Social Media Strategie – So baust du mit dem richtigen Content eine Community auf

Social Media Marketing ist eine Form des Online-Marketings, bei dem man die Sozialen Medien wie beispielsweise Facebook, Twitter oder auch Pinterest nutzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Für berufliches Social Media Marketing werden in erster Linie Xing und LinkedIn, in letzter Zeit aber auch Twitter verwendet. Social Media Marketing sollte allerdings nicht nur auf die virtuellen sozialen Medien beschränkt bleiben, auch ein großes „analoges“ Netzwerk mit einer gezielten Ansprache kann unter den Begriff subsummiert werden.

Das erwartet dich heute

Warum Du Social Media Marketing nutzen solltest
Die Vorteile des Social Media Marketings
Nachteile des Social Media Marketings
Wie viel kostet mich Social Media Marketing?
Social Media Strategie entwickeln – Schritt für Schritt
↳ 1. Finde Deinen Ist-Zustand heraus
↳ 2. Zielgruppe
↳ 3. Konkurrenzanalyse
↳ 4. Die Ziele deines Social Media Marketings
↳ 5. Social Media Content Strategie
↳ 6. Die Umsetzung der Social Media Strategie
↳ 7. Social Media Analytics – Prüfe deine Ergebnisse
↳ 8. Social Media Monitoring 
Fazit

Warum Du Social Media Marketing nutzen solltest

Beim Social Media Marketing kannst du ganz neue Wege beschreiten. Im Mittelpunkt steht allerdings nicht der schnelle Verkaufserfolg, sondern die Follower, also deine Zielgruppe. Denn die tragen entscheidend dazu bei, dass dein Unternehmen langfristig Erfolg hat. Daran solltest du bei allen Strategien und Kampagnen denken.

Die Vorteile des Social Media Marketings

Social Media Marketing ist beliebt. Ein Grund dafür sind die vielen Vorteile, die diese Form des Marketings bietet. Dazu gehören:

1. Die immense Reichweite

Eine kürzlich erschienene Studie des Branchenverbandes Bitkom e.V. kommt zu dem Ergebnis, dass weltweit mehr als drei Milliarden Menschen in irgendeiner Weise die Sozialen Medien nutzen. In Deutschland ist das Bild sogar noch positiver: Neun von zehn Menschen, die im Netz aktiv sind, sind in einem Netzwerk aktiv. Welches Unternehmen würde sich eine derart große Reichweite entgehen lassen? Damit ist die große User-Zahl ganz klar ein Vorteil des Social Media Marketings.

2. Eine eigene Anhängerschaft aufbauen

Was früher der Fan-Club war, ist heute die Facebook Gruppe. Durch Social Media Marketing geht es sogar noch besser als früher, denn die Fans sind hier auch untereinander vernetzt. Das macht das Ganze schneller und vor allem auch interaktiver. Ein Kreislauf, der sich von außen immer wieder selbst befeuert. Unternehmen, die es geschickt anstellen, können so in kurzer Zeit eine große Community aufbauen und viele Follower hinter sich versammeln.

Twitter Profil von Coca-Cola
Coca-Colas Twitter Profil mit mehr als 3 Millionen Followern

3. Die Marke gezielt weiterentwickeln

Der Punkt „Interaktion“ von oben hat noch einen weiteren Vorteil: Geplante Veränderungen an der eigenen Marke können vorab in der Community getestet werden. Das bedeutet, dass ihr so kostenloses Feedback bekommt. Eine andere Möglichkeit: Ihr könnt die Wünsche und Anregungen Eurer Follower nutzen und die in die Weiterentwicklung der Marke einbeziehen.

Umfrage auf dem Twitter Profil von Coca-Cola
Die Coca-Cola & Peanuts-Debatte vom August 2018

4. Die Konkurrenz im Auge behalten

Ein Markt-Monitoring lässt sich mit Social Media Marketing natürlich auch bestens verbinden.

Nachteile des Social Media Marketings

Wo es Vorteile gibt, gibt es in der Regel auch Nachteile. Das ist auch beim Social Media Marketing nicht anders.
Ein großer Nachteil oder jedenfalls ein Punkt, den man im Auge haben sollte, ist der mögliche Kontrollverlust. Wenn ihr mit einem offenen Forum arbeitet oder nur hin und wieder die Kommentare in den Sozialen Medien beobachten könnt, kann es schnell aus dem Ruder laufen. Trolle, also Personen, die absichtlich einen Streit vom Zaun brechen, können sich einschleichen und Unruhe stiften. Im schlimmsten Fall schadet ihr eurem Ruf und damit das Marketing nach hinten los. Daher sollten Unternehmen Zeit und vor allem auch Manpower aufbringen, um Postings im Auge zu behalten und unflätige Kommentare sofort löschen. Das jedoch kostet Geld – und ist daher gerade für Start-ups nicht einfach zu bewerkstelligen.
Daneben ist man auch immer von der Technik abhängig. Stürzt der Server ab oder hast du gerade keinen Internet-Zugang kannst du auch kein Social Media Marketing betreiben.

