Affiliate Marketing

Affiliate Marketing, was ist das? Affiliate Marketing ist ein Teil des großen Segmentes des des Online-Marketings. Dabei handelt es sich um eine Art Provisionsgeschäft, welches auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision basiert. Vermittelte Interessenten, die zu Kunden werden, bringen dem Vermittler – in diesem Fall dir – eine Provision in vereinbarter Höhe. Das können wenige Prozent sein oder fast ein Drittel des generierten Umsatzes.

mit Affiliate Marketing beginnen

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Wie fängt man Affiliate Marketing an? In der Regel betreibt man beispielsweise eine Website oder einen Blog. Findet sich dort eine freie Fläche im Design, dann kann diese zur Werbefläche gemacht und jemanden zur Verfügung gestellt werden, der Interesse daran hat. Denn viele Shop-Betreiber haben ein reges Interesse daran im Internet Werbung zu machen. Der Blogbetreiber, der die Reichweite seiner Webseite und seine freie Werbefläche zur Verfügung stellt, wird als „Publisher“ oder auch als „Affiliate“ bezeichnet. Der Werbetreibende wird dagegen als „Advertiser“ (Werber) oder „Merchant“ (Händler) bezeichnet.

Für die Werbung die auf dem Blog gesetzt wird, wird dann im Affiliate-Marketing eine Provision gezahlt, sobald der gesetzte Link zu einem Erfolg führt. Das kann auf den verschiedensten Modellen basieren:

  • Durch den Klick auf das Werbemittel / Cost-per-Click (CPC)
  • Die Kontaktaufnahme mit dem Kunden / Cost-per-Lead (CPL)
  • Den Verkauf / Cost-per-Order (CPO) oder Cost-per-Sale (CPS)

In diesem Video erklärt Jessica Ebert nochmals genau, wie Affiliate Marketing funktioniert und was es ist.

Die Links, die gesetzt werden, sind in der Regel durch individuelle Codes gekennzeichnet. So erkennt das Verkaufssystem des Händlers sofort, von welchem Affiliate der Kunde auf die Webseite gelangte.

Affiliate Marketing: Zwei Beispiele

Einer der größten Nutzer des Affiliate Marketing ist der Online-Händler Amazon. Er gibt seinen Partnern die Möglichkeit, auf den Kontext bezogene Artikel direkt zu bewerben. So werden auf den Webseiten Artikel und Berichte veröffentlicht, die durch diese Werbemittel ergänzt wurden, wie beispielsweise „Weiter zu diesem Thema“. Der Besucher liest sich den Kontext durch und wird dabei auf den Geschmack gebracht, sich eventuell mit ein wenig Offlinelektüre in die jeweilige Thematik einzuarbeiten, wenn es sich beispielsweise um ein Buch handelt.

Aber auch Anbieter von Sportartikeln geben ihren Affiliatepartnern die Möglichkeit, thematisch sortierte Webshops direkt in die Webseite zu integrieren. So kann eine Webseite, die sich mit dem Thema „Tauchen“ beschäftigt, einen Shop anbieten, der genau die passenden Produkte anbietet. Hier geschieht die komplette Abwicklung direkt über den Affiliateanbieter und seine Partner erhalten dann eine Vergütung für den generierten Kundenkontakt.

Feuerschale Test Affiliate Marketing Website
Auf diesem Bild ist als Beispiel eine typische Affiliate Website zu sehen. Der Seitenbetreiber bietet nützliche Infos und Produkttests zu einem Thema und macht eine Kaufempfehlung für bestimmte Produkte. Wer auf einen Link klickt, wird zu Amazon weitergeleitet. Für sämtliche Umsätze die ein Kunde in den nächsten 24 Stunden bei Amazon macht, erhält der Seitenbetreiber nun eine Provision als Vergütung. Hier kann man sich die Affiliate Website im Detail ansehen: Feuerschale Test

Vorteile von Affiliate Marketing für Nutzer und Anbieter

Was bedeutet Affiliate Marketing für das Internet? Das Besondere an dem Affiliate Marketing ist, dass beide Parteien etwas davon haben, also der Merchant und der Affiliate. So erhält der Affiliate für seine erfolgreiche Empfehlung eine Provision und der Werbende gewinnt neue Kunden, die er eventuell ohne die Empfehlung des Affiliate womöglich niemals erhalten hätte.

