, wie dich sevdesk bei deinen täglichen Aufgaben unterstützt.
- Was ist eine Unternehmenssoftware?
- Welche Unternehmenssoftware brauchst du als Selbstständiger oder kleines Unternehmen?
- Firmensoftware im Überblick: Welche gibt es?
- Wie findest du die passende Unternehmenssoftware für dein Business?
- Lokale vs. cloudbasierte Unternehmenssoftware
- Für wen lohnt sich eine zentrale Unternehmenssoftware?
- Vor- und Nachteile einer zentralen Unternehmenssoftware
- Vor- und Nachteile von Einzel-Tools für Unternehmen
- sevdesk unterstützt dich genau dort, wo du es brauchst
- Zusammenfassung
- Häufige Fragen bei der Wahl einer Unternehmenssoftware
Was ist eine Unternehmenssoftware?
Unternehmenssoftware, häufig auch Firmensoftware oder Business-Software genannt, ist ein Oberbegriff für digitale Anwendungen, mit denen du betriebliche Abläufe organisieren, digitalisieren und automatisieren kannst. So arbeitest du effizienter, verwaltest wichtige Daten übersichtlich und erreichst deine Unternehmensziele leichter.
Der Begriff Unternehmenssoftware wird allerdings unterschiedlich weit gefasst: Im engeren Sinne bezeichnet er ein zentrales System, das mehrere Geschäftsbereiche miteinander verknüpft und relevante Informationen an einem Ort bündelt. Im weiteren Sinne zählt jede Anwendungssoftware dazu, die du für dein Business nutzt. Gerade Selbstständige und kleine Unternehmen nutzen häufig mehrere spezialisierte Softwarelösungen statt eines umfangreichen Gesamtsystems.
Welche Unternehmenssoftware brauchst du als Selbstständiger oder kleines Unternehmen?
Welche Unternehmenssoftware zu deinem Business passt, hängt vor allem von deinen Geschäftsprozessen und den Herausforderungen in deinem Arbeitsalltag ab. Schließlich braucht ein Gründer mit wenigen Kunden andere Funktionen als ein Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Überlege dir deshalb zuerst, wo aktuell besonders viel Zeit verloren geht oder häufig Fehler passieren.
Die passende Firmensoftware vereinfacht aufwendige Prozesse, optimiert Abläufe und nimmt dir wiederkehrende Aufgaben ab. Dadurch bleibt mehr Zeit für dein Kerngeschäft und du kannst dich stärker auf deine Kunden und deinen Umsatz konzentrieren.
Was das konkret bedeutet, zeigen einige typische Beispiele:
- Du betreibst einen Onlineshop: Eine passende Software kann Warenbewegungen und Bestände erfassen und die dazugehörigen Geschäftsvorgänge mit deiner Buchhaltung verbinden.
- Du schreibst Angebote und Rechnungen noch manuell: Eine Rechnungs- oder Buchhaltungssoftware kann dir viele Arbeitsschritte von der Angebotserstellung bis zur Verbuchung von Zahlungen erleichtern.
- Du arbeitest an mehreren Kundenprojekten gleichzeitig: Eine Projektmanagement-Software hilft dir dabei, Aufgaben, Termine und Arbeitszeiten im Blick zu behalten.
- Dein Kundenstamm wächst: Eine Software zur Kundenverwaltung sorgt dafür, dass Kontaktdaten, Anfragen und Informationen zu deinen Kunden zentral verfügbar sind.
Du brauchst also nicht automatisch eine große All-in-one-Lösung. Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen können mehrere spezialisierte Tools sinnvoll sein. Besonders praktisch wird es, wenn diese über Schnittstellen miteinander verbunden sind und Daten automatisiert austauschen. So entsteht ein digitaler Workflow, ohne dass du dieselben Informationen mehrfach eingeben musst.
Firmensoftware im Überblick: Welche gibt es?
Die Bandbreite an Firmensoftware ist groß, denn fast jeder Unternehmensbereich lässt sich heute digital unterstützen. Es gibt spezialisierte Lösungen für Buchhaltung und Finanzen, Vertrieb, Marketing und Warenwirtschaft ebenso wie für Projektmanagement und Personalverwaltung. Außerdem stehen All-in-one-Systeme zur Verfügung, die mehrere Bereiche miteinander verbinden.