Wie viel kostet mich Social Media Marketing?

Natürlich gibt es auch Social Media Marketing nicht umsonst. Allerdings variieren die Kosten stark in Abhängigkeit davon, was man erreichen will. Soll nur eine kleine Kampagne auf Facebook gestartet werden, warten andere Kosten auf Euch als bei der Umsetzung einer großen Strategie. Einen Pauschalbetrag, wie hoch die Kosten für Euer Social Media Marketing sein könnten, kann Euch daher wohl niemand geben. Eins solltet Ihr aber immer im Hinterkopf behalten: Bei einer gut durchdachten und nachhaltig umgesetzten Strategie können sich die entstandenen Kosten enorm lohnen. Doch dazu müsst Ihr erst einmal eine Social Media Strategie entwickeln.

Social Media Strategie entwickeln – Schritt für Schritt

Voraussetzung 1: Zielgruppenanalyse

Das beste Marketing wird wirkungslos verpuffen, wenn man seine Zielgruppe nicht kennt. Das ist auch beim Social Media Marketing nicht anders. Daher steht vor jeder Strategie-Entwicklung die Frage danach, wie die Zielgruppe aussieht. Dabei gibt es unterschiedliche Mittel und Wege, um zum Ziel zu kommen. Im Marketing arbeitet man ja ohnehin gerne mit speziellen Tools – und die gibt es natürlich auch für die Zielgruppenanalyse. Die Fragen, die Euch dabei leiten sollten, können sein:

Wenn Ihr diese Frage für Euch beantwortet, könnt Ihr eure Zielgruppe schon etwas eingrenzen. Im nächsten Schritt solltet Ihr dann allerdings bestimmte Tools benutzen. Die gute Nachricht: Es gibt dabei auch kostenfreie Angebote, auf die man bei einer ersten Zielgruppenanalyse zurückgreifen könnt. Daten gibt es zum Beispiel beim Statistischen Bundesamt und auf der Seite von statista.de. Warum aber nicht gleich die eigenen Kunden fragen, was sie von dem Produkt halten und welche Wünsche und Anregungen sie haben? Allerdings solltest Du bei dieser Art der Zielgruppenanalyse ganz genau darauf achten, die Vorschriften der DSGVO einzuhalten.

Der Bereich der kostenpflichtigen Angebote ist natürlich schon größer aufgestellt. Im Bereich Social Media Marketing hat man es auch hier mit den großen Playern zu tun: Facebook und Google Analytics. Beide Funktionen könnt Ihr allerdings nur dann nutzen, wenn Ihr Werbeanzeigen schaltet oder für den Service bezahlt. Gerade bei größeren Kampagnen kann sich das aber lohnen. Die „Zielgruppen-Insights“ von Facebook und die Analysen von Google Analytics liefern sehr genaue Angaben über Eure Zielgruppe, die Euch sehr dabei helfen können, das Marketing passgenau aufzubauen.

Voraussetzung 2: Nutze die Community

Du kannst mit Deiner Social Media Strategie keinen Erfolg haben, wenn Du keine loyale Community aufbaust. Daher ist dieser Schritt wirklich immens wichtig, wenn Du mit Deinem Marketing etwas erreichen möchtest. Dabei solltest Du einen ganz zentralen Fehler nicht machen: Deine Community besteht nicht nur aus Käufern, obwohl die Follower im günstigsten Fall natürlich Deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen sollten. Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist dass Du in Deiner Community durch deine Öffentlichkeitsarbeit Fürsprecher für Deine Sache gewinnst. Das bedeutet: Wenn ein Shitstorm am Horizont heraufzieht, kannst Du darauf hoffen, dass Du einen oder – noch besser – gleich mehrere Advokaten unter Deinen Follower hast, die das Schlimmste verhindern und die öffentliche Meinung wieder in eine positive Richtung für Dich und Dein Unternehmen lenken.

Aber nicht nur das: Deine Follower werden auch positiv über Dich und Deine Idee in ihrem Bekanntenkreis berichten. Das bedeutet, dass Du dadurch Zugang zu einem Markt bekommst, der Dir ohne Social Media Marketing vielleicht verschlossen bleiben würde.

Coca-Cola Foundation Post auf Twitter
Markenimage stärken durch Posts. Hier: Coca-Cola twittert über The Coca-Cola Foundation.

Schritt 1. Finde Deinen Ist-Zustand heraus

Bevor Du mit der Planung und Umsetzung einer Strategie anfängst, solltest Du dir zunächst bewusst sein, wo Du in Sachen Social Media Marketing aktuell stehst. Unsere Übersicht kann Dir dabei helfen, die wichtigsten Punkte herauszufiltern.

Wie sieht es in Sachen Social Media aktuell bei Dir aus?
Hast Du schon bestehende Profile in Sozialen Netzwerken, die Du für Deine (professionellen) Zwecke nutzen könntest? Vielleicht kommen die aber auch gar nicht in Frage und Du musst noch einmal neue Accounts kreieren.

