WordPress Themes – Step by Step zum passenden Template

WordPress ist das Content Management System schlechthin und die Basis der meisten Websites. Worauf du bei der Auswahl des WordPress Themes für deine Website achten musst und welche Designs empfehlenswert sind, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Das erwartet dich heute:

Step by Step: Passendes WordPress-Template finden
↳ Einflussfaktoren bei der Design-Auswahl
↳ Zielgruppendefinition als Ausgangsbasis
Aufbau von WordPress-Themes
↳ Header und Menüleisten
↳ Beiträge und Seitenleisten-Gestaltung
Faktoren für die Auswahl des Template
↳ Gratis WordPress-Designs: Vor- und Nachteile
↳ Responsive Designs und Ladegeschwindigkeit
↳ Suchmaschinenoptimierung
↳ Sprachen
↳ Sicherheit
Die besten Premium WordPress-Themes
Die besten kostenlosen WordPress-Themes
Anleitung: WordPress-Theme installieren
↳ WordPress individualisieren: wie passe ich mein Design an?
WordPress regelmäßig aktualisieren
↳ Update verfügbar?
↳ Update installieren
WordPress Theme – Fazit

Step by Step: Passendes WordPress-Template finden

Wenn du dich entschieden hast deine Website mit WordPress zu erstellen, zählt es zu den ersten Schritten, ein passendes Design-Template auszuwählen. Das WordPress Theme gibt in groben Zügen vor, wie deine Website aussehen wird, welche Gestaltungsmöglichkeiten du selbst noch individuell hast und auch die Zusatzfeatures jedes Themes sind unterschiedlich. Deshalb ist es wichtig, dass du ausreichend Zeit investiert um dich zu informieren und ein wirklich gutes Template auszuwählen.

Einflussfaktoren bei der Design-Auswahl

Ganz grundlegend musst du dir überlegen, wie du die Menschen, die deine Website besuchen, sofort beeindrucken kannst. Deine Website wird zur digitalen Visitenkarte und für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Es gilt also eine Kombination aus ansprechendem Design, Übersichtlichkeit und trotzdem einer gewissen Einfachheit (außer du möchtest dich vertiefend in die Website-Gestaltung mit WordPress einarbeiten) zu finden.

Zielgruppendefinition als Ausgangsbasis

Um ein passendes Design auswählen zu können, musst du deine Zielgruppe kennen. Überlege also, wer deine Website besuchen wird und wen du ansprechen möchtest. Folgende Fragen können dir helfen:

  • Sind die Personen eher männlich oder weiblich?
  • Wie alt ist deine Zielgruppe?
  • Welche generellen Vorlieben haben sie, was ist ihnen wichtig?
  • Welchen Beruf und welche Ausbildung haben die Personen in deiner Zielgruppe?

Diese Überlegungen sind wichtig, da sie sich im Design deiner Website widerspiegeln müssen. Wenn du eine Design-Manufaktur für hochpreisigen Damenschmuck präsentieren willst, wirst du ein völlig anderes WordPress-Theme auswählen, als beispielsweise um ein preiswertes Restaurant für Studierende zu bewerben.

Beachte: Behalte immer im Auge, dass du deine Website so gestalten musst, dass sie für deine Zielgruppe ideal ist – das bedeutet auch, dass du nicht direkt nur danach gehen kannst, was dir persönlich am besten gefällt.

Aufbau von WordPress-Themes

Wenn du deine Zielgruppe definiert hast, kannst du beginnen über die Website an sich nachzudenken. Üblicherweise bestehen auf WordPress basierende Websites aus einer statischen Home-Seite, mehreren Sub-Pages und gegebenenfalls auch aus einem Blog-Bereich, in dem laufend neue Beiträge veröffentlicht werden können.

Beachte: Wenn du an deine zukünftige Website denkst und die Überlegungen zu deiner Zielgruppe im Hinterkopf behältst, gehe die Seite in Gedanken der Reihe nach durch.

Header und Menüleisten

Wie soll der Header, also der oberste Bereich deiner Website, aussehen? Du hast typischerweise die Möglichkeit, ein großes Bild einzufügen oder direkt mit einer schmalen Menüleiste zu starten. Auch ein schmaler Bildstreifen ist eine Option.

Wie wird das Menü am besten angelegt? Bedenke, dass Übersichtlichkeit hier das Wichtigste ist. Deine Userinnen und User sollen klar durch die Website geführt werden. Das Ziel ist, mit möglichst wenig Klicks und vor allem intuitiv ans Ziel zu kommen. Eine gute Menüstruktur ist dementsprechend von großer Bedeutung.

