Domain kaufen – Registrierung, Kosten & Tipps für deine Wunschadresse

Wenn du eine Domain kaufen willst, musst du zunächst bei einem Anbieter feststellen, ob dein gewünschter Domainname noch verfügbar ist. Verfügbare Domains kannst du im Anschluss unkompliziert registrieren. Bereits vergebene Domains sind in manchen Fällen käuflich zu erwerben.

Sowohl bei der Registrierung als auch beim Kauf einer Domain ist die Angabe persönlicher Daten erforderlich. In den meisten Fällen verpflichtet der Erwerb auch zur Bezahlung von monatlichen oder jährlichen Gebühren. Somit kannst du die Rechte an dem erworbenen Domainnamen nicht verlieren.

Das erwartet dich heute:

Was ist eine Domain?
Was kostet eine Domain?
Wo kann man eine Domain kaufen?
Sollte ich eine neue oder eine bestehende Domain kaufen?
Kostenlose Domains
Fehler, die du beim Kauf oder beim Registrieren von Domains vermeiden solltest
Domain gekauft – was nun?

Was ist eine Domain?

Unter einer Internet-Domain oder kurz Domain versteht man einen Bereich im Domain Name System (DNS) des Internet, der durch einen eindeutigen Namen erreichbar ist. Anders ausgedrückt: die Internetadresse einer Website. Hinter einem solchen Domain-Namen steht eine IP-Adresse, die grundsätzlich durch ihre numerische Eingabe angesurft werden kann. Das ist für die meisten Nutzer allerdings nicht besonders praktisch und kaum jemand merkt sich solche langen Ziffernfolgen. Domain-Namen werden daher gewählt, um eine logische Verbindung zu den Inhalten einer Domain herzustellen und für eine bessere Erkennbarkeit zu sorgen.

Aufbau einer Domain

Eine Domain ist Teil einer hierarchisch aufgebauten Struktur, dem Domain Name Service (DNS), welches Adressierungen im Internet oder auch in firmeninternen Netzen verwaltet. Der Aufbau entspricht der Struktur eines Baumes, von dessen Ästen Zweige abgehen. Er besteht aus den im Folgenden beschrieben Ebenen:

Top-Level-Domain

Die sogenannte Top-Level-Domain (TLD) stellt den hierarchisch am höchsten stehenden Punkt in der DNS-Hierarchie dar. Sie entspricht dem ganz rechts stehenden Teil einer Domain in der schriftlichen Darstellung, also zum Beispiel dem „com” in der Domain „www.name.com”. Diese Domainendungen bezeichnen häufig Länder (so steht .de beispielsweise für Deutschland und .at für Österreich), gewerbliche Webseiten (.com) oder verschiedene Institutionen (.edu, .int, .gov).

Aufbau einer Domain
Aufbau einer Domain

Für Betreiber einer Website ist die Wahl einer passenden Top-Level-Domain von Bedeutung, weil diese gewöhnlich mit den Inhalten der Website assoziiert wird. Du solltest also schon vor der Registrierung einer Domain überlegen, welche Domain-Endung sinnvoll sein könnte und zur inhaltlichen Ausrichtung deiner eigenen Website passt.

Art der Domain – .com oder .de?

Handelt es sich um eine gewerbliche Website, ist die Top-Level-Domain .com natürlich naheliegend. Möchtest du aber zum Beispiel darauf hinweisen, dass dein Unternehmen hauptsächlich in Deutschland aktiv ist oder du gezielt deutsches Publikum ansprechen willst, ist die Registrierung einer Domain mit der Endung .de sinnvoll. Das gleiche gilt, wenn die gewerbliche Tätigkeit auf mehrere Länder verteilt ist. Dann ist es selbstverständlich von Vorteil, Domains mit den jeweiligen Länderkürzeln zu registrieren. Es ist auch möglich, eine Domain mit der Endung .com als zentrale Unternehmensdomain zu registrieren und zusätzliche Länderdomains zu verwenden. Bist du beispielsweise international tätig, der Großteil deiner Kunden befindet sich aber in Frankreich und Italien, ist die Registrierung von Domains mit den Endungen .fr, .it und .com möglicherweise die beste Lösung für dein Unternehmen.