Wie „spricht“ dein Unternehmen nach draußen?
Gibt es schon eine Strategie, wie Dein Unternehmen nach außen kommuniziert? Gibt es vielleicht einen Fahrplan, wie Ihr mit Kundenanfragen und -beschwerden umgehen möchtet oder postet ihr vielleicht schon hin und wieder bestimmte Dinge in den Sozialen Medien? All das sollte hier versammelt werden und Du dir bei der Gelegenheit überlegen, welche Tools in den Sozialen Medien Ihr dafür nutzen könnt, Eure Kommunikationsstrategie hier umzusetzen.

Wie schlägt sich der Wettbewerb?
Je nach dem in welchem Markt Ihr auftretet, wird auch die Konkurrenz unterschiedlich stark sein. Ist Deine Zielgruppe und Markt sehr umkämpft, müsst Ihr wahrscheinlich viel Geld in die passende Social Media Strategie stecken, um im Netz überhaupt sichtbar zu werden. Hält sich Eure Konkurrenz allerdings in den Sozialen Medien zurück, könnt Ihr es anfangs auch zunächst locker angehen.

Wie viel kann ich in Social Media Marketing investieren?
Zum Abschluss noch die Frage nach dem Budget: Social Media Marketing kostet Geld. Falls Ihr das aktuell nicht habt, solltet Ihr vorerst das Marketing komplett sein lassen. Denn ein schlechtes Social Media Marketing ist nur sehr schwer wieder herzustellen.

Schritt 2. Zielgruppe

Damit Ihr wisst, an wen Ihr euch wendet, müsst Ihr Eure Zielgruppe genau definieren.

Wer gehört zu Deiner Zielgruppe?
Eine genau definierte Zielgruppe zu haben ist enorm wichtig, denn nur so wisst Ihr, wie Ihr kommunizieren müsst, um die richtigen Leute zu erreichen.
In Bezug auf die Zielgruppe hast Du mehrere Optionen: Entweder Du entscheidest Dich dafür, Deinen Kundenstamm weiter auszubauen und bestmöglich mit Deiner Social Media Strategie zu unterhalten oder Du möchtest Dir mit dem Marketing neue Kunden erschließen. Beide Wege sind möglich, erfordern aber eine komplett andere Ansprache und Herangehensweise.

Wo liegen die Social Media Aktivitäten Deiner Zielgruppe?
Um Deine Zielgruppe in den Sozialen Medien zu erreichen, musst Du natürlich auch herausfinden, was sie dort macht und in welchen Netzwerken sie hauptsächlich aktiv ist. Dazu könnt Ihr entweder eigene Untersuchungen starten, oder auf Ergebnisse zurückgreifen, die bereits veröffentlicht sind.

Umfrage auf dem Twitter Profil von Coca-Cola
Umfrage auf dem Twitter-Profil von Coca-Cola zur Social-Media Aktivität der Follower

Was bewegt deine Zielgruppe?
Dazu gehört auch, dass Du so genau wie möglich herausfindest, was Deine Zielgruppe am meisten bewegt. Sind es aktuelle News oder eher lustige Posts und kleine Bildchen oder etwas ganz anderes? Auch hier stehen Dir je nach Sozialem Netzwerk verschiedene Optionen zur Verfügung.

Aus welchen Nutzertypen besteht deine Zielgruppe?
Einige gängige Einteilung Deiner Zielgruppe geht auf Charlene Li und Josh Bernoff zurück. Beide ordnen die Individuen in einer Zielgruppe verschiedenen Nutzertypen zu. Um auch Deine Zielgruppe genauer erreichen zu können, kann es nichts schaden, das ebenfalls zu tun.

  • Spectators (70%): Wie der Name schon verrät, konzentriert sich diese Gruppe auf das reine betrachten. Sie sehen sich Posts und Videos an, werden aber selbst nur selten aktiv. Du kannst diese Gruppe auch durch Kundenbewertungen und Rezensionen erreichen.
  • Joiners (59%): Diese Gruppe innerhalb Deiner Zielgruppe ist schon etwas aktiver. Sie achten in der Regel sehr auf Ihr eigene Profil, posten also hin und wieder auch selbst Inhalte, und schauen sich die Accounts der anderen Nutzer an.
  • Critics (37%): Diese Gruppe verhält sich schon etwas kritischer und ist noch ein wenig aktiver. Sie schreiben auch selbst Bewertungen und geben auch gerne mal Kommentare zu bestimmten Themen ab.
  • Conversationalists (33%): Diese Gruppe lässt in regelmäßigen Abständen die anderen Nutzer wissen, was gerade bie ihr los ist. Meist sind sie in mehreren Sozialen Netzwerken aktiv.
  • Creators (24%): In dieser Gruppe versammeln sich all Diejenigen, die selbst gerne und regelmäßig posten. Auch die sogenannten Influencer gehören dazu.
  • Collectors (20%): Das sind die wahren Fans unter den Usern. Sie interessieren sich sehr für bestimmte Themen und sammeln alle Informationen, die sie dazu bekommen können. Diese Gruppe erreichst Du besonders gut mit Newslettern oder anderen regelmäßigen Mitteilungen, die sie abonnieren können.
  • Inactives (17%): Diese Gruppe brauchst Du im Prinzip nicht groß zu beachten. Denn die Inaktiven machen nicht viel in den Sozialen Medien und lassen sich daher auch nur schwierig charakterisieren.