Wenn du mehrere Menüpunkte hast, die auch Sub-Pages umfassen, kannst du auch ein Drop-Down-Menü anlegen.

Beispiel eines Dropdown Menüs
Beispiel eines Dropdown Menüs Quelle: t3n

Außerdem gibt es bei den meisten Websites neben dem klassischen Hauptmenü im Header-Bereich auch noch ein Footer-Menü, also am untersten Ende der Seite. Dort kannst du weniger wichtige Punkte platzieren, etwa Versandinformationen, AGB und das Impressum.

Beispiel eines Footers
Beispiel eines Footer-Menüs anhand von sevDesk

Beiträge und Seitenleisten-Gestaltung

Wenn du eine klassische Website für dein Unternehmen erstellst, sind die statischen Seiten (z.B.: Home, Leistungen, Über uns…) meist am Wichtigsten. Statische Seiten sind all jene Seiten, die selten verändert werden. Im WordPress-Backend werden diese als „Seiten“ bezeichnet. Abseits davon gibt es auch „Beiträge“.

Diese erscheinen dann meist untereinander auf einer Seite, meist in Form eines Blog-Bereichs. Wenn du für dein Unternehmen auch einen solchen Bereich einrichten möchtest, kannst du auswählen, ob die Beiträge untereinander sichtbar sind oder als Raster. Bei der Sortierung untereinander wird typischerweise nach dem Datum sortiert, bei einem Raster können Beiträge teils auch bunt gemischt dargestellt werden.

Zusätzlich musst du auch Einstellungen für die Seitenleisten der Website treffen. Dort befinden sich sogenannte Widgets. Auf statischen Seiten ist zu empfehlen, keine Seitenleiste einzublenden, sondern die Seite selbst auf die gesamte Breite zu strecken. In Blog-Bereichen hingegen sind Seitenleisten durchaus üblich. Die Widgets kannst du individuell auswählen und anordnen. Ein Beispiel dafür ist etwa ein Widget, das den Userinnen und Usern die neuesten Beiträge anzeigt oder eine Newsletter-Anmeldung ermöglicht.

Wordpress Widgets
WordPress Widgets hinzufügen. Quelle: themezee

Faktoren für die Auswahl des Template

Nachdem du dir Gedanken über deine Zielgruppe und den Aufbau der Website gemacht hast, kannst du dich jetzt wirklich der Auswahl des Designs widmen.

Kostenlose oder kostenpflichtige Designs wählen?

Grundsätzlich gibt es für WordPress zahllose kostenlose Designs und bei den kostenpflichtigen ist die Auswahl mindestens ebenso groß. Wie immer gibt es einige Vor- und Nachteile beider Optionen, die abgewogen werden müssen.

Gratis WordPress-Designs: Vorteile und Nachteile

Bei allen Designs, die gratis angeboten werden, ist dann auf der Website direkt ein Hinweis bzw. üblicherweise sogar ein Link zum jeweiligen Entwickler des Template enthalten. Wenn du also eine Website für dein Unternehmen erstellst, solltest du tendenziell lieber etwas Geld in die Hand nehmen um ein Design zu kaufen. Kostenlose Designs bringen außerdem meist gewisse Einschränkungen hinsichtlich der Veränderbarkeit mit sich. Sie sind nicht ganz so anpassungsfähig und bieten etwas weniger Gestaltungsfreiraum.

Bei gekauften WordPress-Designs kannst du praktisch alles verändern und in den meisten Fällen hast du zahlreiche Optionen, die du über eine Benutzeroberfläche steuern kannst, die etwas intuitiver, moderner ist als das klassische WordPress-Backend. Wenn du dich für eine professionelle Lösung entscheidest, bleibt dir auch der Verweis auf den Entwickler bzw. WordPress auf deiner Seite erspart.

Preislich liegen die meisten kostenpflichtigen Angebote im Bereich von 40 bis 100 Euro. Auch wenn du mit deinem Unternehmen noch ganz am Beginn stehst, solltest du diesen überschaubaren Betrag investieren. Wenn du dich nun für die Gratis-Version entscheidest, bereust du es vielleicht in ein paar Monaten und musst dann erst recht wieder Zeit und Geld investieren, um deine Website so umzugestalten, dass sie deinen Anforderungen gerecht wird.

Responsive Design und Ladegeschwindigkeit

Eine Grundvoraussetzung, die im Jahr 2019 ohnehin nahezu alle Themes erfüllen, ist, dass deine Website responsive sein muss. Das bedeutet, dass die Seite automatisch gleichermaßen am Desktop funktioniert, aber auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht.

