Abschreibungsrechner

Abschreibungsrechner

Abschreibungen, auch „Absetzung für Abnutzung“ kurz „AfA“ genannt, sollen den Wertverlust von Wirtschaftsgütern in Unternehmen abbilden. Sie werden als Aufwendungen im Rahmen der Gewinnermittlung festgehalten, die den Unternehmensgewinn senken. Was zunächst einmal schlecht klingt, bringt Ihnen aber auch Vorteile. Denn weniger Gewinn bedeutet auch, dass Sie weniger Steuern bezahlen müssen.

Man unterscheidet zwischen planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Dabei stellt die planmäßige Abschreibung den zu erwartenden Wertverlust durch Abnutzung oder Verschleiß dar, während die außerplanmäßige Abschreibung zum Beispiel die Wertminderung durch einen Unfall oder eine Beschädigung des Wirtschaftsgutes bezeichnet. Es können sowohl materielle als auch immaterielle Güter abgeschrieben werden.

Die Abschreibung orientiert sich nach deutschem Recht an der durchschnittlichen Nutzungsdauer eines Wirtschaftsguts. Da im Jahr 2011 die degressive Abschreibung für Neuprodukte abgeschafft wurde, verwenden wir hier das Verfahren der linearen Abschreibung, bei der die Abschreibungsbeträge im Zeitverlauf immer gleich hoch sind.

In unserem Abschreibungsrechner haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Anlagegüter auszuwählen oder die Nutzungsdauer manuell einzugeben. Danach müssen Sie nur noch den Anschaffungspreis und –zeitraum angeben und der Abschreibungsbetrag wird automatisch berechnet. Probieren Sie es doch gleich einmal aus!

Nutzungsdauer in Jahre

oder direkte Eingabe der Nutzungsdauer
Jahre

Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 410 Euro (netto) können Sie laut § 6 Abs. 2 EStG sofort abschreiben, also im Jahr der Herstellung oder Anschaffung.

Achtung:
Das Wirtschaftsgut muss selbstständig nutzbar sein. Nicht selbstständig nutzbar ist ein zum Beispiel ein Computerdrucker. Er gilt nur als Teil einer Computeranlage als GWG.
Durchaus als GWG wird aber ein Multifunktionsgerät angesehen, das auch zum Faxen und Kopieren taugt. Solche Geräte sind auch eigenständig nutzbar, denn zum Kopieren braucht man keinen angeschlossenen PC.

Anschaffungen im Wert von weniger als 150 Euro zählen nicht zu den GWG und können einfach als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Alternativ gibt es die sogenannte Sammelposten-Regelung: Anschaffungen mit einem Kaufpreis von 150 Euro bis 1.000 Euro (netto), können zu einem Sammelposten zusammengefasst werden.“);

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