Schritt 3. Konkurrenzanalyse

Wenn Du eine vernünftige Analyse der Aktivitäten Deiner Konkurrenz machst, kannst Du dir einiges an Arbeit sparen. Denn wenn die Erfolg mit Ihrer Strategie hat, kannst Du dich ruhigen Gewissens daran orientieren. Du musst schließlich das Rad nicht noch einmal erfinden.

Wer sind Deine Wettbewerber und welche Strategie verfolgen sie?
Deine wichtigsten Konkurrenten im Markt kennst Du bestimmt. Schau Dir Ihre Social Media Aktivitäten genau an. Was machen Sie besonders gut und womit scheinen Sie am meisten Erfolg zu haben? Das bedeutet aber auch, dass Du die sehr erfolgreichen Kampagnen Deiner Konkurrenten nicht zu kopieren brauchst, denn nichts ist schlimmer, als eine aufgewärmte Social Media Strategie. Nutze Deine Insights lieber, um eigene Kampagnen zu entwicklen und Nischen zu entdecken, die Deine Konkurrenz noch nicht besetzt. So ist das Social Media Marketing einfacher und hat mehr Aussicht auf Erfolg.

Wie stark unterstützen die Follower Deine Wettbewerber?
Du kannst natürlich auch herausfinden, wie unterschiedlich die Follower die verschiedenen Inhalte beurteilen und bewerten. Entweder schaust Du dir selbst an, welche Beiträge die meisten Likes bekommen oder Du nutzt bestimmte Tools dafür: mention.com ist beispielsweise ein solches. Damit kannst Du herausfinden, in welche Weise Du, aber auch Dein Wettbewerb in den Sozialen Medien erwähnt wird.

Schritt 4. Die Ziele Deines Social Media Marketings

Im Social Media Marketing darf es nicht allein darum gehen, dass Du dein Produkt oder Deine Dienstleistung verkaufen möchtest. Das merkt der User und verliert schnell das Interesse. Vielmehr geht es im Social Media Marketing um Vertrauen und Interesse bei Deinen Followern. Du musst eine starke Marke aufbauen und Dich als Spezialist auf Deinem Gebiet etablieren. Wenn Du das geschafft hast, verkauft sich Dein Produkt fast von allein.

Welche Unternehmensziele lassen sich durch Social Media Marketing besser erreichen?

Die Marketing-Strategie Deines Unternehmens enthält bestimmt verschiedene Ziele. Einige davon kannst Du bestimmt auch durch ein geschicktes Social Media Marketing unterstützen.

  • Markenbekanntheit: Wie kannst Du es schaffen, dass Deine Marke oder Dienstleistung auf Anhieb erkannt wird?
  • Neukundengewinnung: Wenn viel los ist auf Eurer Social Media Seite, werden auch neue Kunden den Weg dorthin finden.
  • Nehmt dem Kundenservice Arbeit ab. Kunden lassen sich auf in den Sozialen Medien betreuen. Pluspunkt dabei: Auch andere Kunden sehen Eure Bemühungen. Auch das trägt zu einem weiteren positiven Bild bei.
  • Social Media Kommunikation: Gebt Euren Kunden eine Grund, positiv über Euer Unternehmen oder Dienstleistung zu sprechen und bringt sie dazu, die frohe Botschaft nach draußen zu verbreiten.
  • Kundenbindung Social Media: All das trägt dazu bei, dass Ihr mit Euren Social Media Aktivitäten Eure Kunden und Interessenten langfristig binden könnt.

Diese Unternehmensfunktionen kannst du mit Social Media unterstützen

  • Marketing: Schärfe das Profil Deiner Marke
  • Service/Support: Nimm dem Kundenservice etwas Arbeit ab und unterstütze Deine Community bei Fragen. Da die Kommentare in den Sozialen Medien auch für andere User sichtbar sind, können auch die davon profitieren.
  • Marktforschung: Nutze die verschiedenen Tools, um mehr über Deine Zielgruppe herauszufinden.
  • Interne Kommunikation: Soziale Netzwerke können auch zur internen Kommunikation genutzt werden.
  • Social Media PR: Die PR-Arbeit in den Sozialen Medien unterscheidet sich von klassischer PR. Kenne die Unterschiede und nutze sie zu Deinem Vorteil.
  • Social Media Sales: Wenn Deine Follower Vertrauen in Dein Unternehmen und Produkt gefasst haben, kaufen sie es auch eher.
  • Human Resources: Social Media ist auch ein starkes Tool, wenn Du auf der Suche nach neuen Mitarbeitern bist. Auch hier gibt es ganz verschiedene Strategien, die Du benutzen kannst.

Wie legst du die richtigen Ziele fest?

Beim Social Media Marketing solltest Du immer daran denken, dass die Kommunikation und Interaktion mit den Usern an erster Stelle steht. Erst danach geht es um Verkäufe. Das hat auch Auswirkungen auf die Strategie, die anders aussehen muss, als klassische Marketing-Strategien.

