Mit diesen 7 Tipps Traffic generieren & verbessern!

Traffic ist ein Begriff aus dem Englischen und heißt auf Deutsch „Verkehr“. Im Bereich des Online Marketings versteht man unter Website Traffic die Besucheranzahl auf einer Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Das erwartet dich heute:

Was bedeutet Traffic?

Traffic bezeichnet Besucherströme, also Mengen von unterschiedlichen Besuchern, die sich auf einer Internetseite aufhalten. Traffic bedeutet im Hinblick auf Online Marketing allerdings nicht nur Stau, sondern auch Besucherverkehr. Während wir beim Autofahren möglichst wenig Traffic bevorzugen, versuchen Websitenbetreiber und Internetunternehmen möglichst viel Traffic zu generieren. In der Internetsprache gibt dieser nämlich an, wie viele Besucher sich auf einer bestimmten Website tummeln. Genauer genommen steht der Begriff „Traffic“ für das Datentransfervolumen, das zwischen dem Server und dem Internet entsteht, wenn Internet-Nutzer Webdokumente aufrufen. Eine hohe Besucheranzahl bedeutet demnach, dass die Website populär ist, wodurch wiederum mehr Werbeeinnahmen und Umsätze erwirtschaftet werden können.

Von wo kommt der Traffic auf deiner Website?

Es ist wichtig zu wissen, woher deine Websiten-Besucher kommen. Hieraus kannst du nämlich Rückschlüsse ziehen, welche Traffic steigernden Maßnahmen Erfolg gebracht haben und worin du dich noch ein wenig verbessern kannst. Bitte bedenken, dass der Besucheranteil dabei pro Quelle für jede Internetseite und für jede Websitenart unterschiedlich ist. Wir möchten dir die verschiedenen Besucherquellen kurz aufzeigen und erklären:

Direct-Traffic

Unter dem Begriff “Direct Traffic“ versteht man direkte Besuche deiner Website. Das heißt, der Besucher hat in die Adresszeile die Webadresse deiner jeweiligen Seite eingegeben und ist in Folge dessen auf direktem Wege, also ohne jegliche Zwischenstopps zu dir gelangt. Ebenfalls sind das aber auch wiederkehrende Besucher, die deine Website als Favorit abgespeichert haben. Das kann entweder daran liegen, dass sie bereits Besucher waren oder aber, weil sie deinen Domainnamen irgendwo gehört bzw. gesehen haben. Diese Art von Traffic ist äußerst wertvoll, denn zumeist handelt es sich hierbei wie bereits erwähnt, um wiederkehrende oder neue Besucher, die deine Website von anderen empfohlen bekommen haben. Experten sprechen hier auch von der sogenannten Mund-zu-Mund-Propaganda.

Unser Tipp: Wer gezielt auf Direct-Traffic setzen möchte, der sollte bereits vorab darauf achten, einen einfachen und vor allem einprägsamen Domainnamen zu wählen. Dieser sollte sich im Optimalfall problemlos und ohne Rechtschreibfehler eintippen lassen. Sobald du einen Namen hast, solltest du dir die Domain kaufen, damit sie dir keiner wegschnappt.

Organic Search (Suchmaschinen)

Wer über die organische Suche auf deine Website gekommen ist, hat zuvor auf ein Suchergebnis geklickt. Demnach beinhaltet Organic Search alle Suchmaschinen und Suchdienste wie beispielsweise Bing, Google und die Google Bildersuche.

Paid Search und Display

Mit dieser Bezeichnung sind Quellen gemeint, für die du als Websitenbetreiber bezahlst, damit Werbung in Suchmaschinen und Partnernetzwerken geschaltet wird.

Referral (Links)

Unter dem Begriff Referral versteht man allgemeine Besuche über externe Verlinkungen. Wenn auf einer anderen Website ein Backlink zu deiner Website platziert ist und ein Besucher drauf klickt, wird dieser als sogenannter Referral Besucher gewertet. Demnach sorgen Verlinkungen zu deiner Seite nicht nur für bessere Rankings, sondern können dir zugleich auch mehr Besucher bescheren.

Social Media

Social Media bezieht sich auf Traffic, der von sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube etc. kommt.

