Warum ich zu sevDesk gewechselt bin – die FastBill Alternative

Wie für andere Unternehmen auch ist Buchhaltung für uns ein notwendiges Übel. Doch zum Glück ist man nicht ganz auf sich alleine gestellt. Seit über 10 Monaten nutzen wir jetzt schon sevDesk, um unsere gesamte Buchhaltung zu erledigen. Wir haben unsere gesammelten Erfahrungen, die Vorteile sowie Verbesserungsvorschläge zusammengeschrieben.

Das erwartet dich heute

Unser Weg zu FastBill
Warum wir uns für sevDesk entschieden haben
Für welchen sevDesk Tarif haben wir uns entschieden?
Unsere Verbesserungswünsche
Fazit

Unser Weg zu FastBill

Fangen wir vorne an. Bevor wir zu sevDesk gewechselt sind haben wir bei xport, meiner Agentur für digitales Hotelmarketing, schon so einige Dinge und Lösungen getestet. Angefangen von der Agentursoftware Revolver, die zu dieser Zeit aber noch Mono hieß. Sah alles zunächst ganz vielversprechend aus. Doch unter anderem die vielen Bugs haben uns dann nach einiger Zeit zum Wechsel bewogen. Dann kam FastBill und hatte eigentlich so ziemlich alles im Gepäck, was wir uns die Jahre zuvor gewünscht haben. Zum Beispiel:

  • Browserbasiert
  • Automatisches Erstellen und Versenden von Rechnungen
  • Individuelle Anpassung der Rechnungen (z.B. eigene Schriften)

Neben den oben genannten Funktionen hat uns auch das ansprechende, sexy Design überzeugt. Wir haben uns dann für FastBill entschieden und fortan alle unsere Angebote und Ausgangsrechnungen darüber abgewickelt. Nach und nach kamen auch weitere nützliche Funktionen dazu. War also eigentlich alles in Ordnung. Das für uns größte Manko jedoch – und unser schlussendlicher Grund zum Kündigen – waren die Abschlags- und Schlussrechnungen. Da wir mit der Agentur größere Projekte abgewickelt haben war dies eine Notwendigkeit zur Stellung von finanzkonformen Zwischenrechnungen. FastBill war also nicht mehr passend für uns und eine Alternative musste her.

Warum wir uns für sevDesk entschieden haben

Mit unserer zweiten Firma, die ich gemeinsam mit meiner Frau gegründet habe, haben wir uns dann aufgrund unserer bisherigen Erfahrung gegen FastBill und für sevDesk als Alternative entschieden. Grund dafür war zum einen, dass wir unseren WooCommerce Online-Shop anbinden können und sich so die Rechnungen automatisch in sevDesk importieren lassen. Auch das für uns wichtige Thema der wiederkehrenden Rechnungen ist durch die Software abgedeckt. Das spart uns wirklich einiges an Zeit und hat uns vom ersten Test an überzeugt. Klar, der Editor für die Rechnungsvorlagen ist vielleicht nicht ganz so schick und flexibel wie der von FastBill, aber die angebotenen Vorlagen sind wirklich ordentlich und reichen uns völlig aus. Verschickt werden die Rechnungen von uns immer sofort per Mail, sodass wir den angebotenen Postversand-Service gar nicht verwenden.

Erwähnenswert ist auch die sevScan-App, mit der Rechnungen abfotografiert werden können. Diese digitalisierten Rechnungen landen im sevDesk-Account. Erstaunlich oft liefert die automatische Texterkennung hierbei ziemlich gute Ergebnisse, bei denen wir nur noch wenige Angaben per Hand anpassen muss. Auf magische Art und Weise erkennt sevDesk hier Rechnungsnummern, Datum und Preise. Cool gelöst!

Überhaupt muss man sagen, dass sevDesk sehr stabil, größtenteils fehlerfrei und vor allem selbsterklärend läuft. Den Support mussten wir also erst wenige Male in Anspruch nehmen und die Erfahrungen waren rundum positiv.


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Für welchen sevDesk Tarif haben wir uns entschieden?

Wir nutzen den Buchhaltungstarif von sevDesk und mit den 15,90€ monatlich hat man wirklich alles was man braucht, wie zum Beispiel:

  • Angebote, Aufträge, Eingangs- und Ausgangsrechnungen (inkl. Abschlags- und Schlussrechnung)
  • Automatische Belegerfassung (automatische Erfassung und Zuweisung von Rechnungen)
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung (inkl. Versand ans Finanzamt)
  • Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)
  • Online-Banking (Rechnungen werden automatisch als bezahlt markiert)
  • Kundenverwaltung
  • Führung des Kassenbuchs
  • Integrationen in andere Systeme

Unsere Verbesserungswünsche

Zuerst muss man sagen, dass sowohl das Erstellen als auch das anschließende Versenden der Umsatzsteuervoranmeldungen direkt aus der sevDesk-Oberfläche heraus eine ziemlich komfortable Lösung sind. Es wäre allerdings schön, wenn man hierbei auch sehen könnte, welche Ausgangs- und Eingangsrechnungen konkret in die jeweilige Umsatzsteuervoranmeldung einfließen (und nicht nur die Beträge bei vereinnahmter Umsatzsteuer und gezahlter Vorsteuer je Steuerart). Für uns ist es in Ordnung, solange man die Belege ordentlich mit der richtigen Steuerart erfasst hat, passt hier alles.
Ein weiterer Punkt für uns ist die zusammenfassende Meldung, die wir leider nicht mit sevDesk abgeben können. Das wäre schön, ist aber kein Ausschlusskriterium für uns.

Fazit

Wenn man FastBill also mit sevDesk als Alternative vergleicht kann man sagen, dass sevDesk eine grundsolide und rundum verlässliche Lösung ist. Die Software hat wirklich alles, um ein kleines Unternehmen führen zu können und noch dazu einen guten Support. Abschließend können wir sagen, dass wir mit sevDesk sehr zufrieden sind und es jedem weiterempfehlen können, der für sein Unternehmen auf der Suche nach einer Komplettlösung ist.

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Über den Gastautor

Alex Creutzburg ist Gründer von xport communication und blickt auf über 20 Jahre Erfahrung im digitalen Hotel- und Tourismus Marketing zurück. Mit seiner Agentur bietet er Full-Service aus einer Hand. In seinem Blog schreibt er regelmäßig nützliche Erfahrungsberichte zu diversen Online-Tools.

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