9 Must-Haves für erfolgreiche Online-Unternehmer

Für manche Realität, für andere nur eine Illusion: der Traum des eigenen Online-Unternehmens.

Glaubt man Schätzungen verschiedener Marktforschungsinstitute, scheitern bis zu 90 % aller Internet-Unternehmer bereits in den ersten beiden Jahren.

Ja, du hast richtig gehört. Nur jedem Zehnten gelingt es mit seinem Online-Business wirklich durchzustarten. Aber warum? Vielen Menschen fehlen schlicht und ergreifend die Basics, um als digitale Unternehmer erfolgreich zu sein.

In diesem Blogbeitrag habe ich neun Dinge zusammengetragen, die du als (zukünftiger) Online-Unternehmer brauchst.

Das erwartet dich heute:

1. Du musst Visionen und Ideen haben!

„Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“, wusste schon der französische Dichter Victor Hugo. Und wohl kaum etwas ist schnelllebiger als das Internet. Um als Online-Unternehmer durchzustarten, brauchst du also vor allem eines: die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt. Damit einher geht die Fähigkeit ein Gespür für zukünftige Entwicklungen in der Online-Branche zu haben.

Wer schon vor allen anderen ahnt, was als nächstes kommt, kann diesen Vorsprung nutzen. Ein Vorsprung, von dem sowohl Gründer als auch gestandene Entrepreneure profitieren werden. Unternehmerischer Weitblick ist gefragt oder anders ausgedrückt: Habe eine Vision, halte an ihr fest, und verwirkliche sie zum idealen Zeitpunkt.

Visionen und Ideen

Woher bekommst du Ideen, wenn du selbst nicht kreativ bist?

Es ist dabei nicht zwangsläufig notwendig, dass eine Vision von dir selbst stammt. Nicht jeder Mensch verfügt über die Gabe massenhaft Ideen aus dem Hut zu zaubern. Besitzt du unternehmerisches Geschick? Dann kann es auch ausreichend sein, wenn du weißt, wie du unverwirklichte Ideen von anderen findest und an deren Verwirklichung mitwirkst.

Suche kreative Mitgründer oder hole dir Ideen auf entsprechenden Portalen und Communities im Netz. Eine Vielzahl von Events finden darüber hinaus deutschlandweit und damit auch immer wieder in deiner Nähe statt.

Sie werden von Institutionen wie der IHK (= Industrie- und Handelskammer) oder dem Berufsnetzwerk Xing organisiert. Auch Crowdfunding Plattformen (z.B. Kickstarter, Seedmatch oder Companisto) erweisen sich als nützliche Inspirations- und Motivationshilfen. Deine Möglichkeiten sind vielfältig.

Gerade wenn du dich dazu beschließt Mitgründer ins Boot zu holen, kann daraus eine fruchtbare Symbiose entstehen. Founderio hilft dir beispielsweise als Startup Vermittlungsplattform und führt Menschen zur Verwirklichung einer Geschäftsidee zusammen.

Kreativität auf der einen Seite und Unternehmergeist auf der anderen Seite – die Stärken deines Mitgründers gehören im Idealfall eher zu deinen Schwächen und umgekehrt. Damit ergänzt man sich im Team und jeder kann seine Stärken gezielt einbringen.

Wie kannst du aus deiner Idee Geld machen?

Du besitzt eine gute Idee, weißt aber nicht wie du daraus Geld machen sollst? Hier sind für dich die vielfältigen Möglichkeiten im Netz kurz und prägnant zusammengefasst:

  • Produkte handeln: Über Online-Shops mit physischer Ware handeln.

Zum Beispiel handelst du auf Amazon mit Deko-Artikeln.

  • Produkte herstellen: Eigene Produkte über einen Online-Shop vertreiben.

Zum Beispiel verkaufst du über den Online-Shop auf deiner Website selbstgestaltete T-Shirts.

  • Service anbieten: Eine Dienstleistung auf Abonnement-Basis zur Verfügung stellen.

Zum Beispiel stellst du eine digitale Buchhaltungssoftware für Selbstständige und Klein- und mittelständische Unternehmen bereit und verlangst dafür eine gewisse Monatspauschale.