Damit du die Unterschiede leichter einordnen kannst, stellen wir dir im Folgenden die wichtigsten Arten vor. Die Unternehmenssoftware-Beispiele zeigen dir, welche Funktionen sie abdecken und für wen sie sich eignen.
Buchhaltung & Finanzen
Eine Rechnungs- bzw. Buchhaltungssoftware ist für viele Gründer, Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen die erste Unternehmenssoftware. Schließlich fallen Rechnungen, Belege und steuerliche Aufgaben bereits ab dem Start in die Selbstständigkeit an. Mit der passenden Software für kleine Unternehmen kannst du viele dieser Prozesse digital abwickeln und teilweise automatisieren.
Je nach Funktionsumfang unterstützt dich eine Buchhaltungssoftware beispielsweise bei
- der Erstellung und Verwaltung von Rechnungen,
- der digitalen Belegerfassung und -verwaltung,
- dem Schreiben von Mahnungen,
- der Umsatzsteuervoranmeldung,
- der Erstellung wichtiger Auswertungen wie EÜR und GuV,
- dem Abgleich von Zahlungseingängen über Online-Banking sowie
- der Zusammenarbeit mit deinem Steuerberater, etwa über eine DATEV-Schnittstelle.
Eine gute Buchhaltungssoftware hilft dir zudem dabei, deine steuerlich relevanten Unterlagen GoBD-konform zu verarbeiten und gesetzliche Anforderungen wie die E-Rechnungspflicht umzusetzen. Das ist für Selbstständige genauso wichtig wie für wachsende KMU, und sevdesk bietet dir genau diese Funktionen.
Wenn du in deinem Unternehmen Bargeld einnimmst oder ausgibst, kannst du außerdem mit der digitalen Kassenbuch-Software von sevdesk deine Kassenbewegungen erfassen und dokumentieren.
CRM & Kundenstammdaten
Mit einem CRM-System (Customer-Relationship-Management) verwaltest du deine Kundenbeziehungen zentral. Du bündelst Kontaktdaten, Gesprächsnotizen, Angebote und Aufträge zu Kunden und Interessenten in einer Software, statt sie an verschiedenen Stellen abzulegen.
CRM-Systeme können unter anderem folgende Aufgaben abdecken:
- Kundenkontakte und Leads verwalten,
- Vertriebsaktivitäten und die Vertriebspipeline im Blick behalten,
- Angebote und Aufträge organisieren sowie
- den bisherigen Kontaktverlauf (Kommunikation, Kundenbeziehung, Aufträge und weitere Informationen) zu jedem Kunden nachvollziehen.
Eine CRM-Software lohnt sich vor allem, wenn dein Kundenstamm wächst, mehrere Mitarbeiter Kunden betreuen oder dein Vertriebsprozess komplexer wird. Bekannte Anbieter sind beispielsweise HubSpot und Salesforce.
Selbstständige mit überschaubarem Kundenstamm benötigen dagegen kein umfangreiches CRM-System. Wenn du vor allem Kundendaten verwalten und Angebote erstellen möchtest, kann bereits eine schlankere Angebotssoftware ausreichen.
ERP-Systeme
ERP steht für Enterprise Resource Planning. Eine ERP-Software verknüpft verschiedene Unternehmensbereiche in einem zentralen System, sodass du Prozesse und Daten über Abteilungen und Standorte hinweg im Überblick behältst. Je nach Lösung gehören dazu etwa Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb, Finanzwesen, Marketing und Projektmanagement.
Wie du siehst, kann sich der Umfang solcher Systeme ziemlich stark unterscheiden. Das Angebot reicht von schlanken, cloudbasierten Lösungen (SaaS, also Software as a Service) bis hin zu komplexen Enterprise-Systemen, die individuell konfiguriert und in die bestehende IT-Infrastruktur eingebunden werden. Besonders verbreitet sind ERP-Systeme im Handel und in der Produktion, wo viele Bereiche wie Einkauf, Lager und Vertrieb eng zusammenhängen, sowie in größeren Unternehmen und Konzernen. SAP bietet beispielsweise umfangreiche Lösungen für große Unternehmen, während sich Sage unter anderem mit seiner ERP-Software an kleine und mittelständische Unternehmen richtet.