Schritt 5. Social Media Content Strategie

Nichts ist so alt, wie die Nachricht von gestern. Diese alte Weisheit lässt sich in abgewandelter Form auch bestens auf die Content-Strategie übertragen. Denn ohne sinnvollen Content, also Inhalte, bringt Dir auch Dein Social Media Marketing wenig bis gar nichts. Was Du dabei beachten solltest:

Dein Social Media Content sollte einen Mehrwert bieten! Schnödes Blabla braucht niemand. Content ohne echten Mehrwert für Deine User ist daher komplett unsinnig und das solltest Du daher unter allen Umständen vermeiden. Schlechter Content führt nämlich eher dazu, dass Du negativ in den Sozialen Medien wahrgenommen wirst und das willst Du doch bestimmt nicht. Um das zu vermeiden, stelle dir folgende Fragen zu deinem Content:

Welche relevanten Inhalte sollen produziert werden?
Die Art des Inhalts hängt natürlich davon ab, welches Netzwerk Du benutzen möchtest. Lange Texte kannst Du dir beispielsweise auf Instagram sparen. Überlege Dir daher vorab, welche Optionen Du hast und wähle diese passende zum Netzwerk aus.

Beantwortest du mit deinem Content Nutzerfragen?
Das berührt den bereits angesprochenen Punkt „Mehrwert“. Wenn Deine Follower etwas mit dem Inhalt anfangen können, er ihnen vielleicht sogar bei Problemen hilft, hast Du eine gute Chance, dass er nicht nur geliked, sondern auch weiter verbreitet wird. Und das ist genau das, was Du erreichen möchtest.

Wie werden deine Kunden an das Unternehmen gebunden?
Nutze Social Media Monitoring Tools um die Inhalte herauszufinden, die Deine Follower am meisten interessieren. Übrigens gibt es im Netz auch eine Vielzahl kostenloser Tools, die Dir bei dieser Aufgabe helfen. Socialyser oder Buzzsumo sind zwei Beispiele dafür.

Dringen deine Botschaften durch – und begeistern sie so, dass sie geteilt werden?
Die Frage danach, wie Deine Botschaften in der Community ankommen, können Dir diese Tools übrigens auch beantworten.

  • Welche Ressourcen stehen für das Social Media Marketing zur Verfügung?
    • Haben die zuständigen Mitarbeiter dauerhaft genug Zeit, um die Kanäle zu betreuen? Wie schon gesagt, ein schlecht geführter Social Media Account ist viel schlimmer, als gar keiner. Solltest Du also schon zu Beginn Deiner Social Media Strategie daran zweifeln, dass es langfristig genug Kapazitäten im Unternehmen gibt, lass es lieber gleich bleiben. Oder beschränke Dich wenigstens auf Aktivitäten, die Du auch langfristig aufrecht erhalten kannst.
    • Wurden kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen geplant? Gerade im schnelllebigen Netz muss man am Puls der Zeit bleiben, um interessante Inhalte zu liefern. Regelmäßige Weiterbildungen sollten daher unbedingt zum Social Media Marketing dazu gehören.
  • Wer produziert diese Inhalte wann? Natürlich muss auch geklärt werden, wer dafür verantwortlich ist, die Inhalte zu produzieren und vor allem auch, wie diese aussehen sollen. Ein klar definierter Redaktionsplan kann Euch dabei helfen.
  • Auf welchen Social Media Plattformen werden die Inhalte wann verbreitet? Entscheidet Euch dafür, welche Netzwerke Ihr nutzen möchtet. Tipp: Wenn Ihr zu Beginn noch nicht in allen Netzwerken gleichermaßen aktiv sein könnt, könnt Ihr euch trotzdem schon einmal passende User-Namen reservieren. Die habt Ihr dann für den späteren Start schon parat.
    • Werden die Beiträge in Blogs und in den Social Networks koordiniert und wirken sie komplementär? Auch hier ist ein klar definierter Redaktionsplan wichtig. Achtet darauf, dass die Beiträge regelmäßig erscheinen und die Posts nicht völlig verschiedene Meinungen vertreten. Das könnte die Community zu sehr verunsichern und nicht gerade förderlich sein, wenn Ihr als Experte auf dem Gebiet wahrgenommen werden möchtet.
  • Wie werden die Inhalte in den verschiedenen Medien verbreitet? Zur Social Media Strategie gehört auch, dass Ihr euch vorab Gedanken darüber macht, wie der Content in den verschiedenen Netzwerken ausgespielt werden soll.
    • Wie strategisch ist der Themenplan im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung (Social Media SEO)? Gerade SEO also die Optimierung der Inhalte auf bestimmte Suchmaschinen (im deutschsprachigen Raum ist das in der Regel Google) spielt im Netz eine große Rolle. Um eine größere Reichweite zu erzielen, kann es daher sinnvoll sein, die Themen entsprechend auszusuchen. Allerdings sprechen viele Experten sich mittlerweile dafür aus, dass Content mit echtem Mehrwert viel wichtiger für die Bewertung der Suchmaschine ist.