Weitere Möglichkeiten der zielgerichteten Domainregistrierung bieten die sogenannten Neuen Top-Level-Domains (New TLDs), die alle ab März 2013 eingeführten generischen Domains umfassen. Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist für die Vergabe von Namen im Internet zuständig. Die von ihr geprüften und schrittweise freigegebenen Domainnamen sollen in den nächsten Jahren um die 1300 Einträge umfassen. Darunter finden sich Domainnamen wie .shop, .diy, .med, .live, .app, .law, .earth, .movie, .tickets und viele mehr.

Nicht alle Top-Level-Domains zeichnen sich allerdings durch uneingeschränkte Seriosität aus. Es finden sich unter den aktuell verfügbaren Domainnamen so einige, die absurde oder skurrile Assoziationen wecken. Einige Beispiele:

– .barefoot
– .christmas
– .cool
– .frontdoor
– .hair
– .horse
– .lol
– .mom
– .ninja
– .rich
– .wow

Second-Level-Domain

Unter einer Second Level-Domain versteht man das nächste Level der Domain-Hierarchie. Sie befindet sich in der Adresszeile links neben der Top-Level-Domain. Lautet eine Domain zum Beispiel www.example.com, handelt es sich bei „example” um die Second-Level-Domain.

Third-Level-Domain

Ganz ähnlich geht es weiter mit der Third-Level-Domain. Sie befindet sich links von der Second-Level-Domain. Im obengenannten Beispiel ist das der Adressteil „www”. Second-Level- und Third-Level-Domains sowie mögliche weitere Untereinheiten lassen sich zusammenfassend ganz allgemein als Subdomain bezeichnen.

Ein Tool zur Inspiration: Domain generieren lassen

Du bist auf der Suche nach einem passenden Domain-Namen, irgendwie fehlt es dir aber an Inspiration und ein zündender Funke ist noch nicht in Sicht? Mit diesem Problem bist du nicht alleine. Ein praktisches Tool, das eigens zu diesem Zweck konstruiert wurde, hilft bei der Entscheidungsfindung für einen zu den geplanten Inhalten passenden Domainnamen, der Dot-o-mator.

Du hast die Möglichkeit, aus unzähligen Namensanfängen und Endungen auszuwählen oder diese selbst einzugeben. Der Dot-o-mator schlägt aus diesen Angaben anschließend verfügbare Domainnamen vor, die du auch gleich online registrieren kannst. Alternativ hast du die Möglichkeit, bei deinem gewünschten Domainnamen einen Domain-Check durchführen zu lassen und nach positiver Rückmeldung zu registrieren.

Keyword-Domain: Eine sinnvolle SEO-Strategie?

Die Frage, inwieweit es aus SEO-Perspektive sinnvoll ist, ein bestimmtes Keyword in eine Domain zu integrieren, ist nicht eindeutig zu beantworten. Die Kriterien für die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen werden von Marktführern wie Google schließlich laufend verändert. Deinen Domainnamen hingegen willst du über einen möglichst langen Zeitraum beibehalten. Möchtest du dennoch ein Keyword in deinem zukünftigen Domainnamen verwenden, solltest du dieses eher allgemein halten. Zu spezifische Namen wirken nicht vertrauenswürdig und könnten User sogar davon abhalten, ein Webangebot näher zu betrachten. Zu groß ist inzwischen die Angst vor Abzocke im Internet.