Wie ein Responsive Design aussieht
Veranschaulichung eines Responsive Designs.

Ein weiterer Faktor ist die Ladegeschwindigkeit deiner Website. Das klingt zwar banal, ist aber für dein Ranking bei Suchmaschinen extrem wichtig. Bei der Auswahl eines Designs kannst du dich auch informieren, ob die Ladezeit gut ist und welche Erfahrungen andere Userinnen und User dahingehend mit dem Theme gemacht haben.

Zusätzlich kannst du die Ladezeit mit einzelnen Plugins optimieren, beispielsweise indem du alle Bilder auf der Website automatisiert komprimierst. Die kleineren Dateien können dann dementsprechend schneller geladen werden. Dazu kannst du beispielsweise das Plugin „WPsmush“ kostenlos installieren.

Smush Plugin

Suchmaschinenoptimierung

Damit sind wir auch schon bei einem der wichtigsten Themen angelangt, der Suchmaschinenoptimierung, auch „SEO“ genannt. Die schönste Website ist wertlos, wenn sie nicht gefunden wird. Die Position bei Google und Co zu verbessern, ist deshalb ein enorm wichtiger, stetiger Prozess. Um das zu tun, brauchst du keine teure Agentur, wenn du konsequent selbst daran arbeitest und einige wichtige SEO-Basics befolgst.

SEO-Basics für WordPress

Dieser Themenbereich ist einen eigenen Artikel wert, doch ein paar Basics im schnellen Überblick:

  • Achte darauf, Überschriften zu definieren (H1, H2 usw.) und Keywords passend zu verwenden
  • Biete deinen Userinnen und Usern echten Mehrwert durch deine Inhalte
  • Nutze SEO-Plugins wie „Yoast“ um Meta-Beschreibungen zu deinen Seiten und Beiträgen zu erstellen
  • Definiere auch bei deinen Bildern Meta-Texte und komprimiere die Bilder
  • Achte auf eine schnelle Ladezeit deiner Website
  • Setze passende Verlinkungen innerhalb deiner Website
  • Generiere Backlinks, also Links von anderen relevanten Seiten, die zu deiner Website führen
  • Halte deine Website schlank – keine unnötigen Plugins, Bilder oder sonstige Lasten gespeichert lassen

Zur Suchmaschinenoptimierung musst du dir wirklich die nötige Zeit nehmen um dich einzulesen. Hier Wissen aufzubauen ist wichtig und du findest online genug kostenlosen Inhalt, um dir alle Basics rasch selbst beizubringen.

Sprachen

Wenn du nicht nur eine deutsche Website betreiben willst, kannst du über entsprechende Plugins auch mehrsprachige Websites erstellen. Das ist in WordPress zwar möglich, aber schon etwas kniffliger als manch andere Dinge, die wir dir in diesem Artikel vorgestellt haben. Achte darauf, dass die Linkstruktur bei den verschiedenen Sprachversionen schlüssig ist und stelle auf jeden Fall sicher, dass die Übersetzungen professionell sind. Bedenke außerdem, dass du neben der Website dann auch weitere Unterlagen übersetzen lassen musst, beispielsweise deine allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Administrationsbereich

Der Admin-Bereich ist bei WordPress einfach und übersichtlich gestaltet. In der linken Seitenleiste findest du die einzelnen Unterpunkte, etwa die Seiten, Beiträge und Plugins. Auch wenn du noch nie mit WordPress gearbeitet hast, wirst du dich in diesem simplen Backend schnell zurechtfinden.

Admin Bereich in WordPress
Admin Bereich in WordPress. Quelle: impress

Bei bezahlten Themes und auch durch manche Plugins sieht der Admin-Bereich etwas anders aus, beziehungsweise wird er um zusätzliche Funktionen erweitert.

Sicherheit

Damit deine Seite sicher ist, gilt es ebenfalls einiges zu beachten. WordPress generiert automatisiert ein Passwort für dich, das du anschließend ändern kannst und solltest. Außerdem kannst du den Login deiner WordPress-Seite von beispieldomain.com/wp-admin weg, hin zu einer anderen URL, verlegen, die nicht leicht erraten werden kann.

Zusätzlich musst du auch datenschutzrechtliche Aspekte beachten und beispielsweise über deinen Provider eine SSL-Verschlüsselung anlegen, damit die Seite auch für deine Userinnen und User sicher ist. Es ist sehr wichtig, dass du die IT-Sicherheit beachtest.

Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist, dass du alle Aktualisierungen regelmäßig durchführst, sodass du nie veraltete Versionen von WordPress oder von Plugins installiert hast.