Website Traffic generieren – So erhöhst du deine Besucherzahlen

Wenn du ein Onlineunternehmen führst, dann ist Traffic für dich und dein Geschäft überlebensnotwendig. Das versteht sich im Grunde genommen von selbst, denn wenn du keinen Traffic verzeichnest, wird niemand dein Unternehmen bzw. deine Website finden, geschweige denn dir Geld einbringen. Genau aus diesem Grund ist es umso wichtiger, mehrere Strategien gleichzeitig zu verfolgen. Nur so kannst du neue Besucher auf deine Website bringen, das Interesse bereits bestehender Kunden aufrecht erhalten und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaufs erhöhen. So schwierig das alles auch klingen mag, es gibt zahlreiche Mittel und Wege, um noch mehr Besucher und potenzielle Kunden auf deine Website zu locken. Hierbei spielt es keine Rolle wie groß oder klein dein Unternehmen ist. Im Nachfolgenden zeigen wir dir, wie du deine Besucherzahlen Schritt für Schritt erhöhen kannst.

Tipp!

Wenn du deine eigene Website aufbauen willst, weil du dich selbstständig machen willst, haben wir hilfreiche Tipps, wie du deine Selbstständigkeit anmelden kannst.

Neue Inhalte erstellen und bestehende optimieren

Content Marketing zählt heute zu den wichtigsten und zugleich auch gefragtesten Marketingaktivitäten. Im Jahr 2017 wurde es von zahlreichen Marketingfachleuten als wichtigste Methode zur Umsatzsteigerung eingestuft, demnach erfreut es sich immer größerer Beliebtheit. Doch was genau steckt hinter dem Begriff Content Marketing? Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Art von Marketing, die die Erstellung von Onlinematerialien und Onlineinhalten beinhaltet. Allerdings sollen diese nicht für eine Marke werben, sondern das Interesse an deinen Produkten wecken. Prinzipiell gilt zu wissen, dass Content Marketing keinesfalls mit klassischer Werbung gleichgesetzt werden kann, denn du wirbst dabei nicht für deine Marke, sondern bietest deinen Lesern und Interessenten einen Mehrwert.

Zu den gängigsten Formen des Content Marketings zählen Inhalte für soziale Medien, Blogs, Newsletter und Fallstudien. Natürlich ist es äußerst schwer den sekündlich neu veröffentlichten Inhalten zu konkurrieren, doch solange du stets neue Inhalte bereitstellst, die deinen Lesern einen Mehrwert bieten, wird dir diese Vorgehensweise aller Voraussicht nach mehr Traffic bescheren. Zudem solltest du deine bestehende Website bestmöglich optimieren. Denke dabei zum Beispiel über die Einbindung neuer Blogartikel, Bildmaterialien, Videos und Infografiken nach. Berücksichtige jedoch: Google freut sich über neue Inhalte mehr als über alte.

Paid Traffic: Mehr Geld in Kampagnen stecken und Anzeigen optimieren

Unter den Begriff Paid Traffic fallen wie bereits erwähnt sämtliche Marketingmaßnahmen, bei denen du für die Websitenbesucher zahlst. Hierzu gehören unteranderem Werbekampagnen in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook Werbung. Aber auch AdWords-Anzeigen, Videowerbung, Werbebanner und Popups sind Bestandteil des Paid-Traffics. An dieser Stelle fragst du dich vermutlich, ob sich Werbung in den sozialen Medien überhaupt lohnt? Wir können diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die sozialen Medien bieten nämlich einen wertvollen Vorteil gegenüber Pay-per-Click-Anzeigen. Sie ermöglichen dir, potenzielle Kunden anzuvisieren, die du mit deinen Inhalten und Produkten erreichen möchtest.

Mehr Backlinks bekommen

Unter Backlinks versteht man direkte Verlinkungen auf deine Website. Diese sorgen nicht nur für bessere Rankings, sondern bescheren dir zugleich auch mehr Besucher. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um einen sichtbar platzierten Link auf einer gut besuchten Website handelt. Verweise bzw. Backlinks auf deine Seite sind daher auch sehr wertvoll und dienen zugleich als guter Traffic. Im Grunde genommen bilden Backlinks die Nervenbahnen des World Wide Web und sind für Nutzer sowie Google enorm hilfreich und wichtig um neue Inhalte zu erschließen. Genau aus diesem Grund sollte sich jeder Webmaster mit den wichtigsten Linkbuildingmaßnahmen vertraut machen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, einzelne Backlinks zu erwerben, allerdings wird Google vermutlich früher oder später darauf aufmerksam.