  • Digitale Produkte verkaufen: Einmalig eine digitale Dienstleistung verkaufen.

Zum Beispiel verkaufst du über mehrere Plattformen ein selbstgeschriebenes E-Book über Ernährung und Krafttraining.

  • Informationen bereitstellen: Informationen für Menschen bereitstellen und via Affiliate oder AdSense Geld verdienen (Stichwort Nischenseiten).

Zum Beispiel betreibst du eine Nischenseite über Powerfood (Chia, Quinoa…) und erzielst Einnahmen über Affiliate-Links zu Nahrungsmittelherstellern, die Powerfood im Sortiment führen.

  • Menschen vernetzen: Eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der sich Menschen vernetzen können und dafür eine monetäre Gegenleistung erhalten.

Zum Beispiel schaffst du eine Online-Datingplattform für alleinerziehende Eltern und bekommst Geld für Premium-Mitglieder und erzielst darüber hinaus Werbeeinnahmen.

  • Kombinierte Geschäftsmodelle: Mehrere der genannten Geschäftsmodelle miteinander verknüpfen.

Zum Beispiel erzielst du auf deiner Website zum Thema Selbstständigkeit nicht nur Einnahmen über Affiliate und AdSense, sondern verkaufst gewinnbringend verschiedene E-Books, die darüber hinaus über den integrierten Online-Shop in gebundener Form erworben werden können.

2. Du brauchst ein gutes Produkt oder am besten gleich mehrere!

„Man muss eben etwas anbieten, was die Leute wirklich wollen und woanders nicht bekommen. Dann sind sie auch bereit Geld dafür auszugeben“ -Peer Wandiger

Du kommst heutzutage im Internet und durch das Internet wahrlich an alles – und darin liegt das Problem. Nur weil man im World Wide Web alles bestellen, herunterladen und konsumieren kann, heißt das noch lange nicht, dass auch alles benötigt wird.

Für viele Produkte besteht einfach keine Nachfrage. Gut, für manche Produkte gibt es demgegenüber eine relativ große Nachfrage.

In diesen Fällen herrscht aber häufig ein Überangebot, durch das du dich als Anbieter nur schwer von der Masse abheben kannst oder erst gar keinen Zutritt zum Markt bekommst. Und nein, ich rede hier nicht nur von physischer Ware.

Spätestens seit Amazon sein FBA (Fullfillment by Amazon) etabliert hat, versucht gefühlt jeder Zweite sein Glück als Online-Händler. Ein Produkt kann aber auch in digitaler Form völlig unbrauchbar sein.

Ausreichende Nachfrage und ein nicht überlaufener Markt

Klar, kannst du dich aktuell zu den Lifestyle- und Fitnessexperten einreihen und so wie zig Tausende vom schnellen und einfach verdienten Geld als Online-Dienstleister träumen. In der Regel wird das aber ein Traum bleiben, denn dieser Markt ist in Deutschland dermaßen umkämpft, dass du nur schwer Fuß fassen wirst.

Ebenso wird dein Traum mit deinem E-Book über afrikanische Riesenschnecken hunderttausende Euros zu erwirtschaften, vermutlich nicht in Erfüllung gehen. Die Anzahl an Menschen, die sich für dieses Thema interessieren, ist einfach zu gering.

Ich weiß, diese beiden Beispiele sind sehr extrem, sollen aber letzten Endes eines verdeutlichen: Du brauchst ein oder am besten gleich mehrere gute Produkte.

Was das heißt? Zum einen muss für dein Produkt bzw. deine Produkte genügend Nachfrage bestehen. Zum anderen sollte die Nachfrage nur so groß sein, dass der Markt nicht überlaufen ist.

Nischenseite zum Nebenverdienst

Nischenseiten sind dabei nach wie vor ein Mittel, um mit überschaubarem Aufwand ein gutes passives Einkommen aufzubauen. „Eine ansprechende Website mit hochwertigem Content, den man nicht schon überall anders im Netz findet.“

Das ist die vereinfachte Formel, um dieses Ziel zu realisieren. Generiert deine Seite erstmal genügend Traffic, ergeben sich die Verdienstmöglichkeiten via Affiliate und AdSense von ganz alleine.