Wie sieht relevanter Content aus?

Noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Um Content mit echtem Mehrwert für Deine Zielgruppe zu produzieren, musst Du

  • auf die Bedürfnisse Deiner Follower eingehen und Ihnen Content liefern, der sie wirklich interessiert.
  • die Kommunikationsstrategie an das Unternehmen anpassen. Wenn ein extrem konservatives Unternehmen in den Sozialen Medien plötzlich total hip und jugendlich daher kommt, kann das schon sehr befremdlich wirken. Aber nicht nur das: Das eigentliche Markenbild wird dadurch zerstört. weil die Community nicht weiß, welches Image denn nun das „echte“ ist. Bleib in Deiner Wortwahl und in Deinen Posts also immer authentisch und versuche nicht ein bestimmtes aufgezwungenes Bild nach außen zu vermitteln. Das geht meist in die Hose. Kompetenz und Glaubwürdigkeit erreichst Du nur mit einer echten Social Media Strategie.
  • ihn gut strukturiert und aufbereiten. Auch die Form des Inhalts ist wichtig. Einen kleinen verpixelten Text werden nicht viele User lesen. Noch dazu darfst Du nicht zu viele Infos in den Text packen. Die Sozialen Medien sind hauptsächlich auf die schnelle Unterhaltung ausgerichtet. Texte von der Länge einer Kurzgeschichte werden daher nur selten gelesen.
  • an die Probleme Deiner Nutzer anknüpfen und sie dort abholen, wo sie sind. Womit wir wieder bei dem Thema Mehrwert wären. Nur Content mit echtem Nutzen wird auch bei Deinen Nutzern ankommen.
  • Nutzerfragen beantworten. Nutze einige der vorgestellten Tools und Du kannst herausfinden, was Deine Follower interessiert. Richte dann den Redaktionsplan danach aus.
  • Mehrwert bieten. Man kann es einfach nicht oft genug sagen: Wenn der Content sinnlos ist, wirst Du über kurz oder lang Deine Anhängerschaft verlieren.
  • inspirieren und zum teilen anregen. Dein Content muss so konzipiert sein, dass er nicht nur Deinen bestehenden Usern gefällt, sondern sie auch ihr Netzwerk daran teilhaben lassen. Damit erreichst Du nämlich noch einmal eine weitere Zielgruppe  – und diese Art von Social Media Marketing ist wirklich sehr wertvoll.
Twitter Post von Coca-Cola zum Kindness Day 2018
Coca-Colas Twitter Post zum World-Kindness-Day

Welche Arten von Content gibt es?

Der Content, den Du mit Deinen Follower teilen möchtest, kann ganz unterschiedlich aussehen. Das hat auch einen Grund, denn Posts auf Pinterest unterscheiden sich grundlegend von Posts auf Facebook oder Xing.

  • Social Media Blog: Ist immer noch die wichtigste Kategorie wenn es um Content geht. Such Dir beispielsweise einen prägnanten Satz aus dem Beitrag raus und verlinke ihn auf Deinen Social Media Profilen.
  • Visual: Ebenfalls sehr wichtig und dem Blog eng auf den Fersen. Solltest Du also auch unbedingt im Repertoire haben, wenn Du erfolgreiches Marketing in den Sozialen Medien betreiben möchtest.
  • Infografiken: Nicht ganz so wichtig und eher für spezielle Themen geeignet.
  • Memes, GIFs und außergewöhnliche Bilder: Für den schnellen Spaß zwischendurch. Mit dem richtigen Bild kannst Du eine sehr große Reichweite erzielen. Übertreib es aber nicht mit dieser Art von Content, sonst könnte Dein Ansehen als Experte leiden.
  • Social Media Video: Auch Videos sind sehr wichtig und werden immer beliebter. Kannst Du dir also auch überlegen.
  • Live Video: Hat nicht die gleiche Reichweite wie Videos. Meist nur für einen engen Zuschauerkreis interessant. Solltest Du dir daher für später aufheben, wenn Du eine große Community hast.
  • Podcasting: Ganz nett für Zwischendurch, kann allerdings auch nicht mit einer großen Reichweite überzeugen. Zählt daher auch zu den zusätzlichen Dingen, die Du später in Angriff nehmen kannst.

Wann solltet Ihr Eure Inhalte am besten veröffentlichen?

Diese Frage richtet sich natürlich danach, wann Eure Zielgruppe in den Sozialen Medien aktiv ist. Anfangs wird das vielleicht noch schwierig herauszufinden sein, weil Dir die Daten dazu fehlen. Probier einfach unterschiedliche Uhrzeiten aus und finde selbst heraus, wann der Content am meisten Follower erreicht.

Wie oft solltet Ihr Content ausspielen?

Auch diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Auf der einen Seite möchtest Du deine Follower natürlich regelmäßig mit neuem Content beliefern, auf der anderen Seite möchtest Du sie aber auch sicherlich nicht nerven. Daher gilt auch hier: Probieren geht über studieren. Was allerdings nicht bedeutet, dass Du keine Tools dafür benutzen solltest.