Aktivitäten und Posts in den sozialen Netzwerken mit Links zur Website

Social Media ist der einfachste Weg, um deinen SEO-basierten Content zu pushen. Zwar haben die eingehenden Links aus deinen geteilten Beiträgen nicht denselben Einfluss wie authentische Backlinks von qualitativ hochwertigen Websiten, sind allerdings trotzdem in der Lage dazu, deine Bounce-Rate und die Verweildauer positiv zu beeinflussen. Wenn deine Inhalte den Lesern einen Mehrwert bieten und sie auf deiner Website verweilen, um alles zu lesen, dann erkennt Google deine Seite als wertvoll an. Zudem kann Social Media auch dazu führen, dass du authentische und qualitativ hochwertige Links von einflussreichen Websites bekommst.

Ladezeiten verringern und Website für mobile Endgeräte optimieren

Viele Website Betreiber nehmen an, die Ladezeit ihrer Website spiele keine Rolle. Doch diese Annahme ist falsch, denn eine bereits 1-sekündige Verzögerung beim Lade einer Website führt zu rund 11 Prozent weniger Seitenaufrufe. Doch das ist noch lange nicht alles, denn zugleich musst du in diesem Fall auch mit knapp 7 Prozent weniger Conversions rechnen. Eine kürzere Ladezeit verbessert daher nicht nur die Conversionsrate deiner Website, sondern beschert dir unteranderem auch mehr organischen Traffic. Genau aus diesen Gründen ist die Minimierung der Ladezeit deiner Website für dich unerlässlich.

Website in Bezug auf SEO und SEA optimieren

Durch Suchmaschinenmarketing kannst du mehr Besucher und potenzielle Kunden generieren. Hier unterscheidet man zwischen SEO und SEA. Was es mit diesen beiden Begriffen auf sich hat, erklären wir dir jetzt:

SEO steht für Search Engine Optimization und zu Deutsch für Suchmaschinenoptimierung. Bei SEO geht es in erster Linie darum, dass deine Website von großen Suchmaschinen wie Google und Co. besser gefunden wird. Je höher dein Platz im Suchergebnis-Ranking, desto besser.

SEA auch Suchmaschinenwerbung oder Search Engine Advertising genannt, ist ein Teilbereich des Suchmaschinenmarketings und gehört der Kategorie Online Marketing an. Die Suchmaschinenwerbung umfasst den Bereich bezahlter Anzeigen, die in erster Linie auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. ausgespielt werden.

Affiliate Marketing

Durch Affiliate Marketing kannst du innerhalb deines Marketingkonzeptes deine Angebote im Internet auf anderen großen Websites platzieren lassen. So sorgst du dafür, dass neue Besucher durch deinen Affiliate Partner auf deine Website gelangen. Da das Generieren von Besuchern mit Affiliate Marketing allerdings äußerst stark von den jeweiligen Affiliate Partnern abhängig ist, solltest du verständlicherweise mehrere Kanäle für dein Onlinemarketing nutzen. Nichts desto trotz stellt Affiliate Marketing eine gute Möglichkeit dar, um viele neue, interessierte Besucher zu generieren.

Traffic messen und analysieren

Wie viele Nutzer haben meine Seite in einem bestimmten Zeitraum besucht? Wie viele davon waren neue Besucher und woher kamen sie? Über die organische Suche oder über Werbeanzeigen? Welchen Weg sind sie auf meiner Website gegangen? Diese und viele weitere Fragen beantworten dir praktische Webanalyse Tools. Wir zeigen dir verschiedene Möglichkeiten, wie du den Website-Traffic messen und analysieren kannst. Ebenso gehen wir darauf ein, warum die Trafficanalyse eine so wichtige Bedeutung für das Online Marketing hat.

Bedeutung für das Online Marketing

Der Traffic einer Website gibt Aufschluss darüber, wie beliebt die Inhalte und Angebote sind. Als Websiten-Betreiber liefert dir der entsprechende Wert außerdem einen überschaubaren Anhaltspunkt, wie viel Traffic generiert werden muss, um ähnliche Erfolge zu erzielen.