Warenwirtschaft
Mit einer Warenwirtschaftssoftware steuerst du Warenströme und Bestände in deinem Unternehmen. Sie verbindet unter anderem Artikelverwaltung, Einkauf, Wareneingang, Lagerhaltung, Inventur und Auftragsabwicklung miteinander. Häufig ist die Warenwirtschaft auch Bestandteil eines umfassenderen ERP-Systems.
Besonders relevant ist sie für Händler und Onlineshops, die viele Artikel und Warenbewegungen verwalten. Praktisch ist dabei die Verbindung zur Rechnungsstellung: Verkaufst du einen Artikel, wird im Idealfall der Bestand automatisch angepasst und die Rechnung direkt aus dem Auftrag erstellt.
Mit der Online-Lagersoftware von sevdesk behältst du deine Artikel samt Einkaufs- und Verkaufspreisen im Blick. Verschickst du einen Lieferschein, passt die Software den Lagerbestand automatisch an. Aus dem Lieferschein kannst du anschließend direkt eine Rechnung erstellen.
Marketing & Vertrieb
Im Marketing und Vertrieb kommen verschiedene Programme zum Einsatz, die dich von der Kundengewinnung bis zum Verkauf unterstützen. Welche davon sinnvoll sind, hängt davon ab, über welche Kanäle du Kunden erreichst und wie dein Vertriebsprozess aufgebaut ist. Typische Lösungen sind:
- Vertriebssoftware: Unterstützt dich bei Vertriebsprozessen wie der Erfassung und Verwaltung von Aufträgen, der Preisfindung oder der Vergabe von Rabatten.
- E-Mail-Marketing- und Newsletter-Software: Hilft dir, Newsletter zu erstellen und zu versenden, Empfänger zu verwalten und Kampagnen automatisiert auszuspielen.
- SEO-Tools: Unterstützen dich dabei, die Sichtbarkeit deiner Website in Suchmaschinen zu analysieren und zu verbessern, beispielsweise durch Keyword- und Wettbewerbsanalysen.
- Social-Media-Tools: Bündeln die Verwaltung deiner Social-Media-Kanäle und ermöglichen es dir beispielsweise, Beiträge zu planen, automatisch zu veröffentlichen und deren Erfolg auszuwerten.
Solche Lösungen lohnen sich vor allem, wenn Marketing und Vertrieb regelmäßig viel Zeit beanspruchen oder du mehrere Kanäle gleichzeitig bespielen willst. Als kleines Unternehmen brauchst du also nicht von Beginn an jedes dieser Tools. Entscheidend ist, welche Software deine aktuellen Abläufe sinnvoll vereinfacht.
Projektmanagement & Zusammenarbeit
Mit einer Projektmanagement-Software organisierst du Projekte von der Planung bis zum Abschluss. Du kannst Aufgaben verteilen, Termine und Deadlines festlegen, Arbeitszeiten erfassen sowie Budgets und Ressourcen steuern. Das lohnt sich besonders für Dienstleister, Agenturen und Unternehmen aus der Baubranche, die mehrere Projekte oder Kundenaufträge parallel koordinieren.
Außerdem erleichtern solche Tools die Zusammenarbeit im Team. Aufgaben, Zuständigkeiten, Projektstände und wichtige Informationen sind zentral verfügbar, sodass alle Beteiligten auf demselben Stand bleiben. Für das Projekt- und Aufgabenmanagement eignen sich etwa Trello, Asana oder ClickUp. Wenn du Projektzeiten minutengenau abrechnen möchtest, helfen dir die sevdesk-Zeiterfassung oder Programme wie Clockodo und Papershift.
In sevdesk kannst du außerdem bei deiner Buchhaltung mit anderen zusammenarbeiten. Du legst mehrere Benutzer an, vergibst individuelle Zugriffsrechte und erstellst Aufgaben sowie Erinnerungen. Deinem Steuerberater gibst du einfach einen eigenen Zugang und teilst Belege, Auswertungen und weitere Unterlagen direkt digital mit ihm.
Personalverwaltung
Sobald du Mitarbeiter beschäftigst, kommen neue organisatorische Aufgaben hinzu. Mit einer HR-Software (Human Resources) erledigst du die Personalverwaltung digital, etwa Personalakten, Urlaubsanträge oder Arbeitszeiten. Spätestens wenn dein Team wächst und diese Aufgaben viel Zeit kosten, lohnt sich solch eine Software.