Und ja, ich weiß. Vor Jahren konnte man mit AdSense und Affiliate noch deutlich mehr Geld machen. Und ja, ich weiß. Du musst erst einiges an Zeit und Herzblut investieren, bis deine Nischenseite tatsächlich etwas abwirft.

Aber die Praxis zeigt, dass es nach wie vor genügend erfolgreiche Seiten dieser Art gibt. Und schließlich hat ja keiner behauptet, dass es einfach ist, Online-Unternehmer zu sein, oder?

Wie gut ist dein Produkt? Überprüfe es mit dem Business Modell Canvas!

Um sicherzustellen, dass deine Geschäftsidee im Allgemeinen und konkret dein Produkt am Markt bestehen können, empfiehlt es sich vorab einen Businessplan zu erstellen.

Diesen brauchst du nicht nur, um potenzielle Investoren zu überzeugen. Ein Businessplan hilft dir auch bei der Produkt(weiter)entwicklung.

Gerade für Startups eignet sich das Business Modell Canvas. Kein seitenlanges Geplänkel, sondern die wichtigsten Fakten als Businessplan kompakt auf einer DIN A4 Seite dargestellt.

In einem unserer Beiträge haben wir uns ausführlich mit dem Business Modell Canvas befasst und können dir diese Herangehensweise als Online-Unternehmer sehr empfehlen.

3. Entwickle für dich und dein Unternehmen eine Persönlichkeit!

Im Idealfall sollte dir als Online-Unternehmer ab der ersten Sekunde klar sein, wohin die Reise gehen soll. Nur wenn du von Beginn an zeigst wie du dich am Markt positionieren willst, verspricht die ganze Unternehmung ein Erfolg zu werden.

Unabdingbar ist dabei eine eigene unternehmerische Persönlichkeit zu entwickeln. Sie ist quasi die Handschrift deines Unternehmens. Dies gelingt dir zum einen mit emotionaler Intelligenz.

Über die Fähigkeit zur Empathie wirst du in der Lage sein, Kunden, Partner und vor allem eigene Mitarbeiter zu finden, die mit dir an einem Strang ziehen.

Ebenso wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit ist Leidenschaft. Als Online-Unternehmer musst du Begeisterung ausstrahlen.

„Wer keine Leidenschaft mitbringt für das, was er im Internet tut, wird nicht erfolgreich sein.“ -Peer Wandiger

Damit motivierst du nicht nur dein eigenes Team, sondern wirst auch Kunden und Partner beeindrucken. Mit deiner Expertise und deinen Visionen reißt du andere mit und verkörperst täglich von Neuem, wieviel dir deine Existenz als Unternehmer bedeutet und wieviel du dafür zu investieren bereit bist.

4. Disziplin und Durchhaltevermögen sind gefragt!

Wenig Arbeiten und in kürzester Zeit ein hoch rentables Business führen. Timothy Ferriss hat mit seinem Buch „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben!“ vielen Menschen das vermeintlich unbeschwerte Leben als Geschäftsmann im Web schmackhaft gemacht.

Ferriss gibt in seinem Buch tatsächlich viele gute Denkanstöße. Dennoch sollte man sich nicht diesem einen Trugschluss hingeben. Ein Online-Unternehmen ist nämlich definitiv kein Zuckerschlecken. Du benötigst als Unternehmer Disziplin und Durchhaltevermögen, um dich mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung am Markt durchzusetzen.

Geld und Motivation dürfen dir nicht ausgehen!

Gerade am Anfang wird dein Business in aller Regel nichts oder zumindest nicht viel abwerfen. Bleibt zu Beginn das Geld aus, wird sich das möglicherweise auf deine Arbeitsmoral auswirken.

Gerade hier gilt es fokussiert und geduldig weiter zu arbeiten. Dass dermaßen viele Internet-Unternehmer in den ersten Jahren scheitern, kommt nicht von ungefähr.