Leser haben in der Regel einen Vorteil, weil die Inhalte im Internet auf diese Weise finanziert werden können. Kostenloser Content soll – so die Ansicht der meisten Nutzer – kostenlos bleiben. Affiliate Marketing kann hier die Kosten für die Webseite und ihre Autoren abfangen.

Kritik am Affiliate Marketing

Manche Nutzer im Internet rümpfen pikiert die Nase, wenn ein Blog, den sie gerne lesen, versucht, über Affiliate Marketing Geld zu verdienen. Dabei wird gerne vergessen, dass hochwertiger Content selten von durchweg kostenlosen Autoren zu bekommen ist. Außerdem fallen Kosten für den Betrieb und die Wartung eines Webservers an. Selbst wenn ein Provider den Server bereitstellt: er möchte dafür ebenfalls Geld sehen. Leser sollten sich also überlegen, ob sie den Webseitenbetreiber nicht doch durch einen Kauf über seine Affiliate Marketing Links unterstützen wollen.

Diese Links sollten – eine Mahnung an die Webseitenbetreiber – deutlich gekennzeichnet werden. Denn wenn man seine Leser an der Nase herumführt und versucht, sie „unbemerkt“ in einen Shop umzuleiten, fühlen diese sich in der Tat übervorteilt. Außerdem gilt in Deutschland der Grundsatz, dass Werbung und redaktioneller Inhalt klar voneinander abzugrenzen sind. Was für Printmedien wie selbstverständlich gilt, missachten viele Webseitenbetreiber leider immer wieder. Hier lauern sogar Abmahnfallen. Es gilt also: Affiliate Marketing funktioniert gut, wenn man sich an die Spielregeln hält.

Affiliate Marketing: Wie geht man eine Partnerschaft ein?

Damit der Affiliate für seine Weiterempfehlung auch entlohnt wird, müssen beide Geschäftspartner zuerst einmal eine Partnerschaft eingehen. Das funktioniert in der Regel über ein Affiliate-Netzwerk. Das bedeutet, dass der Affiliate sich bei dem Merchant um eine Partnerschaft bewirbt. Wird die Bewerbung akzeptiert, dann erhält der Affiliate die Werbemittel. Dabei handelt es sich um Textlinks oder Werbebanne, die von dem Affiliate auf seiner Webseite, in Emails oder in den sozialen Netzwerken einbinden kann. In diesen Werbemitteln sind persönliche und einmalige Affiliate ID’s enthalten. Anhand dieser ID’s kann der Merchant dann im Falle einer erfolgreichen Weiterempfehlung des Produkts ermitteln, wer ihm den Kontakt zu gespielt hat, und, an wen er die Provision zu zahlen hat.

Manche Partner, vor allem die großen Player der Branche wie Apple, Amazon und Zalando, bieten eigene Affiliate Marketing Programme an. Partnerschaften mit kleineren Webshops, die häufig ein höchst spezialisiertes Sortiment anbieten oder sich auf nur wenige Produkte beschränken, kann man über Affiliate Marketing Plattformen wie beispielsweise Zanox eingehen.

Generell gilt: Affiliate Marketing kann mit jeder Nische betrieben werden.

Fazit: Affiliate Marketing funktioniert!

Grundsätzlich ist das Affiliate Marketing in jeder erdenklichen Nische zu betreiben. Das heißt, wie soeben beschrieben, es muss erst eine Partnerschaft mit einem Publisher eingegangen werden, damit man seine Provision erhält. Amazon ist ein Publisher, der sehr gute Partnerprogramme anbietet und wenn die Bewerbung akzeptiert wird, dann kann man die komplette Produktpalette von Amazon bewerben und wie man weiss, auf Amazon gibt es einfach alles – von A bis Z.

Für Nischen-Blogs bietet es sich an, dazu passende Webshops zu ermitteln, die ebenfalls Affiliate Marketing betreiben. Solche Partnerschaften sind häufig der Beginn einer weitreichenden Kooperation. Im Gegensatz Amazon informieren die kleineren Merchants ihre wenigen Partner häufig intensiv über attraktive Angebote oder Aktionen – dies wiederum kommt den Lesern der verknüpften Blogs zugute. Macht man es richtig, haben alle was von Affiliate Marketing: Publisher, Merchants und Leser/Käufer.