Allzu allgemein gehaltene Domainnamen sind dagegen nicht besonders aussagekräftig und zudem meist schon vergeben. Wähle deshalb am besten eine Keyword-Domain, die einen Mittelweg zwischen leichter Auffindbarkeit und Spezifität des Inhalts darstellt. Vermeide jedoch auf jeden Fall Domainnamen, die leicht verwechselt werden können oder starke Ähnlichkeit mit Produktnamen aufweisen. Sinnvoll ist auch eine vorausgehende intensive Suche nach Webseiten mit verwandten Inhalten. Verwende dabei mehrere naheliegende Suchbegriffe und notiere, welche Ergebnisse du dabei erzielst. Außerdem ist es hilfreich, Bekannte und Freunde nach Suchbegriffen zu fragen, die sie bei einer entsprechenden Suche verwenden würden. Alle diese Infos geben dir Hinweise auf den „Wert” eines bestimmten Begriffes in Bezug auf deinen geplanten Domainnamen.

Was kostet eine Domain?

Ist das Problem der Namensgebung einmal gelöst, solltest du dir schon vor der Registrierung einer Domain die Kostenfrage stellen. Für die Registrierung von Domains gibt es keinen einheitlichen Preis. Der Wert von Domains richtet sich nach mehreren Kriterien. Dazu gehören unter anderem Länge, Erkennbarkeit und sprachliche Eigenschaften wie leichte Lesbarkeit, keine Umlaute und Bindestriche, Länge oder Einzigartigkeit. Bestehende Domains sind gewöhnlich umso teurer, je länger sie schon registriert sind. Kosten entstehen nicht nur für die Registrierung oder den Kauf, sondern in Folge auch für Webhosting, so kein eigener Server betrieben wird. Es lohnt sich also, Angebote verschiedener Domainanbieter zu vergleichen.

Wo kann man eine Domain kaufen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Domain anzumelden beziehungsweise zu erwerben. Der direkte Weg geht über die Betreiber von Top-Level-Domains oder Registrare übergeordneter Domains. Allerdings ist das gewöhnlich teuer und eher für Großbetriebe attraktiv. Daneben gibt es unzählige Anbieter für Internetdomains, die mit Registraren oder Serviceprovidern zusammenarbeiten oder selbst Serviceprovider sind. Diese Anbieter sind für Gründer von Startups wesentlich interessanter, da sie neben der Domainregistrierung unterschiedliche Zusatzleistungen anbieten. Gerade in der Gründungsphase lässt sich mit so einem Angebot Zeit und Geld sparen, weil zusätzliche Kosten für Domain-Hosting, Webspace oder Webdesign bei Auswahl des richtigen Gesamtpaketes wegfallen. Welches Angebot für dein Unternehmen geeignet ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Unter anderem davon, ob es sich um eine reine Repräsentations- und Informationsseite handeln soll oder ob du beispielsweise einen Online-Shop betreiben willst. Im Folgenden findest du einige Plattformen, über die die Registrierung einer Domain oder der Kauf einer bestehenden Domain möglich sind.

Tipp!

Wenn du auf deiner Website Produkte zum Verkauf anbietest, solltest du dich im Rechnungswesen und in der Buchhaltung gut auskennen, damit du auf lange Sicht erfolgreich sein kannst.

Beispiele für Anbieter von Domains und Zusatzleistungen

United Domains

United Domains zählt zu den Anbietern mit sehr großem Leistungsspektrum.

Domain suchen
Auf United Domains deine Wunschdomain suchen, Quelle: www.united-domains.de

Neben Domainverkauf und Vorregistrierung stehen zahlreiche weitere, kostenlose Angebote wie E-Mail- und URL-Forwarding, DNS-Management, eine eigene E-Mail Domain, SSL-Zertifikat, Kundensupport und Preisreduktionen für eine mehrjährige Registrierung zur Verfügung. Der Domainkauf funktioniert ganz simpel.

Über die Eingabe des Wunschdomainnamens in die Suchmaske werden die Verfügbarkeit der Domain und mögliche Alternativen angezeigt. Eine freie oder zum Verkauf stehende Domain kannst du durch Anklicken in den Einkaufswagen legen.

