Der Einkommenssteuerrechner

Berechne jetzt anhand des Jahreseinkommens deine Steuerbelastung!

HINWEIS: Die Angaben des Rechners sind ohne Gewähr.

Der Einkommensteuerrechner

Was ist die Einkommensteuer und wie wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt?

Die Einkommensteuer ist im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt und muss jährlich über die Einkommensteuererklärung mit dem Finanzamt abgerechnet werden.

Abgabefrist:

Abgabefrist ist bisher noch der 31. Mai des Folgejahres, ab dem Steuerjahr 2019 hast du jedoch länger Zeit. Die neue Abgabefrist ist künftig der 31. Juli. Wenn du die Abgabe über deinen Steuerberater regelst, hast du sogar noch länger Zeit!

Steuerpflicht:

Unbeschränkt steuerpflichtig sind nach § 1 EStG „Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben“. Unter Umständen müssen aber auch Deutsche, die im Ausland wohnen, hier eine Einkommensteuer entrichten. Die Ausnahmen sind ebenfalls in § 1 EStG geregelt.

Basis für die Berechnung:

Dazu wird dein Einkommen als Arbeitnehmer (§ 19 EStG) oder Freiberufler (§ 18 EStG) sowie alle anderen Einkünfte (beispielsweise aus Kapitalvermögen) in dem betreffenden Kalenderjahr als Basis für die Einkommensteuerberechnung herangezogen.

Wie hoch der Steuerbetrag ist, lässt sich aus Einkommensteuertabellen ablesen, die du als pdf-Dateien kostenlos im Internet findest. Du kannst den Betrag aber auch anhand der Erläuterungen des § 32 a EStG berechnen.

Viel komfortabler und einfacher sind aber die Steuerrechner im Internet!

Einkommensteuer berechnen

Deine Einkünfte setzen sich aus all deinen Verdiensten zusammen, falls du mehrere hast. Ansonsten natürlich nur aus einem davon:

  • Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (Bruttolohn oder Bruttogehalt)
  • Einkünfte aus deinem Gewerbebetrieb (Unternehmensgewinn)
  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
  • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit
  • Einkünfte aus deinem Kapitalvermögen
  • Einkünfte aus Vermietungen und Verpachtungen

Die Summe daraus ergibt dann dein zu versteuerndes Einkommen. Diesen Betrag musst du in den online-Steuerrechner eintragen.

Ausführliche Infos zur Einkommensteuer findest du übrigens in unserem Lexikon-Artikel.

Berechnung mit dem Steuerrechner – wie gehst du vor?

Ganz ohne kompliziertes Nachschlagen in Steuertabellen kannst du die Berechnung der Höhe deiner Einkommensteuer mit dem Einkommensteuerrechner von SevDesk online erledigen.

Dazu benötigst du nur die Summe deines zu versteuernden Einkommens, die du in die Maske des Rechners einträgst.

Anschließend gibst du an, ob du Single oder verheiratet bist und trägst das Berechnungsjahr ein, das du bequem mit dem Dropdown-Menü auswählen kannst.

Dann wird dir sofort dein Steuerbetrag für dieses Jahr angezeigt. Darunter kannst du ablesen, wie hoch der Betrag der Einkommensteuer und des Solidaritätszuschlags ist.

Splittingtarif vs. Grundtarif

Nach § 32 a Absatz 5 EStG können Ehegatten gemeinsam veranlagt werden. Das ist meist vorteilhaft, aber nur, wenn die Einkommen von dir und deinem Partner weit voneinander abweichen oder dein Partner gar nichts verdient. Wenn ihr gleich viel verdient, hat es gar keinen Vorteil. Und es geht nur, wenn du und dein Ehepartner in Deutschland und nicht dauernd getrennt lebt!

Außerordentliche Einkünfte - das musst du beachten

Außerordentliche Einkünfte (§ 34 EStG) sind im Gesetz aufgezählt, dazu gehören beispielsweise Gewinne aus einem Verkauf von Firmenanteilen oder einer nicht regelmäßig ausgeübten selbstständigen Arbeit. Diese musst du angeben, darfst aber Freibeträge davon abziehen!

Einfluss von Lohn- und Einkommensersatzleistungen

Falls du in einem Jahr krank, arbeitslos oder im Mutterschutz warst, hast du keinen Lohn bezogen, sondern sogenannte Lohn- oder Entgeltersatzleistungen. Diese musst du ebenfalls angeben, auch wenn sie nicht der regulären Steuerpflicht unterliegen. Auf sie ist laut Gesetz „ein besonderer Steuersatz anzuwenden.“

Lohnersatzleistungen, die unter den Progressionsvorbehalt fallen

Einige dieser Leistungen unterliegen dem sogenannten Progressionsvorbehalt. Sie könnten nämlich eine Auswirkung auf deine indirekte Besteuerung haben, weil sie zu deinen anderen, regulären Einkünften, dazu kommen und du damit womöglich deinen Grundfreibetrag übersteigst. Dadurch hast du auch einen höheren Steuersatz.
In § 32b Abs. 1 EStG sind alle Entgeltersatzleistungen aufgezählt, die unter diesen Progressionsvorbehalt fallen.

Beispiel:

  • Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld
  • Krankengeld, Verletztengeld
  • Mutterschaftsgeld
  • Elterngeld

Fazit: Einkommensteuerrechner online nutzen

Für einen schnellen Überblick über deine Steuerlast, ist der Online Einkommensteuerrechner die komfortabelste Art.

Eine Zusammenstellung der Beträge musst du für das Finanzamt ohnehin vornehmen. Und wenn du die Summe vorliegen hast, gibt dir der Rechner in Sekundenschnelle schon einen ersten Anhaltspunkt für deine Steuersumme.

Der Rechner gibt dir allerdings keine Garantie, dass die Summe richtig ist, denn das hängt auch davon ab, ob du nichts vergessen hast, dazuzuzählen, was das Finanzamt später eventuell noch findet.

Dennoch gibt es dir ein gutes Gefühl, deine Steuer bereits einschätzen und die Zahlung einplanen zu können. Und das auf eine sehr einfache und sehr übersichtliche und schnelle Art und Weise!

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