Der Schlüssel zum erfolgreichen Unternehmensblog – so verzehnfachst du deine Reichweite!

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her –  genauer gesagt Januar 2015. Pro Monat kann der Corporate Blog von sevDesk 950 Seitenaufrufe vorweisen. Nur vereinzelt „verirren“ sich Leser auf den Unternehmensblog und bleiben dann häufig nicht lange.

820 Tage später sieht die Welt anders aus. Rund 25.000 Seitenaufrufe sprechen im Mai 2017 eine deutliche Sprache. Der Blog von sevDesk kommt bei den Lesern an. Eine Steigerung von 2.400 % und das Ganze in gerade einmal etwas mehr als zwei Jahren.

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Den Beweis für die positive Entwicklung unseres Blog kannst du dieser Zeitleiste entnehmen.

In meinem heutigen Beitrag verrate ich dir das Erfolgsgeheimnis von sevDesk und zeige wie auch du als Selbstständiger mit deinem Unternehmensblog durchstarten kannst. Vielleicht gelingt es dir dadurch nicht deine Reichweite um ein 24-faches zu steigern. Aber wie hört es sich für dich an deine Leserschaft zu verzehnfachen? Klingt doch verlockend!?

Das erwartet dich heute:

Du besitzt bereits einen Blog, bist allerdings mit der Reichweite deiner Beiträge unzufrieden? Dann kannst du die folgenden zwei Kapitel getrost überspringen und bei Aller Anfang ist schwer… weitermachen. Für die Übrigen kann die Reise zum erfolgreichen Corporate Blog nun losgehen.

Apropos, falls dir Allgemein der Zugang zum Begriff Corporate Blog fehlt. Vielleicht kann diese Infografik Abhilfe schaffen.

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Warum sich ein Corporate Blog lohnt!

Zunächst wirst vielleicht auch du dir die Frage stellen, ob du überhaupt einen Unternehmensblog benötigst? Die Antwort darauf ist kurz, einfach und lautet: JA!

Warum?

In aller Kürze habe ich hier die wichtigsten Argumente für deinen Coporate Blog zusammengefasst.

Kostenloser Werbekanal:

Dein Unternehmensblog ist ein kostenloser Marketingkanal. Das praktische daran: Nicht nur du kannst mit deinen Kunden, Fans oder Lesern kommunizieren. Über die Kommentarfunktion können die Massen auch untereinander interagieren und dich und deine Dienstleistung bestenfalls weiterempfehlen.

Handschrift deines Unternehmens:

Imagebildung ist hier das Schlagwort. Für was stehst du und dein Produkt? Und wie möchtest du dich am Markt positionieren? Mit deinem Corporate Blog kannst du klar Farbe bekennen und auf subtile Weise deine Nutzer in die von dir gewünschte Richtung lenken.

Kundenakquise:

Gerade beim Start in die Selbstständigkeit geht es dir vor allem um eines: Du möchtest wachsen und Neukunden gewinnen! Durch interessante Beiträge, die deine Zielgruppe ansprechen, lockst du potenzielle Neukunden auf deine Website.

Langlebiger Inhalt:

Das Internet ist schnelllebig. Nicht zuletzt dank Facebook & Co. werden im Sekundentakt tausende neue Inhalte erstellt. Blogbeiträge haben demgegenüber eine deutlich längere Halbwertszeit. Ältere Beiträge können bei entsprechender Qualität auch noch nach Monaten (Jahren) für ordentlich Traffic auf deiner Website sorgen.

Soziales Medium:

Bei Social Media denken die meisten Menschen immer sofort an Facebook, Twitter, Snapchat oder Instagram. Viele vergessen dabei eines der ältesten Sozialen Medien, nämlich den Blog. Schon lange vor Facebook & Co. konnten hier Nutzer interagieren. Blogs sind darüber hinaus für dich sowas wie ein Ausgangsmedium, das die anderen sozialen Kanäle mit Inhalten füttern kann.

Rankingkönig:

Die Rankingalgorithmen der großen Suchmaschinen sind nicht gerade transparent. Dennoch, Google & Co. mögen Blogs – so viel steht fest. Wenn du zu gewissen Suchbegriffen möglichst weit vorne in der Ergebnisliste landen will, hast du mit einem nett aufbereiteten Blogbeitrag sicherlich nicht die schlechtesten Chancen.