Domain Check - United Domains
Auf United Domains die Verfügbarkeit deiner Wunschdomain prüfen, Quelle: www.united-domains.de

Im Einkaufswagen wählst du nun die Dauer der Registrierung aus. Mindestdauer ist ein Jahr. 2, 5 oder 10 Jahre bringen Rabatte zwischen 5% und 15%. Hier hast du auch die Möglichkeit, „Domain Privacy” auszuwählen. Dieser Service erlaubt es, deine persönlichen Daten im WHOIS-Verzeichnis nicht öffentlich zu machen. Stattdessen wird United Domains als Domaininhaber angezeigt. Anschließend musst du einen Account eröffnen, um die Registrierung abzuschließen.

Domainfactory

Ein weiterer Anbieter, der die Registrierung einfach macht, ist Domainfactory. Auch hier wird der gewünschte Domainname zunächst über die Suchmaske auf Verfügbarkeit geprüft. Ist er nicht frei, bekommst du die Meldung, dass dieser Domainname bereits registriert ist und eine Liste mit alternativen Vorschlägen. Besonders günstige Domainnamen zeigen den Vermerk „im Angebot”. Du klickst bei den gewünschten Namen nun auf den Warenkorb. Im nächsten Schritt entscheidest du, ob du nur die Domain registrieren möchtest oder weitere Angebote wie E-Mail-Services, Webhosting oder einen Homepage-Baukasten in Anspruch nehmen willst. Im Warenkorb kannst du deine Bestellung noch ändern, dann geht es zur Eingabe deiner persönlichen Daten und zur Auswahl der Zahlungsart. Anschließend bestätigst du deine Bestellung.

Domainssaubillig

Wie der Name schon sagt, bist du bei Domainsaubillig günstig dran. Eine „saubillige” Domain gibt es schon ab 0,19 € monatlich, hinzu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 1,99 €. Die Funktionsweise ist auch hier einfach. Du gibst zunächst den Namen deiner Wunschdomain in die Suchmaske ein und erhältst die Info, ob der Domainname noch frei ist. Angezeigt werden außerdem Kombinationen mit verschiedenen passenden Top-Level-Domains und deren jeweiligem Status (frei oder belegt). Freie Domains kannst du in einem nächsten Schritt registrieren lassen, indem du auf den Bestellbutton klickst. Nun kannst du auch zusätzliche Pakete auswählen und zu deiner Bestellung hinzufügen. In deinem Warenkorb siehst du anschließend deine gesamte Bestellung und kannst gegebenenfalls Änderungen vornehmen oder Gutscheine einlösen. Durch den Button „Weiter zur Kasse” gelangst du schließlich in den Anmeldebereich, wo du deine persönlichen Daten angibst und die Bestellung absenden kannst.

Weitere Domainanbieter sind zum Beispiel strato.de, checkdomain.de, one.com und sedo.com. Sie funktionieren alle ähnlich wie die oben beschriebenen.

Umzug der Domain

Es ist grundsätzlich sinnvoll, die Angebote verschiedener Domainanbieter zu vergleichen, bevor du eine endgültige Entscheidung triffst. Durch Rabattaktionen und Packete ergeben sich oft deutliche Preisunterschiede. Hast du bereits eine Domain registriert und bist mit dem Angebot des aktuellen Anbieters nicht mehr zufrieden, ist ein Umzug der Domain möglicherweise eine gute Lösung. Das funktioniert im Prinzip genau wie die Neuregistrierung, nur wählst du in der Liste der angebotenen Domains deine eigene, als bereits vergeben markiert aus und klickst je nach Anbieter auf „Transfer” oder „Umzug”. Die weiteren Schritte entsprechen im Wesentlichen jenen der Neuregistrierung.

Was ist eigentlich Domain-Hosting?

Unter Domain-Hosting versteht man die Tätigkeit der Verwaltung von Domains und Dienstleistungen, die damit im Zusammenhang stehen. Darunter lassen sich auch verschiedene Apps zusammenfassen, mit denen Kunden webbasiert arbeiten können.