Tipp!

Auch deine Buchhaltung sollte sicher sein. Bei der Buchhaltungssoftware sevDesk wird das Thema Sicherheit groß geschrieben.

Die besten Premium WordPress-Themes

Bevor wir unser kleines Ranking starten sei gesagt, dass es nicht das eine beste WordPress-Design gibt. Es gibt tausende Themes und täglich kommen neue auf den Markt. Welches für dich passt, ist eine sehr individuelle Entscheidung, die von dir, deiner Zielgruppe und deinem Unternehmen abhängig ist. Auf der offiziellen WordPress.org-Seite findest zu zahlreiche Themes und verschiedene Filterfunktionen

Diese Übersicht ist somit nicht als Ranking zu verstehen, sondern eher als Inspiration dazu, welche Designs wir ansprechend finden.

Thrive Themes

Hier hast du ein Komplettpaket an verschiedenen Designs mit praktischen Zusatzfunktionen. Diese Themes sind vor allem auf Marketing ausgerichtet. Das merkst du daran, dass es eigene Designs für Landingpages und Signup-Forms gibt. Ideal also, wenn du mit deinem Unternehmen ganz am Beginn stehst und erstmal eine schlanke Website online bringen möchtest, die dann mit dem Unternehmen mitwachsen kann!

Generatepress

Dieses Theme ist ideal für dich, wenn du dich neu mit WordPress beschäftigst. Der große Vorteil ist, dass es sich hier um ein Freemium-Modell handelt. Du kannst also einmal die Basisfunktionen gratis ausprobieren und dich etwas einarbeiten, bevor du das Upgrade zur Pro-Version durchführst.

generatepress theme

Avada

Avada ist der Alleskönner unter den WordPress-Themes – kein anderes Design wurde so oft verkauft. Wenn du unschlüssig bist, welches Design du wählen sollst, bist du hier ziemlich auf der sicheren Seite, da diese Theme so viele Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt.

Die besten kostenlosen WordPress-Themes

Unter den gratis Themes gibt es unzählige Designvarianten. Da sie ohnehin kostenlos sind, kannst du einfach durchprobieren welches für dich am besten passt. Unsere Tipps:
COLORMAG

colormag theme

Dieses Design ist ideal, wenn Content bei dir im Fokus steht und du eine Seite aufbauen möchtest, die keine klassische Unternehmens-Website ist, sondern eher ein Blog oder eine News-Page. Durch dieses Theme gelingt es dir auch mit einer kostenlosen Version rasch und unkompliziert ein professionelles Design aufzusetzen.

Twenty Seventeen

Dieses Theme ist vorab installiert und quasi die einfache Basisversion. Wenn du eine Seite ohne besondere Zusatz-Features haben möchtest oder erstmal deine WordPress-Fähigkeiten verbessern willst, kannst du mit diesem Basic-Theme experimentieren und erste Schritte machen. Du kannst es durch Plugins ergänzen, um weitere Funktionalitäten zu erhalten oder später doch noch auf ein Profi-Design wechseln.

twenty seventeen theme

Illdy

Dieses Theme ist für Minimalisten geeignet. Es ist clean, übersichtlich und sorgt für einen gut strukturierten Eindruck. Du kannst es perfekt nutzen, um dein Unternehmen zu präsentieren oder auch deine Leistungen als Freelancer vorzustellen. Bilder können großformatig eingebunden werden und selbstverständlich ist dieses beliebte Theme auch responsive.

Anleitung: WordPress-Theme installieren

Grundsätzlich hast du bei WordPress im Backend links einen Menüpunkt, über den du zu den Designs kommst. Hier findest du zahlreiche Themes, die du kostenlos nutzen kannst. Du kannst neue Themes dort mit wenigen Klicks installieren und dich in einer Vorab-Ansicht davon überzeugen, wie deine Seite anschließend aussehen wird.

Gekaufte Themes erhältst du üblicherweise als Download-Datei im ZIP-Format. Um dieses Premium-Theme zu installieren, rufst du im WordPress-Backend wieder den Bereich der Designs auf, aber wählst diesmal nicht eines der vorhandenen aus. Du klickst auf „hochladen“, wählst die entsprechende Datei von deinem Computer aus und wartest, bis das Theme hochgeladen wurde. Anschließend kannst du es installieren und mit den Anpassungen beginnen.

WordPress individualisieren: wie passe ich mein Design an?