Die Schattenseiten eines Coporate Blogs

Und ja, auch wenn ich die Auffassung vertrete, dass ein Coporate Blog eine lohnende Sache ist. Es gibt auch Schattenseite.

Gerade als Selbstständiger muss man zu Beginn natürlich abwägen, ob man die rare und kostbare Zeit für die Erstellung von qualitativ hochwertigem Content verwendet. Denn ohne Zweifel ist der Zeitaufwand für die Pflege eines guten Unternehmensblogs enorm.

Für all jene, die Reichweite generieren wollen und entweder die klassischen Marketingstrategien ausgereizt haben oder auf diese aus Kostengründen nicht zurückgreifen wollen, ist der Coporate Blog dennoch der richtige Kanal. Ein Kanal, der kostenfrei ist, gleichzeitig allerdings viel Zeit in Anspruch nimmt.

Die ersten Schritte…

Konnte ich dich von der Notwendigkeit eines Coporate Blogs überzeugen? Das freut mich. Dann kann’s ja losgehen.

Aber wie fängt man eigentlich an?

Eine allzu ausführliche Anleitung erspare ich dir an dieser Stelle. Drei einfache Schritte solltest du jedoch in jedem Fall beachten.

1. Blogging-Plattform wählen und mit Unternehmenswebsite verknüpfen.

Die Liste der Bloganbieter ist lang: WordPress, Blogger, Tumblr, Jimdo & Co.  Welchen Anbieter du wählst, ist eigentlich egal. Entscheidender ist es deiner Website als Haupt-Domain den Blog als Sub-Domain zuzuordnen.

Beim bekanntesten Bloganbieter WordPress kannst du dir zusätzlich übrigens professionelle Hilfe mit ins Boot holen. Das 1&1 Managed Word Press Hosting* ist ein speziell auf WordPress abgestimmter Service, mit dem du dein Projekt möglichst schnell und effizienz online bringen kannst. Das nützliche hierbei: die wichtigsten Plug-ins sind durch die 1&1 Dienstleistung bereits vorinstalliert und eine Vielzahl zusätzlicher Themes steht dir ebenfalls zur Verfügung.

So macht’s das Team von sevDesk:

Als Bloganbieter nutzen wir bei sevDesk WordPress.org. Die Benutzeroberfläche der freien Webanwendung ist dabei sehr intuitiv. Gerade die Auswahl zwischen einem visuellen und eine HTML-Texeditor ermöglicht es auch Laien mit dem Bloggen loszulegen.

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Konkret bei https://sevdesk.de/ sieht die zugehörige Blog-Adresse als Sub-Domain unterdessen so aus: https://sevdesk.de/blog/.

2. Zielgruppe und Themengebiete definieren.

Bevor du oder deine Mitarbeiter beginnen zu schreiben, muss dir bewusst sein, wer deine potenziellen Adressaten sind. Für was steht dein Produkt oder deine Dienstleistung? Wen möchtest du erreichen? Im Idealfall sind genau diese Menschen auch die Zielgruppe deines Blogs.

Ist die Zielgruppe bestimmt, musst du dich im Anschluss für thematisch passende Inhalte entscheiden.

So macht’s das Team von sevDesk:

Als Zielgruppe hat unser Marketingteam für den Corporate Blog von sevDesk „Selbstständige & Freiberufler“ gewählt. Ferner ist der Blog im Allgemeinen an klein- und mittelständische Unternehmen adressiert. Themengebiete sind bei uns z.B. Tipps für die Selbstständigkeit, Ideen für die Selbstständigkeit, Unternehmensführung, Recht & Steuern, Marketing & Verkauf…

3. SEO-konform den richtigen Rhythmus finden.

Nun kann’s mit dem Schreiben losgehen. Allerdings gibt es auch hier Bereiche im Blick zu behalten.

300 Wörter sollte ein Beitrag mindestens haben. Nach oben sind bei entsprechender Qualität, was die Wortanzahl angeht, keine Grenzen gesetzt.

Wichtig sind an dieser Stelle zwei Dinge. Erstens, nach einer Untersuchung von serpIQ ranken längere Texte (2000 Wörter +) deutlich besser bei den Suchergebnissen und generieren darüber hinaus mehr Backlinks.