Je nach Aufgabe kommen unterschiedliche Programme infrage:
- Lohn- und Gehaltsabrechnungs-Software: Unterstützt bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie bei steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Meldungen.
- HR-Software: Bündelt zum Beispiel Mitarbeiterdaten, Urlaubsanträge, Abwesenheiten, Personalplanung sowie Recruiting und Talentmanagement. Ein bekannter Anbieter ist Personio.
- Zeiterfassungssoftware: Erfasst Arbeitszeiten digital und schafft einen Überblick über geleistete Stunden und Abwesenheiten.
- Reisekostensoftware: Unterstützt bei der Erfassung, Prüfung und Abrechnung von Reisekosten.
- Videokonferenz-Software: Ermöglicht digitale Meetings und erleichtert damit vor allem die Zusammenarbeit in verteilten oder remote arbeitenden Teams.
Dokumentenmanagement (DMS)
Rechnungen, Belege, Verträge und andere Geschäftsunterlagen sammeln sich im Unternehmensalltag schnell an. Mit einem Dokumentenmanagementsystem (DMS) kannst du diese Dokumente an einem Ort digital ablegen, verwalten, archivieren und bei Bedarf schnell wiederfinden.
Bei steuerlich relevanten Dokumenten kommt es zudem auf die richtige Aufbewahrung an. Ein geeignetes DMS ermöglicht eine revisionssichere Ablage, bei der Änderungen und Bearbeitungsschritte nachvollziehbar bleiben. Eine GoBD-Software unterstützt dich bei der Einhaltung der Anforderungen. Wie umfangreich dein Dokumentenmanagement sein sollte, hängt vor allem davon ab, wie viele Dokumente und Prozesse du in deinem Unternehmen verwaltest.
Cloudbasierte Unternehmenssoftwares
Firmensoftware läuft längst nicht mehr zwangsläufig auf einem Rechner im Büro. Viele moderne Lösungen sind cloudbasiert und lassen sich über den Browser oder eine App nutzen. Deine Daten liegen dabei zentral in der Cloud und stehen dir auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung. Das macht dich unabhängiger von einem festen Arbeitsplatz und erleichtert die Zusammenarbeit bzw. Projektsteuerung.
Besonders relevant ist das, wenn dein Arbeitsalltag nicht nur an einem Schreibtisch stattfindet. Im Handel, in der Gastronomie, im Bau oder im Catering bist du häufig dort unterwegs, wo die Arbeit anfällt. Eine Unternehmenssoftware fürs Handwerk kannst du beispielsweise direkt beim Kunden oder auf der Baustelle nutzen, statt Aufgaben erst später im Büro zu erledigen. Viele Branchenlösungen sind deshalb auf den mobilen Einsatz ausgelegt.
Wie praktisch eine Cloud-Lösung sein kann, zeigt sich bei der Buchhaltung. Mit der sevdesk Buchaltung-App kannst du beispielsweise unterwegs Rechnungen schreiben und Belege direkt mit dem Smartphone erfassen. Du musst also nicht warten, bis du wieder im Büro sitzt, sondern kannst kaufmännische Aufgaben dort erledigen, wo sie gerade anfallen.
Wie findest du die passende Unternehmenssoftware für dein Business?
Die Auswahl an Unternehmenssoftware ist groß, und schnell wirkt die Suche komplizierter als der Prozess, den du eigentlich vereinfachen möchtest. Dabei brauchst du weder möglichst viele Funktionen noch das technisch umfangreichste System. Entscheidend ist, dass die Software zu deinen Geschäftsprozessen passt und ein konkretes Problem löst. Eine sorgfältige Auswahl lohnt sich, denn ein späterer Wechsel der Firmensoftware kostet Zeit und oft auch Geld.
Gehe bei der Auswahl am besten Schritt für Schritt vor:
- Finde deinen größten Engpass: Schau dir zuerst deine aktuellen Abläufe an. Welche Aufgaben kosten besonders viel Zeit? Wo entstehen Fehler, Rückfragen oder doppelte Arbeit? Welche Prozesse erledigst du noch komplett manuell? Genau dort lohnt es sich, mit der Digitalisierung anzusetzen.
- Definiere deine Ziele und benötigten Funktionen: Lege fest, was du mit der Software verbessern möchtest. Willst du Rechnungen schneller erstellen, deine Warenbestände besser überblicken oder die Personalplanung vereinfachen? Daraus ergibt sich, welche Funktionen und Unternehmenssoftware du tatsächlich brauchst.
