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Sabine Hutter

Sabine Hutter

Januar 25, 2023

Steuertermine 2023 für Selbstständige

Als Unternehmer ist es wichtig, dass du die Steuertermine 2023 auch wieder im Blick behältst und dir die relevanten Daten in deinem Steuerkalender vermerkst. Vergisst du, bestimmte Aufgaben rechtzeitig anhand dieser Steuertermine zu erledigen, kann dich dies im schlimmsten Fall einige Euro kosten.

In diesem Artikel erfährst du, welche Steuertermine 2023 für dich von besonderer Bedeutung sind.

Steuerfristen 2023 im Überblick

In der Regel musst du dir merken, dass es sehr wichtige Steuertermine für Unternehmer & Selbstständige  für bestimmte Arten von Steuern gibt. Diese Termine und Fristen beziehen sich in erster Linie auf deine Steuererklärungen und vor allem auch auf die Fälligkeit von bestimmten Steuerzahlungen. Hier im Überblick haben wir für dich die wichtigsten Steuern & Zahlungsschonfristen aufgelistet, welche du in deinem Steuerterminkalender 2023 vermerken solltest:

Steuertermin Ende der Schonfrist Steuerart
10. Januar 13. Januar Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich + quartalsweise)
25. Januar - Zusammenfassende Meldung (monatlich + quartalsweise)
10. Februar 13. Februar Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
15. Februar 20. Februar Gewerbesteuer, Grundsteuer
27. Februar - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
10. März 13. März Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
27. März - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
11. April 14. April Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich + quartalsweise)
25. April - Zusammenfassende Meldung (monatlich + quartalsweise)
10. Mai 15. Mai Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
15. Mai 19. Mai Gewerbesteuer, Grundsteuer
25. Mai - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
12. Juni 15. Juni Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
26. Juni - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
10. Juli 13. Juli Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich + quartalsweise)
25. Juli - Zusammenfassende Meldung (monatlich + quartalsweise)
10. August 14. August Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
15. August 18. August Gewerbesteuer, Grundsteuer
25. August - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
11. September 14. September Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
25. September - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
10. Oktober 13. Oktober Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich + quartalsweise)
25. Oktober - Zusammenfassende Meldung (monatlich + quartalsweise)
10. November 13. November Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
15. November 20. November Gewerbesteuer, Grundsteuer
27. November - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
11. Dezember 14. Dezember Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer (monatlich)
27. Dezember - Zusammenfassende Meldung (monatlich)
15. Jan 2024 - Zusammenfassende Meldung (monatlich + quartalsweise)
Abgabefristen im Steuerkalender: Wo sich Wochenende und Feiertage auswirken

Fällt der Abgabetermin für eine Steuererklärung auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, wird er auf den darauffolgenden Werktag verschoben.

Die Lohnsteueranmeldung und die Umsatzsteuervoranmeldung sind etwa immer zum 10. eines Monats fällig. Am 10. April 2023 ist ein gesetzlicher Feiertag. Deshalb verschiebt sich die Abgabefrist auf den 11. April und die Schonfrist entsprechend ebenfalls um einen Tag.

Was ist die Schonfrist und bis wann gilt sie?

Bei Ablauf eines Fälligkeitsdatums bekommst du bei einigen Steuerarten wie der Einkommensteuer- oder der Gewerbesteuererklärung eine Schonfrist eingeräumt. In § 240 Abs. 3 AO ist geregelt, dass bei einer entstandenen Säumnis bis zu drei Tagen vom Finanzamt bzw. der Finanzkasse kein Säumniszuschlag erhoben wird.

Doch aufgepasst. Diese Schonfrist ist vom Gesetzgeber her so vorgesehen, dass sie nicht verlängert werden kann. Eine Verlängerung hast du nur für den Fall, dass die Schonfrist entweder an einem Samstag oder einem Sonn- und Feiertag endet. In diesem Fall sieht § 108 AO vor, dass deine Schonfrist erst am nachfolgenden Werktag endet. Die Schonfrist ist auch nur dann gültig, wenn du eine Überweisung oder eine Bareinzahlung direkt auf das Konto vom Finanzamt vornimmst.

Bei Scheckzahlungen gilt, dass sie dem Finanzamt spätestens drei Tage nach dem Fälligkeitstag vorliegen müssen.

Zu beachten bei der Schonfrist:

Zahlst du nach dem Termin der Fälligkeit aber noch innerhalb der Zahlungsschonfrist, dann handelt es sich um eine Zahlung, welche nicht fristgerecht erfolgt ist. Damit ist sie zwar pflichtwidrig, bleibt für dich aber ohne Sanktionen.

Einmal oder vielleicht zweimal im Jahr mag das auch in Ordnung sein, stellt das Finanzamt aber fest, dass du das bei jeder Zahlung (z. B. bei der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung) machst, wird dich das Amt auf Dauer als „nicht pünktlicher Steuerzahler“ einstufen. Das könnte dir durchaus zum Fallstrick werden, wenn du beispielsweise einen Antrag stellst und das Finanzamt darüber entscheidet.

Beispiel für eine Schonfrist

Deine Lohnsteueranmeldung ist am Freitag, dem 10. Februar 2023 fällig. Du hast beim Finanzamt auf eine Abbuchung per Lastschriftverfahren verzichtet und nimmst die Überweisung immer selbst vor. Das bedeutet, dass das Finanzamt deine Überweisung spätestens am Montag, dem 13. Februar 2023 auf dem Konto haben muss. An diesem Tag läuft deine dreitägige Zahlungsschonfrist ab.