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Länger ist also besser? Nicht, unbedingt. Denn der zweite wichtige Punkt ist: Die Aufmerksamkeit von Lesern nimmt nach 7 Minuten ab. Bei einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit entspricht das in etwa 1500 Wörtern.

Soviel zur Länge. Widmen wir uns nun dem Thema Suchmaschinenoptimierung.  SEO-Texte zu verfassen, muss dabei keinesfalls die absolute Maxime sein. Möchtest du allerdings in einem Beitrag für ein bestimmtes Keyword ranken, sollte dieses Schlagwort schon mehr als nur einmal vorkommen. Weitere SEO-Spielregeln findest du auf unserem Blog.

Und wie oft veröffentlicht man?

Viele neigen am Anfang dazu ihren Blog zu überfüttern, in dem sie zwei bis drei Beiträge wöchentlich veröffentlichen. Das ist NICHT notwendig. Zwei Beiträge pro Monat sind zu Beginn völlig ausreichend.

Stecke lieber mehr Energie und Zeit in einen einzelnen Beitrag und mache diesen richtig gut. Von EINEM hervorragenden Beitrag hat man auf lange Sicht deutlich mehr als von vielen mittelmäßigen Beiträgen.

So macht’s das Team von sevDesk:

Bei sevDesk gilt: Der Lesefluss ist wichtiger als die klassische Suchmaschinenoptimierung. Das heißt in der Regel wird auf das künstliche Hinzufügen von Keywords bewusst verzichtet und lieber ein natürlicher Lesefluss gewährleistet.

Und in welchem Rhythmus veröffentlichen wir?

Mittlerweile versuchen wir wöchentlich einen Beitrag auf unserem Coporate Blog zu veröffentlichen. Und nein, es sind nicht immer neue Beiträge. Vielmehr werden auch erfolgreiche Blogbeiträge aus der Vergangenheit neu veröffentlicht. Wie das im Detail funktioniert erfährst du im Kapitel Klasse statt Masse.

Exkurs: Was ist guter Content und wie bekomme ich das hin?

An dieser Stelle gibt es ohne etwas vorwegzugreifen einen kurzen Exkurs, welche Faktoren zu einem guten, qualitativ hochwertigen Inhalt beitragen.

  • benutze eine einprägsame Überschrift, die zum Weiterlesen animiert
  • unterteile deinen Inhalt in Kapitel und sorge für ausreichend Absätze im Text
  • verwende eine einfache, zielgerichtete Sprache
  • belege deine Aussagen mit Fakten, anstatt Behauptungen aufzustellen
  • unterhalte und inspiriere deinen Leser
  • stelle deinem Lesern Informationen bereit, die er noch nicht kennt (Stichwort: Expertenwissen!)

Eine ausführliche Infografik mit den 10 Basics für guten Content (und vielen Beispielen) hat der Hosting-Anbieter Bluehost erstellt.

Aller Anfang ist schwer…

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Du hast dich an die gängigen Spielregeln bei der Blogerstellung gehalten? Du postest in regelmäßigen Abstände qualitativ hochwertige Beiträge zu Themengebieten deiner relevanten Zielgruppe?

Dein Corporate Blog müsste eigentlich laufen – tut er aber nicht! Denn keiner scheint sich für deine Beiträge zu interessieren.

An was liegt das?

Nun. Auch sevDesk hatte anfangs mit dieser Problematik zu kämpfen. Die 950 monatlichen Seitenaufrufe im Januar 2015 waren ernüchternd – (relativ) viel Zeit und Energie – mäßiger Ertrag.

Dass sich das Bild zwei Jahre später deutlich gewandelt hat – die aktuell 20.000 – 30.000 monatlichen Seitenaufrufe sprechen für sich – hat einen bestimmten Grund.

Wir hatten Geduld und gleichzeitig den Anspruch unseren Corporate Blog Schritt für Schritt besser zu machen. Dabei passieren Fehler. Auch wir mussten diese Erfahrung machen. Wichtig ist aus diesen Fehlern zu lernen und zu merken, was beim Leser ankommt und was nicht.

Qualitativ gute Beiträge, adressiert an eine relevante Zielgruppe – diese Marschroute setzt sich langfristig durch. Davon bin ich überzeugt.

Die Zielgruppe im Blick

Über die Wichtigkeit deine Blogbeiträge an die richtige Zielgruppe zu richten, wurden nun bereits ausführlich gesprochen.