Schritt 6. Die Umsetzung der Social Media Strategie

Die Frage nach der konkreten Umsetzung der Strategie kommt ganz am Ende – und zwar dann, wenn Ihr einen Überblick darüber habt, welchen Content Ihr posten und welche Strategie Ihr verfolgen möchtet.

Wie finde ich die passenden Social Media Plattformen?

Um herauszufinden, welche Plattformen die richtigen für Dich sein könnten, solltest Du dir folgende Fragen stellen:

  • Wen will ich ansprechen? Hier haben wir wieder die Frage nach der Zielgruppe. Möchtest Du deine aktuellen Kunden bei der Stange halten oder geht es bei Deinem Social Media Marketing darum, neue Kunden zu gewinnen.
  • In welchen Social Networks sind meine potentiellen Kunden unterwegs? Wenn Du die Zielgruppe geklärt hast, musst Du herausfinden, in welchen Netzwerken sie hauptsächlich aktiv ist. Denn nur dann kannst Du sie auch ansprechen.
  • Welche relevanten Inhalte kann ich bieten? Versuche die Themen herauszufinden, die Deine Zielgruppe am meisten interessiert. Auch Kommentare der Nutzer oder ein Vergleich mit der Konkurrenz kann Dir dabei helfen.
  • Zu welchem Netzwerk passt dieser Content am besten? Der Content sollte so aufbereitet sein, dass er auch zu dem Netzwerk passt. Text auf Instagram ist eher kontraproduktiv.
  • Welche Möglichkeiten und Funktionen bieten die einzelnen Plattformen? Beachte bei Deiner Content-Strategie auch, welche Inhalte Du auf welchen Netzwerken ausspielen kannst.
  • Welche Kanäle sind für die Google-Suche relevant? Kanäle, die in der Google Suche erscheinen, kannst Du unter Umständen mit Suchmaschinen optimierten (SEO)-Inhalten füllen. Das vergrößert Deine Reichweite.
  • Welches Budget habe ich zur Verfügung? Die Frage nach dem Budget darfst Du natürlich auch nicht vergessen. Videos und Podcasts sind aufwändiger zu produzieren als Texte – und damit auch teurer. Überleg Dir daher vorab genau, mit welchem Content Du starten möchtest.
  • Habe ich genügend Mitarbeiter, die mich bei der Umsetzung unterstützen können? Denk immer daran, dass die Profile regelmäßig gepflegt werden müssen. Ein Kommentar unter einem Post, der mehrere Tage nicht beantwortet wird, gibt kein gutes Bild nach außen ab.
  • Welche Unterstützung benötigen die Mitarbeiter, um die Kanäle zu betreuen? Hier solltest Du intern klären, welches Vorwissen die einzelnen Mitarbeiter haben, die sich um Deine Social Media Strategie kümmern sollen. Aber auch, welches Equipment sie benötigen.

Wie willst du die Strategie implementieren?

Dieser Punkt muss auch unbedingt vor dem Start geklärt werden. Auch dabei kann Dir ein gut konzipierter Redaktionsplan helfen. Wichtig ist dabei aber immer, dass Euer Kernthema nicht aus dem Blick gerät. Nehmen wir einmal an, dass Ihr als Restaurantbetreiber nun eine Social Media Strategie umsetzen möchtet. Dann solltet Ihr hauptsächlich auf Themen aus diesem Umfeld setzen. Daneben dürft Ihr aber auch allgemeine Ereignisse, wie beispielsweise Weihnachten, Ostern aber auch die WM nicht vergessen. Das alles muss in den Redaktionsplan mit einfließen.

Wie planst Du Mitarbeiterkapazitäten und Zeit?

Auch dieser Punkt muss vor dem Start der Strategie klar sein, denn wenn eine Kampagne erst einmal gestartet ist, solltest Du sie auch unbedingt bis zum Ende durchführen. Plane also vorab genügend personelle Kapazitäten für Dein Social Media Marketing ein.

Wie komme ich an Reichweite?

  • Paid Advertising: Google Ads, Facebook Ads…Eine Möglichkeit, relativ schnell eine relativ große Reichweite zu generieren, liegt im paid advertising, in der bezahlten Werbung. Gerade für Einsteiger kann das sehr interessant sein, weil Du schon mit relativ kleinem Budget eine Anzeige schalten kannst. Neben Google Ads und Facebook kannst Du das auch auf Instagram, Snapchat und Twitter.
  • Owned: Homepage/ Newsletter… Eine eigene Homepage und/oder ein Newsletter sind auch dazu da, mehr Reichweite zu erzeugen, allerdings dauert es damit viel länger. Wenn Du daher schnell an Follower kommen möchtest, sind die großen Netzwerke eher das richtige für Dich.
  • User Generated: Diese Art von Reichweite ist sehr wichtig, weil sie so authentisch ist. Gemeint sind damit Bewertungen und Kommentare der Nutzer. Diese Art von Content erhöht die organische Reichweite. Du solltest daher versuchen, Deine Nutzer zu Kommentaren und Bewertungen zu ermutigen.
  • SEO: Der Klassiker und nach wie vor gern verwendet. Mit der Optimierung der eigenen Seite und Beiträge für die Suchmaschine möchte man eine größere Reichweite erzeugen. Das geht so: Die Google-Bots crawlen durch Deine Seite und bewerten sie. Wenn sie dabei zu einem guten Urteil kommen, wird Deine Seite weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt. Und ein Platz auf Seite 1 bei Google ist der Traum so vieler Unternehmen.