Angenommen du möchtest einen profitablen Blog zu einem bestimmten Themengebiet aufbauen, dann solltest du wissen, wie viel Traffic die erfolgsreichsten und bekanntesten Blocker in deinem gewünschten Bereich generieren. Anhand einer detaillierten Analyse der Konkurrenz kannst du anschließend abschätzen, welche Maßnahmen bei der Konkurrenz funktionieren und welche eher nicht. Hieraus ergeben sich am Ende zahlreiche Rückschlüsse, die du guten Gewissens für deine Website nutzen kannst.

Eventuell möchtest du aber auch fremde Websites für Werbemaßnahmen nutzen? Mit gutplatzierten Anzeigen auf Websites und Blogs, die zu deiner Zielgruppe passen, ist das überhaupt kein Problem. Daher ist es auch in diesem Zusammenhang äußerst sinnvoll, den Traffic entsprechender Websites vorab zu analysieren. Denn hier gilt: Je mehr Besucher auf die Website gelangen, desto mehr Menschen kommen mit deiner Anzeige in Kontakt. Allerdings solltest du bedenken, dass ein hoher Traffic noch kein hundertprozentiger Erfolgsgarant für eine Website ist. Er spielt zwar eine äußerst wichtige Rolle, doch noch signifikanter sind die Conversions, die über die Websiten-Besucher erzeugt werden.

Tools, um Traffic zu messen

Viele Websites veröffentlichen ihre Traffic-Zahlen nicht. Hier fällt es daher oftmals schwer, genaue Werte zu erhalten. Es gibt allerdings auch vereinzelt einige kommerzielle Websiten, die ihre Mediadaten als PDF oder eine extra Advertising-Page anbieten. Dort findest du alle relevanten Traffic-Zahlen und mit ein wenig Glück sogar demografische Daten zur Besuchergruppe. Wertvolle Informationen zum Traffic und zur Zielgruppe sind außerordentlich wichtig. Dies trifft vor allem auf Unternehmen zu, die Werbung auf den unterschiedlichsten Websites schalten wollen. Aus diesem Grund veröffentlichen Website-Betreiber ihre Traffic-Zahlen schon allein aus Eigeninteresse, denn dadurch lassen sich potenzielle Werbepartner deutlich leichter überzeugen. Sind die gewünschten Daten nicht veröffentlicht, dann kannst du auf externe Tools zurückgreifen, also andere Webdienste nutzen. Im Folgenden möchten wir dir die fünf beliebtesten und kostenlosen Tools kurz vorstellen:

Google Search Console

Das kostenlose Analysetool Google Search Console unterstützt dich bei der Suchmaschinenoptimierung und stellt dir als Webmaster alle verfügbaren Daten und Berichte zur Verfügung.

Hubspot

Hubspot ist eine Plattform für Marketing, Vertrieb und Kundenservice, die dich als Unternehmer dabei unterstützt, nachhaltig und vor allem effektiv zu wachsen.

Google Analytics

Mit Google Analytics kannst du eine kontinuierliche Analyse und statistische Auswertung deiner Website betreiben.

Piwik

Das Tool Piwik dient zur Erfassung von statistischen Informationen über die verschiedensten Websites.

Fazit

Grundsätzlich solltest du wissen, dass das Generieren von Traffic verständlicherweise nicht von heute auf Morgen funktioniert. Möchtest du die Anzahl deiner Websitebesucher steigern, so solltest du dir einen konkreten Plan machen. Am besten stellst du diesen direkt für ein halbes oder sogar ganzes Jahr auf. Als Grundbasis dienen gute und auf deine Zielgruppe abgestimmte Inhalte. Sobald sich die ersten Besucher bemerkbar machen, kannst du Schritt für Schritt geeignete Maßnahmen ergreifen, um mehr Traffic zu generieren.

Nadine Höpf

Nadine spezialisiert sich auf die Erstellung und Bereitstellung von Inhalten auf Blogs und Lexikas. Dabei lässt sie ihrer Kreativität freien Lauf und behält die aktuellen SEO Anforderungen immer im Blick. Mühelos erstellt sie Inhalte auch auf französisch.

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