Das kann ja eigentlich nicht so schwer sein… Das dachten wir auch! Für was steht dein Produkt? Wer nutzt deine Dienstleistung? Dieselben Fragen hatten auch wir uns vor rund zwei Jahren gestellt.

Die Zielgruppe „Selbstständige & Freiberufler“ war daraufhin schnell definiert. Es folgte eine Themenauswahl, Beiträge wurden verfasst.

Was lief falsch?

Unsere Blogbeiträge waren anfangs thematisch zu weit gefasst: „9 hilfreiche Tipps, wie Sie einem Burnout vorbeugen“ oder „4 Möglichkeiten, wie Sie sich neben dem Job weiterbilden können“. Qualitativ waren das sehr gute Beiträge. Allerdings an eine viel zu breite Zielgruppe adressiert.

Heute gehen wir da konkreter vor: „Digitale Nomaden – acht Experten, acht Meinungen“ oder „5 Tipps, wie du dir als Freelancer Aufträge sicherst“. Die Zielgruppe ist hier klar abgesteckt: Digitale Nomaden bzw. Freiberufler.

Was ich damit sagen will?

Eine Zielgruppe vorab zu definieren ist eine Sache. Die Beiträge im Anschluss auf deine Zielgruppe zuzuschneiden eine ganz andere.

Als Faustregel kannst du dir hier merken: je spezifischer das Thema deines Blogbeitrags, desto kleiner ist die potenzielle Zielgruppe. Der nützliche Umkehrschluss: desto kleiner die Zielgruppe, desto relevanter sind deine gut aufbereiteten Blogbeiträge für diesen kleinen Adressatenkreis.

Klasse statt Masse

Wie so oft im Leben gilt auch für einen erfolgreichen Unternehmensblog: Qualität statt Quantität. Mehrere Blogbeiträge pro Woche sorgen bei deinem Publikum für eine Reizüberflutung.

Sollen diese Beiträge dann auch noch qualitativ hochwertig sein, stellt das einen immensen Arbeitsaufwand da.

Zu Beginn ist es deshalb völlig ausreichend alle zwei Wochen einen neuen Beitrag zu posten. Später kann diese Zahl dann auf ein bis maximal zwei Beiträge pro Woche erhöht werden.

Viel entscheidender als eine möglichst hohe Frequenz, ist nun aber die entsprechende Qualität des Geschriebenen.

Warum sollte sich ein Leser genau für deinen Blogbeitrag entscheiden und nicht für den der Konkurrenz?

Richtig, weil dein Beitrag besser ist. Besser im Sinne von informativer, übersichtlicher und strukturierter! Kurzum du musst bei deinen Blogbeiträgen den Anspruch haben, dass sie zu den jeweiligen Themen die besten Beiträge im Netz sind.

Mirrage Content – die Gefahr vor dem gespiegelten Inhalt

Es folgt ein kleiner Selbstversuch. Gib in Google einen beliebigen Suchbegriff zum Thema Selbstständigkeit ein, z.B. „buchhaltung selbstständigkeit“. Vergleichst du nun die Suchergebnisse auf Seite eins mit denen auf der dritten, vierten und fünften Seite, wird dir eines auffallen. Die Beiträge unterscheiden sich inhaltlich kaum.

An was liegt das?

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In der Wissenschaft würde man in diesem Zusammenhang von Plagiaten sprechen. Und Plagiate gibt es im Netz haufenweise. Hier häufig allerdings ohne rechtliche Folgen. Mirrage Content wird das Ganze im Internet genannt und meint, dass die Beiträge auf den hinteren Seiten in den Suchergebnissen von Google und Co. inhaltlich genau dasselbe bieten, wie die Beiträge auf Seite eins.

Naheliegend ist da die Vermutung, dass die Blogbeiträge auf den hinteren Seiten von jenen auf Seite eins abgekupfert wurden.

Dieses Vorgehen solltest du für deinen eigenen Coporate Blog unbedingt vermeiden. Warum sollte sich schließlich jemand für deinen Blogbeitrag auf Seite fünf interessieren, wenn er den „Originalbeitrag“ auf Seite eins haben kann!?