- Schaue auf die Benutzerfreundlichkeit: Eine gute Software sollte sich intuitiv bedienen lassen und wichtige Funktionen leicht zugänglich machen. Das spart Einarbeitungszeit und erhöht die Akzeptanz im Team. Arbeitest du häufig unterwegs, kann zudem eine mobile App wichtig sein.
- Prüfe die Schnittstellen: Nutzt du bereits andere Programme, sollte sich die neue Software möglichst gut in deine bestehende Software-Landschaft einfügen. Über Schnittstellen kannst du deinen Onlineshop, dein Geschäftskonto oder andere Anwendungen mit deiner Buchhaltungssoftware verbinden und Daten automatisiert übertragen.
- Denke an dein zukünftiges Wachstum: Deine Anforderungen können sich mit deinem Unternehmen verändern. Prüfe deshalb, ob die Software skalierbar ist und mitwachsen kann. Unterschiedliche Tarife, zusätzliche Benutzer oder Funktionen und flexibel buchbare Module können dir einen späteren Wechsel ersparen.
- Vergleiche Softwareart und Kosten: Wenn deine Anforderungen feststehen, kannst du verschiedene Lösungen gezielt vergleichen. Überlege, ob eine spezialisierte Lösung oder ein All-in-one-System besser zu dir passt und ob du eine cloudbasierte oder lokal installierte Software bevorzugst. Berücksichtige dabei nicht nur den Grundpreis, sondern auch Kosten für weitere Benutzer, zusätzliche Funktionen oder Schnittstellen.
- Vergleiche den Kundensupport: Falls etwas nicht funktioniert, solltest du schnell Hilfe bekommen. Achte deshalb auf Erreichbarkeit und Supportkanäle wie Telefon, E-Mail oder Chat. Prüfe außerdem die Servicezeiten: Läuft dein Geschäft am Wochenende, kann beispielsweise ein Support außerhalb klassischer Bürozeiten relevant sein.
Lokale vs. cloudbasierte Unternehmenssoftware
Bei der Auswahl deiner Unternehmenssoftware stellt sich früher oder später die Frage: Cloud oder lokale Installation? Beide Varianten haben ihre Stärken und Schwächen. Welche besser zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wo und wie du arbeitest, welche technischen Ressourcen dir zur Verfügung stehen und wie flexibel deine Software sein soll.
Für Selbstständige und kleine Unternehmen sind Cloud-Lösungen häufig interessant, weil du ohne große eigene IT-Infrastruktur starten kannst und die Software bei Bedarf mit deinem Business wächst. Bist du viel unterwegs, kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Du kannst deine Unternehmenssoftware dort nutzen, wo du gerade arbeitest. Eine lokale Lösung kann dagegen sinnvoll sein, wenn du deine Daten und IT-Infrastruktur vollständig selbst verwalten möchtest oder besondere Anforderungen an die individuelle Konfiguration hast.
Für wen lohnt sich eine zentrale Unternehmenssoftware?
Eine zentrale Firmensoftware lohnt sich vor allem dann, wenn verschiedene Geschäftsbereiche immer stärker ineinandergreifen. Das betrifft häufig wachsende kleine und mittelgroße Unternehmen, die mehr Kunden, Aufträge, Mitarbeiter oder Warenbewegungen koordinieren müssen. Aber auch für Selbstständige kann eine zentrale Lösung sinnvoll sein, wenn mehrere Prozesse zusammenlaufen und einzelne Tools zunehmend für zusätzlichen Aufwand sorgen.
Woran erkennst du, dass eine zentrale Unternehmenssoftware sinnvoll sein könnte?
- Deine Daten verteilen sich auf verschiedene Programme, Excel-Tabellen, E-Mails oder Papierunterlagen.
- Mit steigenden Kunden- oder Auftragszahlen wird es schwieriger, den Überblick zu behalten.
- Du verbringst (zu) viel Zeit damit, Informationen mehrfach in unterschiedlichen Systemen einzugeben bzw. zwischen verschiedenen Tools zu übertragen.
- Rechnungen, Belege oder andere kaufmännische Aufgaben bleiben im Tagesgeschäft regelmäßig liegen.
- Mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen bzw. Abteilungen benötigen Zugriff auf dieselben Daten und Prozesse.
- Deine bisherigen Tools stoßen bei neuen Anforderungen oder beim Wachstum deines Unternehmens an ihre Grenzen.
Treffen mehrere Punkte auf dein Business zu, kann es sinnvoll sein, deine bisherige Software-Landschaft zu überdenken.
Vor- und Nachteile einer zentralen Unternehmenssoftware
Eine zentrale Unternehmenssoftware kann dir den Arbeitsalltag deutlich erleichtern. Allerdings bringt die Umstellung auf ein einzelnes System auch Herausforderungen mit sich. Welche Vor- und Nachteile du kennen solltest, zeigen wir dir im Folgenden.
Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen ist eine umfangreiche Unternehmenssoftware nicht immer notwendig. Wenn du Unterstützung nur in bestimmten Bereichen brauchst, können wenige, gezielt ausgewählte Einzel-Tools die flexiblere und günstigere Alternative sein.
Vor- und Nachteile von Einzel-Tools für Unternehmen
Statt alle Geschäftsbereiche mit einer zentralen Unternehmenssoftware abzudecken, kannst du für einzelne Aufgaben spezialisierte Tools einsetzen. Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen kann das sinnvoll sein. Du stellst dir deine Software-Landschaft passend zu deinen Anforderungen zusammen und bezahlst nicht für Funktionen, die du gar nicht brauchst. Dafür solltest du darauf achten, dass die einzelnen Programme möglichst gut zusammenspielen. Das sind die Vor- und Nachteile von Insellösungen:
sevdesk unterstützt dich genau dort, wo du es brauchst
Du brauchst nicht von Anfang an eine Unternehmenssoftware, die sämtliche Bereiche deines Business abdeckt. Für viele Selbstständige und kleine Unternehmen beginnt die Digitalisierung dort, wo regelmäßig viel Verwaltungsaufwand entsteht: bei Rechnungen und der Buchhaltung. Genau hier unterstützt dich sevdesk.
Mit sevdesk kannst du unter anderem Angebote und Rechnungen erstellen, Belege digital erfassen, Zahlungen abgleichen und deine Finanzbuchhaltung für den Steuerberater vorbereiten. Mit der EÜR-Software von sevdesk erstellst du außerdem deine Einnahmenüberschussrechnung. Viele wiederkehrende Schritte lassen sich durch eine automatisierte Buchhaltung vereinfachen, sodass du weniger Zeit mit manuellen Aufgaben verbringst.
Dabei unterscheiden sich die Anforderungen je nach Geschäft. Ein Handwerker möchte beispielsweise Angebote und Rechnungen direkt beim Kunden mit einer mobilen App bearbeiten, während in der Gastronomie Belege, Kassenumsätze und die Anbindung weiterer Systeme eine wichtige Rolle spielen können. sevdesk bietet deshalb Lösungen für unterschiedliche Branchen, darunter Buchhaltung für das Handwerk und für die Gastronomie.
Wächst dein Business, brauchst du häufig weitere Tools, etwa ein CRM für den Vertrieb, eine Projektmanagement-Software oder eine Zeiterfassung. Solche spezialisierten Anwendungen musst du nicht zwangsläufig durch eine einzige große Unternehmenssoftware ersetzen. Über Schnittstellen und Integrationen kannst du verschiedene Tools mit deiner Buchhaltung verbinden.
Zusammenfassung
Die passende Unternehmenssoftware soll deinen Arbeitsalltag vereinfachen und nicht unnötig komplizierter machen. Deshalb kommt es weniger darauf an, möglichst viele Funktionen abzudecken, als darauf, die richtigen Prozesse zu digitalisieren. Je nach Bedarf kann dafür eine zentrale Unternehmenssoftware sinnvoll sein oder eine Kombination aus spezialisierten Einzel-Tools.
Prüfe vor der Entscheidung, welche Aufgaben besonders viel Zeit kosten, welche Funktionen du wirklich brauchst und ob sich die Software in deine bestehenden Geschäftsprozesse integrieren lässt. Für Selbstständige und kleine Unternehmen kann es sinnvoll sein, zunächst einzelne Bereiche wie Buchhaltung und Rechnungsstellung zu digitalisieren und die Software-Landschaft mit dem Unternehmen wachsen zu lassen.