Viele besitzen kein Durchhaltevermögen oder haben sich im Vorfeld keine Gedanken über eine langfristige Finanzierung gemacht. Irgendwann geht ihnen also entweder das Geld oder die Motivation aus. In den meisten Fällen sogar beides.

Wenn dein Geschäftsmodell demgegenüber die schwere Anfangszeit übersteht und du dir deinen Platz am Online-Markt sicherst, sind deine Chancen gut, ein rentables Unternehmen zu etablieren.

Diszipliniertes Arbeiten & hartnäckige Kundenakquise

Auch in puncto Produktivität ist die Disziplin von großer Bedeutung. Als Online-Unternehmer können einem Aufgaben schnell über den Kopf wachsen und ehe man sich versieht, hat man tausend Dinge angefangen, aber nichts beendet.

Besser ist es, sich immer wieder einigen wenigen Kernaufgaben zu widmen, feste Deadlines zu setzen und so Schritt für Schritt Arbeit abzuhaken.

Das Thema Hartnäckigkeit wird als Online-Unternehmer entscheidend, wenn es um die Kundenakquise geht. ‚Nein‘ heißt in diesem Fall nicht immer gleich ‚Nein‘.

„Verkaufen ist ein Marathon, kein 100-Meter-Lauf.“ -Alfred G. Lämmle

Wichtig ist es am Ball zu bleiben und weiterhin an das Produkt zu glauben. Deine Euphorie und dein Ansporn wird potenzielle Kunden beeindrucken und nicht selten wird durch Hartnäckigkeit aus einem ‚Nein‘ ein ‚Vielleicht‘ und im Idealfall sogar ein ‚Ja‘.

5. Sei mutig und bereit Risiken einzugehen!

Risiko1

„Internet ist nur ein Hype“. Hätten Larry Page und Sergey Brin im Jahr 1995 auf die Worte des Microsoftgründers Bill Gates gehört, würde es heute das erfolgreichste Online-Unternehmen weltweit vermutlich nicht geben. Page und Brin bewiesen stattdessen Mut und brachten zwei Jahre später mit Google die heute meistbesuchte Website der Welt auf den Markt.

Was ich damit sagen will? Als Online-Unternehmer muss man bereit sein Risiken einzugehen und Geld zu investieren. Was nützt einem die beste Geschäftsidee, wenn man im Anschluss nicht den Mut besitzt sie auch umzusetzen? Richtig, rein gar nichts!

Dein Online-Business wird nur dann ein Erfolg werden, wenn du zu jedem Zeitpunkt bereit bist mutige und unter Umständen auch riskante Entscheidungen zu treffen. Zögern kann im schnelllebigen Internet schnell bedeuten, dass du den Anschluss verlierst.

6. Vermarkte dich selbst – trete selbstsicher und authentisch auf!

Viele Menschen fühlen sich zum Online-Unternehmer geboren. Aber ihnen fehlt diese eine, elementare Sache: ein Produkt oder eine Dienstleistung. Aus der Not wird dabei vielerorts eine Tugend. Kurzerhand werden die Menschen selbst zum Produkt.

Worauf ich hinaus will? Im Netz muss man sich als Unternehmer selbstvermarkten können. Natürlich gilt das insbesondere für Personen, die sich selbst als Marke etablieren möchte. Ich denke da vor allem an die vielen Reise- und Lifestyleblogger.

Gute Selbstvermarktung gehört aber auch bei Online-Unternehmern dazu, die entweder mit physischer Ware handeln oder Dienstleistungen im Netz anbieten.

Selbstsicheres und authentisches Auftreten hat zweifelsohne eine positive Auswirkung auf die Außenwahrnehmung und sorgt für ein positives Image deines Unternehmens.

7. Lerne Arbeit abzugeben – Stichwort Outsourcing!

Gerade zu Beginn ist das Geld als Entrepreneur in den meisten Fällen knapp, was auch der Grund ist, warum eine Vielzahl der Unternehmer am Anfang am liebsten alles selber machen wollen. Lieber Zeit statt Geld investieren, ist die Devise.