So macht’s das Team von sevDesk:

Um Mirrage Content zu vermeiden, holt sich sevDesk so oft wie möglich Experten mit ins Boot. Steht z.B. ein Beitrag über Geschäftskonten an, wird ein Banker gefragt. Geht es um Steuerspartipps, wird ein Steuerberater interviewt…

Bei manchen Themen gestaltet sich die Expertensuche als schwierig. Hier hast du nun zwei Möglichkeiten. In Einzelfällen sind zum Thema englischsprachige Beiträge vorhanden, die in dieser Form in Deutsch noch nicht existieren und somit eine ideale Recherchegrundlage darstellen.

In anderen Fällen bietest du dem Leser durchaus einen Mehrwert, wenn du verschiedene Beiträge zum Thema zusammenfasst. Gibt es beispielsweise auf Seite eins der Googlesuchergebnisse drei unterschiedlich aufbereitete Blogposts zum Suchbegriff „produktivität selbstständigkeit“, so spricht nichts dagegen diese drei Artikel in einem übergeordneten Beitrag (selbstverständlich in eigenen Worten) zusammenzufassen.

Medien- und Beitragsvielfalt

Ein weiterer Punkt, um dem Motto „Klasse statt Masse“ gerecht zu werden, ist ein gewisses Maß an Kreativität bei der Auswahl an Medien und Beitragsformen.

Beitragsbilder und ein logisch aufgebauter und strukturierter Text sind hierbei nur die Basics.

Bei der Medien- und Beitragsvielfalt geht es darum zu variieren und neue Dinge auszuprobieren. Der Leser hat kein Interesse fünf Mal in Folge einen Listartikel präsentiert zu bekommen.

Auf einen Listartikel kann in der darauffolgenden Woche ein einzelnes Experteninterview folgen, das neben der geschriebenen Form auch als Audiodatei angeboten wird. Ebenso kann eine Fallstudie zu einem passenden Thema erstellt werden, die mit netten Infografiken gespickt ist.

Auch das Interviewen von mehreren Experten sorgt für einen qualitativ hochwertigen Beitrag, der in der Regel zusätzlich durch die Experten promotet wird. Blogparaden sind darüber hinaus eine weitere beliebte Beitragsform. Dabei werden andere Blogger dazu aufgerufen einen Beitrag zu einem von dir gewählten Thema zu verfassen und diesen mit deinem Ursprungsbeitrag zu verlinken. Ordentlich Traffic ist hier vorprogrammiert.

So macht’s das Team von sevDesk:

Die eben beschriebenen Beitragsformen kommen regelmäßig auf dem Corporate Blog von sevDesk zum Einsatz. Bei der Auswahl an Medien greifen wir neben Texten und Bildern viel auf Infografiken zurück und bieten neuerdings bei einzelnen Beiträgen Tonaufnahmen an.

Wichtig ist der Hinweis, dass wir versuchen thematisch ähnliche Beiträge nicht in aufeinanderfolgenden Wochen zu posten. So folgt beispielsweise auf einen Steuerbeitrag in der darauffolgenden Woche nie noch einmal ein Beitrag über steuerrechtliche Fragen.

Aus Alt mach‘ Neu – kreatives Republishing

Wie in Kapitel Die ersten Schritte… bereits erwähnt wurde, wird auch bei sevDesk nicht wöchentlich ein neuer Beitrag veröffentlicht. Bei der hohen Qualität der Beiträge würden die zeitlichen Ressourcen fehlen.

Es ist aber auch gar nicht notwendig jede Woche etwas Neues zu posten. Kreatives Republishing ist hier das Stichwort. Du schaust dabei welche zurückliegenden Beiträge gut laufen, suchst einen davon heraus und wertest ihn weiter auf. Etwa in Form einer zusätzlichen Infografik. Der Beitrag wird nun in der darauffolgenden Woche anstelle eines komplett neuen Blogbeitrags veröffentlicht.

So macht’s das Team von sevDesk:

Republishing ist auch bei uns ein bewährtes Mittel. Die Aufwertung bereits bestehender Beiträge erfolgt durch zusätzliche Infografiken, Vertonungen oder auch nur durch ein ganz allgemeines inhaltliches Überarbeiten (Sprache, Rechtschreibung…).

„Social Seeding“ – wie sich deine Beiträge verbreiten…

Du hast den Beitrag bis zu diesem Punkt aufmerksam durchgelesen? Nach wie vor kannst du keine Fehler bei deinem eigenen Unternehmensblog erkennen?