Domainabfrage

Ob eine Domain bereits registriert wurde oder noch zur Verfügung steht, lässt sich schnell und unkompliziert herausfinden. Du gibst den gewünschten Domainnamen einfach in die Suchmaske eines Domainanbieters ein. Ist die Domain nicht mehr verfügbar, wird das angezeigt. Unabhängig von der Verfügbarkeit der Domain bekommst du weitere passende Domainnamen angezeigt, die entweder frei sind und registriert werden können, oder gekauft werden müssen.

Wie sichere ich mir eine Domain?

Manchmal ist es sinnvoll, eine Domain zu registrieren, ohne dass eine unmittelbare Nutzung geplant ist. Beispielsweise, wenn du eine gute Idee für eine Dienstleistung oder einen Shop hast, diese aber nicht sofort umsetzen möchtest oder kannst. Einmal registriert, ist der Domainname auch ohne Nutzung für dich verfügbar, solange du die anfallenden Gebühren bezahlst. Ein „wertvoller” Domainname lässt sich später auch verkaufen. Jedoch ist hier etwas Kreativität gefragt. Beliebte oder sehr einprägsame Namen sind meist schon vergeben.

Domainsicherung ist jedenfalls keine Hexerei. Hast du bei einem Anbieter eine Domain gefunden, die du gerne registrieren würdest, gehst du dabei einfach wie in den beschriebenen Schritten unter dem Punkt „Beispiele für Anbieter von Domains“ vor.

Wo kann ich eine Domain registrieren?

Ob Kauf oder Registrierung, die Anbieter sind praktisch identisch. Start-ups und Kleinunternehmen, für die der Kostenfaktor bei der Registrierung eine wichtige Rolle spielt, wenden sich am besten an Anbieter, die mit Domain-Name-Registraren zusammenarbeiten und verschiedene Zusatzdienste anbieten.

Vergebene Domain kaufen

Möchtest du eine Domain erwerben, die bereits registriert ist, gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten:

  • Du fragst den Domainnamen über die Suchmaske eines beliebigen Anbieters ab. Falls sie zum Verkauf steht, siehst du das am angegebenen Preis. Manche Domains werden auch mit dem Vermerk „ein Angebot machen” angeboten. Dann musst du selbst entscheiden, wie viel du für die Domain ausgeben willst und auf die Rückmeldung des Anbieters warten.
  • Du machst eine Who is-Domain-Abfrage. Über die Website whois.icann.org kannst du jede beliebige Domain abfragen. Du erhältst den Namen der Organisation oder Person, die die Website registriert hat sowie das Ablaufdatum der Registrierung. Falls Kontaktdaten angegeben sind, kannst du versuchen, die Domain auf direktem Weg zu erwerben.

Sollte ich eine neue oder bestehende Domain kaufen?

Beim Kauf bestehender Domains gibt es sowohl Vor- als auch Nachteile. Hat die Domain bei Google und anderen Suchmaschinen bereits „Trust”, also ein positives Image, und verweisen viele Links von anderen Seiten – sogenannte Backlinks – auf diese Domain, wirkt sich das positiv auf die weitere Verwendung aus. Je positiver solche Domains bewertet sind, desto teurer sind sie allerdings auch.

Nachteilig sind dagegen Domains, die in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind, etwa wegen Spam oder unseriösen Inhalten. Deshalb haben sie oftmals schlechte Rankings bei Google & Co. erzielt. Im Zweifel überprüfe deshalb eine Domain, die du kaufen möchtest, zuvor genau auf vorhandene negative Bewertungen.

Kostenlose Domains

Gratisangebote für Domains existieren und sind meist mit Webspace und einigen zusätzlichen Tools im Package erhältlich. Allerdings haben sie einen großen Nachteil. Sie sind gewöhnlich Subdomains eines bestehenden Domainangebotes und als solche durch die zusätzliche Namensendung erkenntlich. Für ein Unternehmen macht sich das nicht besonders gut. Betreiber von Blogs und ähnlichen Angeboten haben damit aber vermutlich kein größeres Problem. Fazit: Es kommt darauf an, was du mit der Domain vorhast – kostenlos muss nicht unbedingt ein Vorteil sein.