Aber ist das wirklich der richtige Weg? Mal ganz davon abgesehen, dass ein Tag nun mal nur 24 Stunden hat, sollte man frühzeitig lernen Arbeit abzugeben. Warum du das tun sollst? Nun, zum einen kannst du dich dadurch auf dein Kerngeschäft konzentrieren.

Zum anderen wirst du manche Dinge einfach nicht mit derselben Produktivität und Qualität bewältigen können wie ein Experte. Häufig sind das Aufgaben, die darüber hinaus sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Da ist es einfach naheliegend, solche Projekte outzusourcen.

Outsourcing

Freelancer – Fiverr & Upwork helfen bei der Vermittlung

Die Online-Welt bietet dir hierfür eine Vielzahl an Möglichkeiten – Freelancer soweit das Auge reicht. So kannst du beispielsweise für kleinere Grafikdienstleistungen über das Vermittlungsportal Fiverr entsprechende Designer ausfindig machen, die dir bereits ab wenigen USD entsprechende Projekte realisieren.

Suchst du hingegen freie Mitarbeiter für etwas größere Projekte, bist du bei Upwork an der richtigen Stelle.

Die weltweit größte freelancing Plattform mit rund 12 Millionen registrierten Nutzern bietet von Seiten der Freelancer ein breites Produktportfolio. Neben Grafikern & Kreativen findest du hier auch Software-Entwickler, virtuelle Assistenten oder Online-Texter.

In einem entsprechenden Beitrag habe ich mich erst vor kurzem ausführlich mit dem Thema Outsourcing beschäftigt.

8. Eigne dir Wissen über Online-Marketing an!

Wenn du als Unternehmer im Netz erfolgreich sein willst, solltest du dich in der entsprechenden Online-Materie auskennen.

Conversion Funnel, SEO, SEA, Social Media Marketing oder auch Influencer Marketing sollten für dich deshalb keine Fremdwörter sein.

Marketing im Netz unterscheidet sich nämlich vom klassischen Marketing. Gerade in Bezug auf die Kommunikations- und Distributionspolitik (zwei der vier zentralen Marketinginstrumente) bietet das Online-Marketing vielfältige, neue Möglichkeiten.

Dein Produkt oder deine Dienstleistung kann nicht nur über neue digitale Vertriebswege abgesetzt werden. Auch Werbung und Direktmarketing funktionieren im Netz anders als offline.

Meine Handlungsempfehlung lautet an dieser Stelle deshalb: Lerne frühzeitig die Basics im Bereich Online-Marketing und bilde dich dauerhaft weiter. Ohne dieses Wissen wirst du als Online-Unternehmer scheitern!

„The internet is like a wave: either you learn how to swim or you will drown.“

Woher bekommst du das Wissen?

Das Netz stellt dabei nicht nur zum Erlernen, sondern auch zur Weiterbildung unzählige Inhalte bereit. Bist du ein audiovisueller Typ, können dich Trainingsvideos auf Video2Brain, Udemy oder auch Youtube intensiv schulen.

Ebenso bieten viele Online-Unternehmen mittlerweile kostenlose Webinare zu den unterschiedlichsten Themen des Online-Marketings.

Eignest du dir stattdessen dein Wissen gerne mit Lesen an? Online gibt es eine Vielzahl an Blogs und E-Books zum Thema, während Offline-Literatur in Form von Magazinen und Büchern zur Verfügung steht.

9. Du benötigst eine gute Website!

Als Online-Unternehmer sehnst du dich am Anfang vor allem nach einem: Aufmerksamkeit. Was bringt dir das tollste Produkt oder die beste Dienstleistung, wenn niemand anderes weiß, dass es dich und dein Produkt gibt.

Für Aufmerksamkeit soll in aller Regel deine Unternehmenswebsite sorgen. Sie bleibt darüber hinaus während deiner gesamten Unternehmung dein Aushängeschild. Dieses Aushängeschild muss gehegt und gepflegt werden. Responsibility, Long Scrolling, Flat Desgin… die Liste optischer Kriterien für deine Website lässt sich im 21. Jahrhundert schier endlos fortsetzen.