Dann wird dich nun sicherlich interessieren, wie du es schaffst, dass sich deine Beiträge verbreiten…

„Social Seeding“ ist die Antwort und meint ein gezieltes Vorgehen bei der Verbreitung deiner Blogbeiträge im Internet.

Im Idealfall läuft „Social Seeding“ dabei wie folgt ab: du selbst bringst den Stein ins Rollen, in dem du deinen veröffentlichten Inhalt deiner Zielgruppe präsentierst. Sofern den Nutzern gefällt, was du mit deinem Beitrag zu sagen hast, teilen und empfehlen sie deinen Inhalt weiter. Ein viraler Effekt entsteht und der Traffic auf deinen Corporate Blog und ferner auf deine Website kommt im Idealfall von ganz allein.

Soweit die Theorie, aber wie läuft das in der Praxis ab.

Blogbeiträge der Zielgruppe präsentieren

Der Knackpunkt besteht ganz klar darin, die Inhalte deiner Zielgruppe zu präsentieren. Mit den Sozialen Medien hat man heutzutage dafür allerdings ein tolles Werkzeug parat.

sevDesk hat beispielsweise über 11.000 Follower auf Facebook. Setzen wir hier also einen Post mit dem Hinweis unseres neusten Blogbeitrages ab, erreichen wir damit potenziell schon 11.000 Menschen unserer Zielgruppe.

Nun wird von dir der Einwand kommen, dass es sich bei den Facebook-Followern größtenteils um Bestandskunden handelt, die man ja eigentlich nur bedingt mit seinem Coporate Blog ansprechen will. Das ist richtig. Aber diese Bestandskunden können ihrerseits durch Empfehlungen und Teilen des Beitrags virale Effekte erzeugen.

Wem die eigenen Followerschaft nicht genügt, kann darüber hinaus auf Facebook & Co. Werbung schalten. Einzelne Facebook-Beiträge können gezielt beworben werden und dass mit einer vorher festgelegten Zielgruppe. Den Post, in dem du deinen Beitrag über digitale Nomaden anpreist, kann so z.B. speziell an digitale Nomaden adressiert werden. Facebook macht’s möglich.

Kostenfreies Seeding

Wer kein Geld für Facebook-Anzeigen ausgeben möchte, kann auf Facebook, Xing oder LinkedIn nach Gruppen suchen, in denen sich Mitglieder der potenziellen Zielgruppe aufhalten. Darin ein kurzer Hinweispost mit Link zu deinem informativen Blogbeitrag – und schon ist für Traffic auf deinem Blog gesorgt.

Aber Vorsicht! In manchen Gruppen werden solche „werblichen“ Posts als Spam aufgefasst und führen zur Verbannung aus der Gruppe.

Eine weitaus natürlichere Form des Seedings ist abermals bei der Beitragserstellung auf Experten zurückzugreifen. Diese machen in alle Regel gerne und kostenfrei Werbung für dich.

Auch hier ein Beispiel aus der sevDesk-Praxis. Für den Beitrag „Growth Hacking für Selbstständige“ haben wir Anfang März fünf Growth Hacker aus Deutschland interviewt.

Wenn im Anschluss ein Growth Hacker wie Sascha Böhr von 247Grad (auf Twitter immerhin rund 17.000 Follower) bereit ist, diesen Beitrag über seine Kanäle zu bewerben. So ist das kostenfreie und effektive Werbung.

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Aus Fehlern lernen…

Erfolgreichen einen Corporate Blog erstellen? Ja, das geht! Ich hoffe mit meinem heutigen Blogbeitrag konnte ich zeigen, wie wir von sevDesk dieses Ziel erreicht haben und daran fleißig weiterarbeiten.

Was du für dich und deinen eigenen Blog benötigst? Geduld!

Der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmensblogs ist schließlich kein Sprint, sondern ein Marathon. Schritt für Schritt näherst du dich dem Ziel und solltest immer den Anspruch haben dich weiter zu verbessern und aus Fehlern zu lernen.

 

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Felix Zipf

Sportpublizist, Wirtschaftsingenieur und nun im Bereich Inbound Marketing aktiv. Genau so bunt wie sein bisheriger Werdegang sind die Themenfelder, die Felix auf dem Blog von sevDesk beackert – stets auf der Suche nach nützlichen Tipps und interessanten Interviewpartnern im Bereich Unternehmertum.

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