5 häufige Fehler bei Kundenkontakten

Eine der größten Schwierigkeiten für Unternehmer ist es aus an Produkten oder Services interessierten Personen tatsächliche Kunden zu machen. Im Marketing wird dabei oft von der ‚conversion rate‘, der Umwandlungsrate gesprochen. Diese bildet eine wichtige Kennzahl für Selbstständige und Unternehmer. In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen fünf häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten um die Rate möglichst hoch zu halten.

1. Fehler: Schlechte Präsentation von Produkten und Services

Wenn Sie samstags durch eine beliebige Fußgängerzone gehen, fällt vor allen Dinge eines auf: die Warenpräsentation. Egal ob Sie große Unternehmen oder kleine, lokale Geschäfte betrachten, das Schaufenster sieht immer super aus. Unternehmer wissen, dass er erste Eindruck der wichtigste ist. Das Schaufenster, um bei dem Beispiel zu bleiben, ist das Fenster zur Welt. Natürlich möchten sich Unternehmen so gut, eindrucksvoll und ansprechend wie möglich präsentieren. Im Internet findet man jedoch zu häufig genau das Gegenteil: eine Website die das letzte Mal vor drei Jahren aktualisiert wurde, ein Webshop der sich nur langsam aufbaut und wo das Bestellen eines Produktes unnötig kompliziert aufgebaut ist. Grade Selbstständige und Kleinunternehmer sollten darauf achten, dass ihre Vertriebsplattform, egal ob dies das Internet oder ein echtes Geschäft ist, immer aktuell und ansprechend ist. Denn Sie können zwar das beste Produkt und den tollsten Service anbieten – ohne eine passende Präsentation werden Kunden zum Wettbewerb wechseln.

2. Fehler: Fehlendes Vertrauen

Durch viele negative Schlagzeilen in den letzten Jahren ist das Vertrauen von Kunden in Unternehmen massiv gesunken. Die organisierte Kriminalität zielt immer öfter auf Kreditkarten- oder andere persönliche Daten. Gehen Sie immer davon aus, dass Ihre potentiellen Kunden grundsätzlich misstrauisch sind. Diese Grundeinstellung können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen: eine professionelle Website mit Referenzen und Kommentaren von früheren Kunden ist der einfachste Weg um Vertrauen aufzubauen. Verwenden Sie immer die höchsten Sicherheitsstandards, insbesondere wenn Ihre Kunden direkt online bestellen und bezahlen können. Ein massiver Gewinn für Ihr Unternehmen kann das Eingehen einer Sicherheits-Partnerschaft sein. Bekannte Dienstleister dafür sind Norton und McAfee. Diese prüfen Ihre Website auf Sicherheit und geben Ihnen anschließend die Genehmigung eine Grafik in Ihre Website zu integrieren. Diese Grafik zeigt Ihren Kunden, dass diese keine Sicherheitsbedenken beim Einkauf haben müssen. Bieten Sie zusätzlich einen Gasteinkauf an, sodass sich Kunden nicht direkt bei Ihnen registrieren müssen um einzukaufen. Kunden sollten immer selber entscheiden können welche Daten sie preisgeben.

3. Fehler: Nichtverfügbarkeiten

Egal ob Sie Produkte vertreiben oder einen Service anbieten, Kunden möchten nicht warten. Haben Sie schon einmal online etwas bestellt und nach Abschluss des Einkaufes eine E-Mail erhalten, in der Ihnen mitgeteilt wurde, dass es derzeit Lieferschwierigkeiten gibt? Weniges ist so frustrierend, denn jetzt geht die Suche von vorne los! Auch wenn eine hundertprozentige Planung natürlich schwer durchzuführen ist, versuchen Sie so gut wie möglich zu werden. Identifizieren Sie Muster und erkennen Sie zu welchen Jahreszeiten Sie besonders viele Anfragen erhalten. Wenn Sie einen Onlineshop betreiben, zeigen Sie Ihren Kunden immer die verfügbare Anzahl an Produkten an. Sollte einmal ein Artikel nicht verfügbar sein, bieten Sie stattdessen andere, ähnliche Artikel an.

4. Fehler: Versteckte Kosten

Versandkosten, Servicepauschale oder Kreditkartenzuschlag: auf einmal kostet der Einkauf mehr als gedacht. Geben Sie Kosten immer transparent und vollständig an! Überraschen Sie Ihre Kunden nie mit versteckten Kosten. Eine ComScore Studie hat ermittelt, dass 61% aller Kunden einen Einkauf abbrechen, wenn es zusätzliche Versandkosten gibt. Sollte es für Sie keine Möglichkeit geben kostenlosen Versand anzubieten, so seien Sie auf jeden Fall transparent darüber. Erstellen Sie eine separate Seite, auf der genau aufgelistet ist wie viele Kosten anfallen.

5. Fehler: Mangelnde Bezahloptionen

Wenn ein Kunde genau das richtige Produkt gefunden hat, fehlt nur noch ein Schritt: das Bezahlen. Dieser Prozess ist mittlerweile eigentlich schnell und unkompliziert. Das trifft aber nur zu, wenn Sie auch genügend Bezahloptionen anbieten. Es gibt zahlreiche Optionen auf dem Markt, neben der Kreditkarte beispielsweise sofortüberweisung.de, PayPal und Amazon Simple Pay. Der einzig erfolgsversprechende Weg für Unternehmen ist es, so viele Bezahloptionen wie möglich anzubieten. Achten Sie auch darauf diese Optionen ausreichend zu bewerben. Stellen Sie sicher, dass Kunden auf jeden Fall Ihre Auswahl an Bezahlmöglichkeiten wahrnehmen und nicht drüber hinweg lesen.

Peter Sutter

Head of Marketing und bei den neusten Marketingstrends up to date. Peter kennt die Kunden von sevDesk genau und weiß daher um die Bedürfnisse von kleinen Unternehmen. Auf unserem Blog teilt er sein Wissen mit dir!

Weitere Artikel