Design UND Content

Nicht nur das Aussehen ist wichtig. Auch auf den Inhalt kommt es an. Du brauchst hochwertigen Content, der immer wieder neue Besucher auf dein Unternehmen aufmerksam macht. Die Lösung dafür ist ein Unternehmensblog, der sich idealerweise thematisch an deiner Zielgruppe orientiert.

Darin kannst du über Themen berichten, die zu deinem Produkt und damit auch zu deinen potenziellen Kunden passen. Wichtig ist dabei, dass du einen Mehrwert bietest. Etwas, dass die Menschen auf anderen Websites nicht oder nur schwer finden. Gute Inhalte werden vom Publikum honoriert und sorgen für ordentlichen Traffic auf deiner Website.

Der nette Nebeneffekt, viele Menschen werden unter Umständen erst durch deinen Unternehmensblog auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam. Aus einem interessierten Leser wird so ein überzeugter Kunde.

Wie erstellst du deine Website?

Geht es konkret um die Umsetzung deiner Website, hast du unterdessen die Qual der Wahl. Bei entsprechendem Knowhow kannst du natürlich selber als Webdesigner aktiv werden und eine Website basteln.

Quellcode

Um einen Quellcode selbst zu schreiben, sind aber HTML und CSS als Programmiersprachen Pflicht. Möchtest du mehr Flexibilität sind JavaScript und PHP unabdingbar. Hinzu kommt, dass du dich selbst um das Webhosting kümmern musst.

Ohne entsprechende Kenntnisse kannst du selbstverständlich auch einfach einen Webdesigner engagieren, der die Website nach deinen Wünschen realisiert. Dies ist aber in aller Regel sehr teuer.

Baukastensysteme oder lieber gleich Contentmanagement

Gerade für Anfänger empfiehlt es sich deshalb auf Homepage-Baukastensysteme zurückzugreifen. Wärmstens empfehlen kann ich hier das Baukastensystem von 1&1 . Mit 1&1 Website* gelingt es dir ohne besondere Vorkenntnisse eine anschauliche Website zu gestalten. Die Domain gibt es hier ebenso wie über 20 Millionen Bilder, Design- und Textvorlagen gratis dazu.  Das Ganze gibt es im Basis-Tarif bereits ab 0,99 €/Monat.

Ganz allgemein ist das praktische an Baukastensysteme, dass sie überwiegend auf dem WYSIWYG-Prinzip (What You See Is What You Get) basieren und deshalb  keine Programmierkenntnisse erfordern. Häufig kann der Nutzer dabei zwischen verschiedenen, teils kostenlosen HTML-Themes als Vorlagen auswählen.

Die eigentlichen Inhalte werden dann direkt auf dem Webserver eingegeben und auch das Webhosting übernimmt der jeweilige Anbieter.

Die eleganteste Lösung sind zu guter Letzt sogenannte Contentmanagmentsysteme, allen voran WordPress. Sie stellen eine Alternative zum Baukastensystem dar und lassen dir als Nutzer mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Neben einem WYSIWYG-Editor können bei diesen Systemen auch die Quellcodes direkt editiert werden. Häufig werden auch hier Webhosting-Pakete gegen Bezahlung von Seiten des Anbieters bereitgestellt.

Fazit

Es sind oft Nuancen, die einen erfolgreichen Online-Unternehmer von jenem unterscheiden, der scheitert. Mit meinen heutigen neun Ratschlägen konnte ich dir hoffentlich den Start ins eigene Business erleichtern oder dir für dein geplantes Unternehmen Anstöße zum Nachdenken geben.

Hast auch du Tipps und Ideen, die für einen Online-Unternehmer nützlich sein können? Ich freue mich über Anregungen und Kommentare.

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Peter Sutter

Head of Marketing und bei den neusten Marketingstrends up to date. Peter kennt die Kunden von sevDesk genau und weiß daher um die Bedürfnisse von kleinen Unternehmen. Auf unserem Blog teilt er sein Wissen mit dir!

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