Wenn du ein neues Theme installiert hast, sieht es meist auf den ersten Blick nicht gut aus. Du musst Zeit investieren um alles so zu gestalten, wie du es haben möchtest.
Was lässt sich grundsätzlich alles ändern? Beispiele dafür sind:

  • Statische Seite vs. Beitragsseite
  • Farben
  • Bilder
  • Menü-Strukturen
  • Widgets
  • Bei bezahlten Designs: noch viel mehr!

Einige Grundeinstellungen deiner Website kannst du somit direkt über das Design anpassen. Dazu zählen beispielsweise die Farben und auch welche Seite als statische Seite festgelegt wird. Nahezu alle Premium Themes haben einen eigenen „Customizer“. Du klickst wieder im Backend links auf Designs, dann auf Themes und dort bei dem von dir installierten Theme auf „Customizer“. Diese Funktion ist meist besonders hilfreich und einfach. Per Drag & Drop lassen sich Bereiche verschieben, Farbe und Schriftgrößen sind mit wenigen Klicks angepasst.

Generell gilt: Du kannst dir für Übungszwecke eine kostenlose WordPress-Seite erstellen und dort alles ausprobieren, bevor du wirklich direkt an deiner eigenen Website arbeitest. So weißt du schon vorher sicher wie Vieles funktioniert und kannst deine Skills in diesem Bereich verbessern.

Wenn dir die Funktionalitäten im Backend so nicht ausreichen, kannst du auch direkt im CSS-Code deiner Website arbeiten. Das ist allerdings nur dann zu raten, wenn du zumindest Basiswissen hinsichtlich der Programmierung vorzuweisen hast. Für relativ einfache Einstellungen an deiner Seite ist es typischerweise bei WordPress nicht nötig im CSS aktiv zu werden.

WordPress regelmäßig aktualisieren

Wichtig ist, dass du deine Seite nicht nur einmal erstellst und dann nie wieder angreifst, sondern dich regelmäßig darum kümmerst. Es gibt immer wieder Updates von Plugins, direkt von WordPress selbst und auch von den installierten Themes.

Update verfügbar?

Woher weißt du also, wann es Updates gibt? Dazu musst du nur die Backend öffnen und in der linken Leiste auf „Aktualisierungen“ klicken. Dort siehst du dann zuerst, ob es eine neue WordPress-Version gibt. Wenn das der Fall ist, solltest du diese installieren.

Darunter ist ersichtlich, ob es auch für Plugins neue Versionen gibt. Außerdem findest du da auch die Info, ob die neue Version des Plugins mit deiner WordPress-Version laut Autor des Plugins kompatibel ist. Für die Dauer des Updates ist deine Website kurz nicht erreichbar, typischerweise liegt die Zeit einer solchen Aktualisierung bei unter einer Minute.

Update installieren

Wenn du wie beschrieben Aktualisierungsmöglichkeiten gefunden hast, brauchst du nur den entsprechenden Button direkt daneben anklicken und das Update startet. Du siehst, wenn das Update abgeschlossen ist und kannst danach zur Übersicht der anstehenden Aktualisierungen zurückkehren.

WordPress Theme – Fazit

WordPress ist aus gutem Grund das wohl beliebteste Content Management System. Auch ohne Programmier-Skills kannst du dir eine professionelle Website basteln. Die kostenlosen Themes ermöglichen dir einen einfachen Einstieg und wenn du es gleich professioneller angehen möchtest, kannst du für vergleichsweise wenig Geld großartige Designs kaufen, die extrem viele Optionen bieten. Ein großer Vorteil ist, dass du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst, denn nahezu alle Bestandteile der Website können flexibel angepasst werden.

Wichtig ist, dass du dir genügend Zeit nimmst um dich für ein passendes Design zu entscheiden. Später auf ein neues Theme umzusteigen ist zwar möglich, aber immer ein anstrengender Aufwand, den du vermeiden solltest. Außerdem solltest du dich mit weiteren Features beschäftigen, die zum Erfolg deiner Seite beitragen können. Dazu zählt das Einbinden hilfreicher Plugins und insbesondere natürlich auch die Suchmaschinenoptimierung.

Unser Fazit: Mit genügend Zeit und Lernbereitschaft wird es dir gelingen ohne Vorkenntnisse eine solide, schöne Website zu erstellen, die dich und dein Unternehmen perfekt repräsentiert!

Alisha Meier

Um seine Zielgruppe im Internet zu begeistern muss man kreativ sein. Alisha besitzt diese Kreativität und weiß als Content Marketerin bei sevDesk, welche Inhalte im Netz funktionieren. Im Blog beschäftigt sie sich mit sämtlichen Kreativthemen und versucht Selbstständige zu inspirieren.

Weitere Artikel