Was ist eigentlich Domain-Mapping?

Mit Domain Mapping kannst du dem User den Zugriff auf die Website erleichtern. Die Website wird über eine andere, einprägsamere Domain erreichbar gemacht. Angenommen, du veröffentlichst einen Blog namens „fashion-blog“ unter „fashion-blog.wordpress.com“, also mit einer Subdomain. Die Domain enthält hier den Namen des Webspace-Anbieters („wordpress.com“) und ist oftmals kostenlos. Domain-Mapping bedeutet, dass du eine eigene Domain, ohne den Webspace-Anbieter im Domain-Namen, erhalten kannst. Zum Beispiel nur „fashion-blog.com“. Diese Art von Domain-Namen ist individueller und wirkt seriöser. Deshalb verlangen die meisten Webspace-Anbieter auch eine zusätzliche Gebühr dafür.

Fehler, die du beim Kauf oder beim Registrieren von Domains vermeiden solltest

Der Kauf einer Domain findet nicht im rechtsfreien Raum statt, sondern unterliegt zahlreichen nationalen und internationalen Regelungen. Bei Missachtung des Domainrechts ist es möglich, die Rechte an einer Domain wieder zu verlieren. Beachten solltest du vor allem das Marken- und das Namensrecht.

  • Registriere keine Domainnamen, die gänzlich oder zum Teil aus bestehenden Markennamen aufgebaut sind
  • Vermeide die Registrierung von Domainnamen, die Namen von Prominenten enthalten
  • Verwende keine Domainnamen, die für Verwirrung sorgen oder Konkurrenten in ihren Interessen schädigen könnten

Weitere Informationen zum Domainrecht erhältst du auch über die „Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy” der ICANN.

Domain gekauft – was nun?

Bist du einmal im Besitz einer Domain, stellt sich die Frage der technischen Verknüpfung mit deiner IP-Adresse, damit deine Website auch über den gewählten Domainnamen erreicht werden kann. Am leichtesten funktioniert das über die Webspace-Pakete, die die einzelnen Domainanbieter zur Verfügung stellen. Dabei trägst du den Domainnamen in ein Eingabefeld ein und verknüpfst es über ein SFTP-Programm mit dem Webspace. Je nach Eingabemaske unterscheiden sich die Möglichkeiten der Verknüpfung. Du kannst auch einen CNAME-Eintrag erstellen, der als Alias für andere DNS-Einträge dient. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn sich die IP-Adresse eines Servers ändern könnte.

Deine Domain verkaufen – auch eine Option

Selbstverständlich kann es auch vorkommen, dass du eine registrierte Domain wieder verkaufen willst, weil du sie nicht mehr benötigst. Dazu benutzt du am besten einen der bekannteren Domain-Marktplätze wie Sedo, wo du durch den kompletten Verkaufsprozess begleitet wirst. Möglich ist natürlich auch ein Verkauf über Online-Marktplätze wie Ebay, hier musst du dich aber um die Verkaufsmodalitäten kümmern.

Nicht zuletzt lassen sich registrierte Domains auch gut für Affiliate Marketing nutzen. Das bedeutet, dass du durch angeklickte Links, die von anderen Websites auf deine Domain verweisen oder umgekehrt, Provisionszahlungen erhältst. Dieses System ist vor allem interessant, wenn du im Online-Handel oder als Vertriebspartner tätig bist.

Nadine Höpf

Content Marketerin und gleichzeitig als Country Managerin für Frankreich zuständig. Nadine kann nicht nur in deutsch gehaltvolle Inhalte erstellen, sondern mühelos auch in französisch. Eine deutsche Kostprobe von ihrem Können bekommst du auf diesem Blog.

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