Schritt 7. Social Media Analytics – Prüfe deine Ergebnisse

Natürlich wollt Ihr wissen, ob sich Euer Einsatz auf gelohnt hat. Betriebswissenschaftlich gesprochen heißt das ROI oder Return-on-Investment – und den kann man auf unterschiedliche Arten berechnen. Es kommt nämlich darauf an, welche Kennzahlen für Euch relevant sind. Möchtet Ihr die Verkaufszahlen in die Berechnung mit einbeziehen oder sind Euch neue Kunden wichtiger? Beides können Ziele sein, die in den ROI mit einfließen. Daher müssen die vorab definiert sein. In der Berechnung dürfen natürlich auch die Ausgaben nicht fehlen, die Ihr für Euer Social Media Marketing hattet. Dazu gehören beispielsweise Personalkosten, Kosten für Drittanbieter, Kosten für Werbung oder auch für Hard- und Software, die Ihr zusätzlich anschaffen musstet.
Am Ende steht dann eine einfache Formel: Die Einnahmen, die durch das Marketing generiert wurden, werden von den Ausgaben subtrahiert. Wenn Ihr nun das Ganze noch mit 100 multipliziert und durch die Gesamtausgaben teilt, erhaltet Ihr den ROI in Prozent.

Schritt 8. Social Media Monitoring

Neben dem ROI gibt es noch andere Möglichkeiten, den Erfolg Deiner Social Media Strategie zu überprüfen. Zu den besten Social Media Tools für Monitoring & Analytics gehören:

  • Hootsuite: Damit lassen sich gleich mehrere Profile in den Sozialen Medien betreuen und steuern. Du kannst damit auch Beiträge für bestimmte Uhrzeiten planen, was Dir mehr Freiheit für andere Aktivitäten gibt.
  • Brandwatch: Dieses Tool sammelt die Meinungen Deiner Zielgruppe zu bestimmten Themen. Damit kannst Du also Deine Strategie ganz gezielt darauf auslegen, von Deiner Zielgruppe angenommen zu werden. Brandwatch kann Dir aber vielleicht auch dabei helfen, Dein Portfolio anzupassen und zu verbreitern.
  • Echobot: Auch dieses Tool bietet Dir Insights zu den Meinungen Deiner Follower und der Konkurrenz. Daneben kannst Du noch bestimmte andere Auswertungen von Echobot machen lassen.
  • Radarly: Radarly kann Dir verraten, wer als Influencer für Deine Marke oder Dein Produkt taugen könnte. Daneben kannst Du auch die üblichen Auswertungen machen. Wenn es bei Euch nur um klassisches Social Media Monitoring gehen soll, dürfte Radarly etwas zu umfangreich sein.
  • Audiense: Hier geht es nur um Auswertungen bei Twitter, ist hier aber sehr umfangreich.
  • Talkwalker: Das Highlight von Talkwalker ist, dass Du damit neue Themen und damit ganz aktuelle Trends aufspüren kannst. Wenn Du schon länger Social Media Marketing betreibst und eine neue Kampagne starten möchtest, kann Dir dieses Toll wichtige Anregungen geben.
  • 247-Grad-Connect: Auch dieses Toll kann Dir verraten, was gerade die heißen Themen sind, die im Netz diskutiert werden. Daneben liefert 247-Grad-Connect aber auch einen Content-Planer und Möglichkeiten, das Nutzerverhalten auszuwerten.
  • Buffer Respond: Relativ neues Tool, das es in der Basis-Version sogar kostenfrei gibt. Für den Einsteig ins Social Media Marketing einen Versuch wert.

Fazit

Social Media Marketing sieht von außen betrachtet vielleicht einfach aus, ist in Wahrheit aber eine ganze Menge Arbeit. Bevor Du dich also Hals über Kopf in dieses Thema stürzt, solltest Du dich einlesen und klare Ziele definieren. Nichts ist schlimmer, als ein halbherzig und schlecht gemachtes Social Media Marketing, dann solltest Du es besser gleich bleiben lassen. Wenn Du allerdings Zeit und Geld hast, das Thema richtig anzugehen, kannst Du damit langfristig erfolgreich sein.

Nadine Müller

Organisationstalent mit ausgeprägtem Designempfinden. Mit diesen beiden Schlagworten lässt sich Nadine’s Wesen im beruflichen Kontext wohl am treffensten beschreiben. Für sevDesk kreiert sie als Content Marketing Managerin Inhalte, die für dich als Nutzer wirklichen Mehrwert schaffen. Den Beweis findest du auf diesem Blog.

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