So verpasst du keine USt-VA-Abgabe:

Hast du Angst, die knappen Termine für die Umsatzsteuervoranmeldung zu verpassen? Mit der Umsatzsteuervoranmeldung-Software von sevDesk bekommst du immer rechtzeitig Erinnerungen, damit du keine Abgabetermine mehr verpasst.


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Abgabefristen für die Sozialversicherungsbeiträge

Für deine Mitarbeiter musst du Sozialversicherungsbeiträge entrichten. Dies sind überwiegend Beiträge zu:

  • Arbeitslosenversicherung
  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Rentenversicherung

Für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge musst du ebenfalls Fristen beachten. Spätestens am drittletzten Bankarbeitstag am Ende eines Monats musst du diese Beiträge gezahlt haben. Für die pünktliche Zahlung zählt der Geldeingang spätestens bis zum Fälligkeitstermin beim Sozialversicherungsträger.

Achte außerdem auf diese Themen:

  • Ist der bezahlte Sozialversicherungsbeitrag zu niedrig und das wird festgestellt, dann musst du die Differenz nachzahlen, und zwar bis zum Ende des drittletzten Bankarbeitstages im folgenden Monat.
  • Der zuständige Sozialversicherungsträger benötigt einen Nachweis über die pünktliche Zahlung der Beiträge. Diesen Nachweis braucht der Träger spätestens am zweiten Tag der Fälligkeit deiner Beitragszahlung. Dafür gilt die Uhrzeit 0.00 Uhr. Um Probleme zu vermeiden, solltest du deinen Beitragsnachweise deshalb bereits drei Tage vor der Fälligkeit einreichen.

Die folgende Tabelle zeigt dir die Steuertermine 2023 für die Sozialversicherungsbeiträge:

Spätester Eingang des Beitragsnachweises

Fälligkeit der Beiträge

25. Januar 27. Januar
22. Februar 24. Februar
27. März 29. März
24. April 26. April
24. Mai 26. Mai
26. Juni 28. Juni
25. Juli 27. Juli
25. August 29. August
25. September 27. September
24. Oktober 26. Oktober
24. November 28. November
21. Dezember 27. Dezember
Tipp für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater:

Du lässt dich von deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater bei der Lohnabrechnung unterstützen? Mit der DATEV- und ADDISON-Schnittstelle von sevDesk bekommen sie alle Daten rechtzeitig in der Steuerkanzlei, sodass alle Lohnsteueranmeldungen und weitere wichtige Abgaben pünktlich erfolgen können.

Mehr Schnittstellen

Abgabefrist für Steuererklärungen

Für die Steuererklärung gibt es klare Abgabefristen, welche du einhalten musst. Diese Abgabefristen betreffen unter anderem:

  • die Einkommensteuererklärung
  • die Erklärung der Körperschaftsteuer
  • die Gewerbesteuererklärung
  • die Umsatzsteuererklärung

Bis einschließlich 2017 war die Abgabe der Steuererklärungen zum Fälligkeitstag 31. Mai des Folgejahres nötig. Danach wurde der Abgabetermin auf den 31. Juli verlängert.

Die Fristen sind aktuell aufgrund der Besonderheiten der Corona-Pandemie verlängert und variieren je nachdem, welches Jahr sie betreffen:

Veranlagungszeitraum Abgabefrist
2021 31. Oktober 2022
2022 30. September 2023
2023 31. August 2024
2024 31. Juli 2025
2025 31. Juli 2026
Ab dem Veranlagungsjahr 2024 bleibt der Abgabetermin wieder einheitlich der 31. Juli des Folgejahres.
Achtung bei der Grundsteuer!

Für die Grundsteuererklärung gelten die Fristverlängerungen nicht – hier bleibt es auch 2021 bis 2023 beim 31. Juli. Du kannst jedoch auch eine Fristverlängerung beantragen.

Dauerfristverlängerung der Steuererkärung

Automatisch verlängern sich diese Abgabefristen, wenn die Steuererklärungen von deinem Steuerberater, deiner Steuerberaterin oder einem Lohnsteuerhilfeverein für dich vorgenommen werden. In diesen Fällen verlängert sich die Abgabefrist bis zum 28. Februar des übernächsten Jahres. Deine Steuererklärungen für 2022 müssen also am Fälligkeitstag 28. Februar 2024 beim Finanzamt sein.

Kannst du nachvollziehbare Gründe liefern, dass du die Abgabefrist für deine Steuererklärung nicht einhalten kannst, ist auch für dich selbst eine Dauerfristverlängerung möglich. Du hast keinen Anspruch auf die Dauerfristverlängerung. Entsprechend hat das Finanzamt hier auch einen großen Spielraum bei der gewährten Dauer.

Die Möglichkeit für eine Dauerfristverlängerung besteht auf Antrag. Die Ausnahme gilt bei der Zusammenfassenden Meldung, denn hier ist keine Dauerfristverlängerung möglich.

Digitalisiere die Vorbereitung deiner Steuererklärung

Mit sevDesk hast du alle Termine immer im Blick, indem du dir ganz einfach Aufgaben in der Software erstellst und den Termin für dich auswählst. So erstellst du deine Gewerbesteuererklärung oder die Steuererklärung für Selbstständige sicher fristgerecht!

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